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Corsair stellt sechs neue Netzteile der RM-Reihe vor

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corsairCorsair hat seine Netzteil-Flotte um sechs neue Modelle der RM-Serie verstärkt. Die Ausgangsleistung der neuen Stromspender reicht dabei von 450 über 550, 650, 750 und 850 bis hin zu 1.000 Watt. Während das Flaggschiff auf der 12-Volt-Leitung bis zu 83,3 Ampere und auf den kleineren 3,3- und 5,0-Volt-Schienen jeweils 25 Ampere zur Verfügung stellt, leistet die Einstiegs-Version mit 37,5, 24 und 22 Ampere etwas weniger auf den einzelnen Leitungen.

Unterschiede zwischen den Modellen gibt es auch bei der Anschluss-Vielfalt. Das Topmodell bietet acht PCIe-Stecker, zwölf SATA-Anschlüsse und elf 4-Pin-Molex-Stecker. Das 450-Watt-Modell bringt es hingegen auf zwei PCIe-, sechs SATA- und vier 4-Pin-Molex-Stecker. Dank vollmodularem Kabelmanagement hängen nur die tatsächlich benötigten Kabel im System. Zudem sollen sie besonders flach sein und sich so gut im Gehäuse verstecken lassen.

Allen Modellen gemein ist ein 80Plus-Gold-Zertifikat, das den ATX-Netzteilen eine Effizienz mindestens 92 Prozent bescheinigen soll. Um die Kühlung kümmert sich bei allen Modellen ein neu entwickelter NR135L-Lüfter von Corsair, der erst bei einer Auslastung von mindestens 40 Prozent anspringen und eine Geräuschkulisse von etwas über 25 dB(A) erzeugen soll – einem Rifle-Gleitlager sei Dank. Dank der Corsair-Link-Technologie lässt sich die Drehzahl des 135-mm-Lüfters aber auch per Hand einstellen. Dazu gibt es allerlei Zertifikate wie FCC, ROHS, TUV sowie CE und Unterstützung für die C6- und C7-Power-States der neuen „Haswell“-CPUs.

Mit Preisen von knapp 100 bis 200 US-Dollar sortieren sich die Modelle der neuen RM-Reihe in der gehobenen Preiskategorie ein. Im Laufe des Monats sollen die neuen Netzteile in den Handel kommen.

Corsair RM-Familie
Modell Leistung PCIe-Stecker SATA-Stecker 4-Pin-Molex-Stecker Preis
RM450 450 Watt 2 6 4 $99,99
RM550 550 Watt 2 6 4 $109,99
RM650 650 Watt 4 8 7 $119,99
RM750 750 Watt 4 8 7 $129,99
RM850 850 Watt 6 10 8 $159,99
RM1000 1.000 Watt 8 12 11 $199,99

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Kommentare (31)

#22
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Zitat Bluebeard;21250525
Hatten wir das nicht schon? Doch, doch. Weiter oben.

Die Aussagen im Jonnyguru Forum hast aber auch schon gesehen?!

Es ist ja nicht so, dass keinerlei Erfahrungen mit CapXon Kondensatoren vorliegen würden, ganz im Gegenteil. Es gibt sehr viele Erfahrungen mit CapXon Kondensatoren und die sind nunmal nicht sehr positiv.
Insbesondere da sie in vielen be quiet Netzteilen zu finden waren/sind, gibt es einige Berichte im Netz, die darauf hindeuten, dass die Lebensdauer dieser Kondensatoren geringer ist als von z.B. Teapo Modellen.
Und das ist bei aktiv belüfteten Geräten.

Dazu kommt, dass auch andere Leute (im Jonnyguruforum), die z.T. aus wärmeren Gefilden kommen, ähnliches berichten...

Kurzum: bei einem (sehr) preiswerten, aktiv belüftetem Gerät im untersten Preisbereich wären diese Kondensatoren noch akzeptabel.
Bei einem Gerät, das als (sehr) hochwertig beworben wird, ist die Verwendung dieser Kondensatoren eine Frechheit. Ist ja nicht so, dass wir noch zu Topowers Hochzeiten wären, wo JenPo Kondensatoren das höchste der Gefühle waren und Fuhjyyu Standard waren und wir alle keinen Plan von Netzteilen, Kondensatoren und Kondensatoren in Netzteilen hatten. Dieses Wissen ist durchaus vorhanden.

Und so kann man durchaus behaupten, dass CapXon einer der schlechtesten Elektrolyt Kondensatoren Hersteller ist, den man momentan in Netzteilen vorfindet...
Und man kann durchaus vermuten/befürchten, dass CapXon kaum besser als Fuhjyyu Kondensatoren sind, insbesondere wenn man sie nicht gut behandelt (= ordentlich kühlt).

Aber du kannst dich auch gern noch mal hier durchclicken und dir einmal ein altes (z.B. PC-Experience) Review zu einem E9 anschauen und einmal ein neues (Computerbase z.B.). Da wirst dann (erstaunt) feststellen, dass die alten durchaus noch CapXon überall hatten, während es bei den neueren Teapos sind.
Jetzt könnte man be quiet durchaus unterstellen, dass sie selbst CapXon nicht (mehr) so wirklich trauen (wollen) und daher sicherheitshalber auf Teapo setzen...


Daher kann ich noch mal betonen, dass die Verwendung von CapXon Kondensatoren in einem semi passivem Gerät völlig unverständlich ist...
Da sollte man dann schon halbwegs brauchbare Kondensatoren verwenden (=nicht unter Teapo). Oder auf den semi fanless Modus verzichten...
#23
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Naja, kann man so oder so sehen.

Dennoch fair play betreiben die Jungs in den USA was Jonny Guru angeht, beachtet man das Jonny Guru offiziell für Corsair arbeitet seit einiger Zeit, ist das dennoch fair das alles dort entsprechend fair behandelt wird in der Community :-)

Im Endeffekt stört mich lediglich die Aussage mit "Ingenieure die den ganzen Tag nix anderes machen". Sollte man beachten das die meisten PSU Jungs auch an den Cases damals und anderen Bereichen gesessen haben, ist zwar schon so das Corsair die bei weitem meisten R&D Teams hat "verglichen mit anderen Brand's" aber dennoch wird da nicht explizit die "Ein Mann allein gegen ...." Nummer gefahren.

Grundlegend kann man schon sagen das die Corsair Netzteile solide und gut sind, auch wenn ich mich hier und da über einige Punkte ja auch selbst zu Wort melde und diese kritisiere. Gehört halt zu einem guten Hersteller auch dazu sich mit den Negativpunkten auseinander zu setzen. Und wenn ein Hersteller behauptet diese gibt es nicht und es explizit ignoriert, dann ist das der Anfang vom Ende ;-)

Was man bei Herstellern aus den USA schnell merkt ist folgendes:
Produkt A: Nennen wir es mal erste CX430 Revision kommt auf den Markt
Kundenstimmung = Schlechtes Produkt Fehler X und Fehler Y.... Instabil ....
Hersteller hält dagegen = keinerlei defizite, beste Produkt das es je gab etc. ...
Produkt B: Nennen wir es mal zweite CX430 Revision kommt später auf den Markt
Kundenstimmung = Joa passt schon, ist jetzt das Geld wert etc. ...
Hersteller hält dazu = Joa klar, da wir alles ausgemerzt haben an Krankheiten und auch die Stabilität sichergestellt haben etc. ...

Ist doch im Prinzip ein Geständnis dass das vorhergehende Produkt = Schrott war. Aber das will dann niemand mehr durchkauen, dann heist es vom Hersteller meist - zu vorhergehenden Produkten die EOL sind können wir keine Stellung mehr abgeben o.ä. (Ich meine ist natürlich klar warum das so gemacht wird, keine Frage -ändert aber nichts daran das man den Kunden damit verprellt auf dauer!

Marketing 1x1 ganz klar und das kann man bei einigen Herstellern nach dem 10, 11, bzw. 12 Mal usw. usw. irgendwann nicht mehr hören/lesen.
Ich möchte es jetzt auch ungern auf Corsair schieben -da können sich viele Hersteller die Wurst aufs Brot legen. Nur und das ist mal Fakt -bei deutschen bzw. europäischen Herstellern ist dies immer noch ein seltener Fall. Das ist die typische US Mentalität, wenn ich jetzt etwas habe ist es Gold und keiner kann etwas besseres haben sonst schummelt oder betrügt er... Das diese Mentalität bei vielen Kunden gerade in Deutschland nicht zieht, wird ein US Konzern nie begreifen solange er nicht Google, Apple o.ä. Namen trägt. Die meisten Komponenten- und Speicherhersteller aus den USA denken Regional aber Handeln global, was oftmals zu Entwicklungen führt die keiner der dort angestellten Jungs versteht was Europa und vor allem Zentraleuropa betrifft.

Nichts desto trotz "back to topic" :-)
#24
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Zitat ELPR1NC1PAL;21274174
Naja, kann man so oder so sehen.

Bin ich ja. Denn, wenn man das Produkt mit:
Zitat Corsair, zum RM550

Hochwertige Kondensatoren bieten eine kompromisslose Leistung und Zuverlässigkeit

bewirbt, sollte man das auch liefern. CapXon gehört da eher nicht zu den hochwertigen Herstellern...

Wenn man ganz böse ist, würd man hier einfach mal sagen, dass hier etwas versprochen wird, was absolut nicht gehalten werden kann. Aber gut, soweit waren wir ja schon vor 10 Seiten...
#25
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Zitat ELPR1NC1PAL;21272931
Wie gesagt wir reden dran vorbei ;-)
Ich sage das die Link Software selbst wenn diese grafisch dargestellt wird den 3D Accelerator der GPU benötigt. Dies kann man einfach an den P-States der Karte auch auslesen ;-) diese ändert sich sobald das Link auf Bildanzeige gestellt wird (also maximiert wird). In diesem Moment haben ein großteil der Grafikkarten keine zwichenregelung und schalten den Lüfter um einiges hoch. Das einige Modelle von ASUS, MSI und EVGA etc. das handhaben können, täuscht nicht über das Defizit der Software in dem Fall weg, und ich möchte nochmals betonen -es geht mir hier gerade um die Software, minderer die PSU. Aber ist ok -Dir dein Recht, mir meine Ruhe -kann ja durchaus sein das es Systeme gibt wo es wie von Dir beschrieben ausgemerzt wurde, was zwar nicht für alle Systeme gilt aber ok :-)


Ach so, den P-State meinst du. Da hast du aber wirklich mit Last und dergleichen dich vorher sehr vage ausgedrückt. Habe mir das Ganze auch nochmal angeschaut um besser zu verstehen was du genau meinst. Bin aber wieder auf das gleiche Ergebnis gekommen, zumindest bei Nvidia.

Der P-State (Leistungs- od. Performance-Status) der Grafikkarte wird nicht negativ durch Corsair-Link beeinflusst. Ein Multimonitor-Setup reicht für die "negative" Beeinflussung vollkommen aus, denn sobald mehr als nur ein Monitor an einer Grafikkarte angeschlossen wird, läuft die gewollt auf voller Leistungsfähigkeit (auch ohne Corsair Link jemals installiert zu haben). Dies ist leider ein eingebautes "Feature" um Bildschirmflackern/-flimmern beim Wechsel der P-States auszuschließen. Mit dem "NVIDIA Inspector" kann man dies leicht umgehen, indem man diesen installiert und unten mit rechter Maustaste auf "Show Overclocking" klickt und dann auf "Multi Display Power Saver". In dem daraufhin erscheinenden Fenster kann man den P-State Modus zum automatischen Runtertakten erzwingen und ebenfalls mit der Option unten links "Activate Full 3D by GPU Usage - Threshold" via Schieberegler nach Wunsch anpassen (rechte Seite für Videobeschleunigung), damit die Karte bei Bedarf dann auch wieder in den Modus für volle Leistung springt. Dieses P-State "Problem", welches hier durch das Multimonitor-Setup hervorgerufen wird, als Problem von Corsair Link auszulegen ist also nicht korrekt. Corsair-Link beeinflusst die P-State nicht nachteilig. Auf einem Arbeitsplatz mit einem Monitor taktet die Karte auch bei geöffnetem Corsair Link Fenster selbständig herunter.

Zitat ELPR1NC1PAL;21272931

Zum Thema Afterburner... Dir ist schon klar das ein korrekt programmiertes Tool das erkennen sollte und Du für gewöhnlich auch mit einem DAU rechnen musst... und dies nicht die GPU abschießen sollte ?!?
Ist ja auch klar weshalb, nach der o.g. Formel wären dann auch EVGA's precision X und AI Suite + benannter Afterburner etc. nicht mehr nutzbar. Die GPU Load & Cool Controll kann dennoch eine GPU in den Tod reißen, dies haben viele der renomierten GPU Hersteller bereits in Ihren Blogs etc. dem Kunden nahegelegt. Nicht umsonst schaffen es von Zeit zu Zeit auch einige Spiele durch interen Fehler die GPU zu verheizen (ich sag da nur Star Craft II und Nvidia Karten im Menü Leerlauf vor ein paar Jahren).


Genauso kannst du die Aussage „korrekt programmiertes Tool“ auch umdrehen. Klar ist das nicht optimal und an Lösungen wird auf allen Seiten gearbeitet. Sofern man die Einstellungen auf Default, also Standard, im Link belässt passiert da auch nichts Nachteiliges wenn man mit Hilfe von anderen Tools die Steuerung vornimmt. Wenn man aber mehrere Tools für den gleichen Zweck mit unterschiedlichen Parametern definiert, kann es zu Problemen kommen.

Des Weiteren denke ich, dass sich ein Großteil der User, die sich mit dem Übertakten auseinandersetzt, dank zahlreicher Anleitungen und Guides auch Gedanken zur Kühlung macht. Wenn man vernünftig, belesen und in Maßen ans Übertakten rangeht sehe ich da keine Probleme. Wenn man natürlich daher geht und alles in großen Sprüngen hochdreht ohne zu testen, kann das natürlich auch ganz anders ausgehen. Ob das nun auf ein Tool geschoben werden sollte bezweifle ich ein ganz kleines bisschen.

Zitat ELPR1NC1PAL;21272931

Was aber auch im Umkehrschluss ja die Aussage bestätigt: Nutze Corsair Link und verzichte auf den vollen Funktionsumfang deiner restlichen Komponenten wie Mainboard & GPU... oder aber (Riskiere es und verzichte auf deine Garantie der GPU)
Dann sollte die Link aber auch alle der dort enthaltenen Funktionen wie OC etc. auch inne haben, bzw. Sicherheitsfunktionen die in jedem Fall greifen haben. Man kauft sich doch nicht von einem Enthusiasts/Overclocker Hersteller etwas das genau diese Funktionen terminiert bzw. den eigenen Hardwaretod herbeiholt...


Wir haben noch keine RMA bzw. Beschwerde für das von dir beschriebene Szenario erhalten und ich würde mich mal sowas von beschweren wenn ein Tool meine Hardware auf dem Gewissen hat.

Zitat ELPR1NC1PAL;21274174
Grundlegend kann man schon sagen das die Corsair Netzteile solide und gut sind, auch wenn ich mich hier und da über einige Punkte ja auch selbst zu Wort melde und diese kritisiere. Gehört halt zu einem guten Hersteller auch dazu sich mit den Negativpunkten auseinander zu setzen. Und wenn ein Hersteller behauptet diese gibt es nicht und es explizit ignoriert, dann ist das der Anfang vom Ende ;-) …


Richtig. Ich denke jeder weiß, dass sich Corsair da keinesfalls vor anderen zu verstecken braucht und vieles sogar übertrifft. Klar wollen wir auch in Deutschland punkten und konstruktive Kritik an Produkten ist jederzeit seitens der User willkommen. Wenn man nun aber daher geht und anhand Hörensagens ein Produkt bei jeder Erwähnung konsequent mit der immer gleichen, fragwürdigen Begründung schlecht redet, muss man auch nicht erwarten das dadurch jedes Mal eine neue Diskussion entfacht.

Die Kondensator-Thematik ist interessant und sicherlich auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet etwas was man kritisieren kann, aber die Erfahrungen von „damals“, die in Zusammenhang mit anderen Produktlinien stehen, lasse ich hier einfach so nicht gelten um ein Produkt von Anfang an gleich schlecht zu machen. Kondensatoren können zum Ausfall eines Netzteils führen wenn diese unter den falschen Bedingungen zum Einsatz kommen und die Qualität eventuell in dem entscheidenden Moment nicht stimmt. Kein Zweifel daran. Das kann aber auch viele andere Komponenten im Netzteil betreffen.

Die Reviews bescheinigen gute Spannungsstabilität, hohe Effizienz, ultraleisen Betrieb, gutes Kabelmangement mit flachen Kabeln und gute Temperaturwerte bei voller Last. Auch wenn die Meinungen hier explizit auseinandergehen, ist die Wahl der Kondensatoren unter diesen Voraussetzungen absolut möglich und legitim. Gepaart mit 5 Jahren Garantie braucht sich da auch keiner Sorgen machen falls etwas nicht mehr funktionieren sollte. Ich denke, dass es bei diesen wenigen Fällen aber auch weniger um Kondensatorprobleme handeln wird, so wie bei vielen anderen Netzteilen, nicht nur die von Corsair, der Fall ist.

Man ist das viel Text. Wer liest sich das noch durch :D
#26
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Wenn dem so ist bei den P-States dann trifft es nicht auf alle Karten zu, die hier verwendete Titan und 690GTX haben beide selbiges Problem. Zugegeben die 770GTX jetzt nach einem Test hat das Problem nicht.
Naja dann sitzt zumindest jemand an den Hausaufgaben! :-)
P-States werden bei Multimonitoring nicht zwingend so geschaltet - sind es absolut identische Schirme mit identischen Settings entfällt dies bei neueren Nv Karten und Eyefinity hatte eh nie damit Probleme ;-)
Wenn aber daran gearbeitet wird ist ja gut, schade nur das es ganze 5 Jahre gedauert hat bis sich dessen jemand angenommen hat.

Das mit den Tools mag man auch auf die Anderen ummünzen -lässt sich bekanntlich drüber streiten...

Hardware auf dem Gewissen durch Tool? hatten wir vor 5-6 Monaten hier im Forum sogar, da hat dank der Einstellung ein AXi Netzteil den halben Rechner gegrillt. Zugegeben der Kunde hat den Fehler begangen nach dem Knall das Teil nochmal anzumachen, was dann nicht mehr eingrenzen lässt ob die HW durch den Knall oder das nachträglich Einschalten zerdeppert wurde, Fakt ist aber das es Corsair komplett gezahlt hat und das unter regulärer Warranty (kein Damage Claim bzw. Kulanz-Fall).

Nunja da ja gezahlt wurde zeigt das auch das ein Hersteller einen nicht im Regen stehen lässt, bringt einem aber bei sehr spezieller und kaum zu bekommender HW nicht viel bzw. da kann man dann dem Kunden nicht gerecht werden. Daher verstehe ich schon Stefans Einwende, auch wenn man es sicher mit der Menge der Wiederholungen übertreiben kann ab und an.

Was den Servicefall angeht könnt Ihr es Kunden nicht verübeln wenn diese skeptisch sind.

Hier mal ein Beispiel:
Corsair bot immer Ersatzkabel kostenfrei an, klar irgendwann geht das ins Geld aber es war beim Verkaufen der Geräte ein "USP"
Dann von heut auf morgen war das weg und eingestellt worden, natürlich geht das über RMA noch teilweise oder gegen teuer Geld aber früher hieß es ganz einfach: Ordern = Bekommen.
Wenn man heute nach 4 Jahren keine Rechnung hat aber 5 oder 7 Jahre Garantie hat und die Rechnung im 4 Jahr nicht mehr zur Hand hat, bekommt man nix. Andere Hersteller machen hier durch Seriennummerabgleich vor wie man solchen Service solide anbieten kann. Auf jeden Fall auf Basis dessen (der Thread wurde ja entfernt bzw. entpinnt) hatten viele sich negativ zur Marke geäußert (zugegeben zum Teil übertrieben) aber es ist ein Bruch des damaligen Verkaufsversprechens.
Wenn dann Leute heute bedenken haben ob Ihr nicht bei den PSUs den Service in anderen Bereichen auch reduziert ist das nicht verwunderlich.

Soll kein Vorwurf sein, sondern lediglich erklären wieso gerade bei US Herstellern auf die Bauteilqualität verwiesen wird.

Ich meine ich verstehe das ja in einem Rahmen, das ein BMW wie ein Porsche bspw. gleiche Qualitätsprodukte von Hella oder Bosch inne haben und da meckert der Porsche Fahrer dann auch nicht über Minderwertig aber dort gibt es TÜV etc. bei den PSUs habt Ihr keine durch den TÜV gejagt, was in DACH sage ich mal ein echter Punkt ist, der für Corsair sprechen würde -müsste man sich auch bei weitem weniger Angriffsfläche stellen :-)
#27
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Oh btw:
Habt ihr schon auf HardOCP geschaut? RM750W Review?!
ein Link zum Corsair Blog

Kurz: Die RM 750 und 850W Netzteile schalten bei mittlerer (relativ normaler) Last ab, wenn sie nicht belüftet sind.
Die Corsair Boys versuchen diesen Zustand schön zu reden, verschweigen aber, dass man mit untem verbautem Netzteil mit nach unten zeigendem Lüfter genau den Zustand erreicht hat, der das auslösen der OTP begünstigt. Sprich: das Netzteil wird nicht durch die Gehäuselüfter zwangsbeatmet...


Aber das ist etwas, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die OTP schaltet das Netzteil ab, bevor der Lüfter anfängt zu drehen...
Die OTP schaltet ab, bevor der Lüfter dreht...
#28
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Hi Stefan,

Habe ja eigentlich schon gestern mit deinem Post gerechnet. ;) Wir hatten ja auch schon Anfang November den Blog-Post zum gerade erschienen Test rausgegeben.

Die Umgebungskonditionen (45°C Umgebungstemperatur und kein Luftfluss), die bei HardOCP für den zweiten Test verwendet wurde spiegeln ein reales Anwendungszenario nicht wieder, da muss ich dich leider enttäuschen. Auch wenn der Lüfter nach unten hin zeigend zum Gehäuseboden montiert wurde sitzen die meisten Menschen nicht bei durchgehend 45°C im Zimmer rum (Fußbodenheizung mal nicht mit eingerechnet).

Wir versuchen auch nichts schön zu reden wie du das hier verbreiten möchtest. Das Problem ist uns aufgezeigt worden, wurde analysiert, reproduziert und wird ausgebessert. Jeder der dieses Problem bei einem RM750 oder RM850 erleben sollte, wird ein Austauschgerät angeboten. Völlig kostenfrei und auf Wunsch auch gerne als Vorabaustausch. Betroffen sind hier nur die RM750 und RM850 Modelle.

Schönes Wochenende! :)
#29
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Ich glaub dir scheint das Problem nicht so ganz klar zu sein...

Das ist ganz einfach, dass die OTP kommt, bevor der Lüfter dreht, wenn das Netzteil nicht durch die Gehäuselüfter zwangsbeatmet werden. Und ihr selbst schreibt ja von 35°C - eine Temperatur, die in vielen Dachböden auch in deutschen Landen erreicht werden können.
Dennoch: wer sagt, dass dieses Verhalten nicht bei anderer Last auch bei weniger warmer Luft erreicht werden kann?!

Ganz ab davon ist doch die interessanteste Frage, wo der OTP Punkt liegt. Ist der vielleicht gar bei etwa 100°C??
Aber auch, wenn dem nicht so ist, spricht das doch eher für ein ziemlich 'warmes Bürschchen', kombiniert mit den doch eher billigen Kondensatoren in dem Gerät, lässt das nicht gerade auf eine besonders lange Lebensdauer hoffen.
#30
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Also ich möchte nicht bei 35°C Zimmertemperatur drin am Rechner sitzen. Aber wenn es denn sein muss bringen ein paar Standventilatoren da auch schon ne nette Abkühlung oder man macht ein bisschen das Fenster auf und hat nen Luftzug.

Ich gebe zu, wenn wir wie an einigen wenigen Tagen im eventuell mal vorkommenden Rekordsommer die 40°C knacken, bekommen viele Computer mit den richtigen Umgebungsvariablen Probleme wenn Sie denn auf Ultra-Silent getrimmt sind. Meistens hat man da aber noch so andere Komponenten und Lüfter im System und kann die Kühlung auch den Gegebenheiten anpassen. Aber keine Sorge. Wie bereits geschrieben tauschen wir die Netzteile gegen neue aus, falls dieses spezifische Problem auftritt. Natürlich aber auch falls irgendein anderes Problem da sein sollte, gibt es bei der RM Serie 5 Jahre Garantie.
#31
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Warum löst die OTP aus, bevor der Lüfter voll dreht?
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