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Asus kündigt USB Digital-Analog-Wandler Xonar Essence One an

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asusDie im höherwertigen PC-Audiobereich angesiedelte Xonar-Reihe von Asus bekommt Zuwachs. In einer Pressemitteilung kündigte man den Xonar Essence One Digital-Analog-Wandler (DAC) an, der zum einen mit wechselbaren Operationsverstärkern (OpAmps) sowie bis zu achtfachem Upsampling überzeugen und zum anderen als Kopfhörerverstärker punkten soll. Asus verspricht für das Gerät eine hervorragende Klangqualität und richtet sich bei Preis und Ausstattung vor allem an den HiFi-Bereich.

Insbesondere die Upsampling-Funktion betont Asus in seiner Pressemitteilung. So kann die Abtastrate von eingehenden Audiosignalen maximal um das achtfache auf bis zu 352,8 kHz oder 384 kHz symmetrisch erhöht werden, je nach Material (44,1 oder 48 kHz und Vielfache davon). Dies sei ein Vorteil gegenüber üblichen Wandlern, die meist unspezfisch und asymetrisch auf 192 kHz hochrechneten. Die Auflösung des Audiosignals steigt zudem auf 32 Bit. Diese Maßnahmen sollen laut das Klangbild und den Detailgrad der Wiedergabe deutlich verbessern. Als DAC kommen zwei BurrBrown PCM1795 jeweils im Mono-Betrieb zum Einsatz, die mit 32Bit und 192 KHz spezifiziert sind. Um die Klangcharakteristik an den eigenen Geschmack anzupassen, ist es möglich elf der verbauten Operationsvertärker auszutauschen. Welche OpAmps original verbaut sind, schreibt Asus nicht.

Xonar_Essence_One_2_500

Anschluss an den PC findet das Gerät hauptsächlich per USB, wird also unabhängig von einer Soundkarte im PC sein. Als Soundchip kommt ein C-Media CM6631 zum Einsatz. Der Treiber unterstützt ASIO 2.2 und kann so für niedrige Latenzen sowie originalgetreue Wiedergabe des Ausgangsmaterials sorgen, in dem es die Windows Audio-Engine umgeht. Asynchroner USB-Transfer soll zudem Jitter bei der Übertragung reduzieren. Am Gerät selbst befinden sich zwei Lautstärkeregler, jeweils für die Boxenausgänge und für den 6,3 Millimeter messenden Kopfhörerausgang an der Front. Für Kopfhörer mit 3,5-mm-Stecker wird ein Adapter mitgeliefert. Unterstützt werden laut Asus Kopfhörer mit bis zu 600 Ohm Impedanz. An der Gehäuserückseite befinden sich ein Cinch- und ein XLR-Ausgang. Der DAC kann auch ohne PC betrieben werden und bietet dafür einen optischen und einen koaxialen Digitaleingang. Alle Anschlüsse sind vergoldet.

Xonar_Essence_One_Front_500

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Das Gerät soll in Deutschland und Österreich Anfang Oktober auf den Markt kommen. Asus empfiehlt einen Verkaufspreis von 399 Euro, im Hardwareluxx-Preisvergleich starten die Angebote derzeit aber schon bei 337 Euro.

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Kommentare (17)

#8
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Zitat Shevchen;18505769
Egal von welcher Seite ich es betrachte, alles über 44.1 oder 48k macht keinen Sinn mehr, da wir das Signal hier nicht manipulieren. Weder ne gesteigerte Bit-Tiefe, noch mein upsampling/oversampling.


Es ist schlicht falsch, dass Oversampling nichts bringt, es verbessert die Linearität und S/N des Wandlers! Das ist zur Genüge nachgewiesen und auch der Grund, warum das BB/TI fest in ihre Chips einbauen.
Das mag natürlich alles jenseits aller Hörbarkeit stattfinden, aber das macht Verbesserungen nicht überflüssig! Was du hier für 300€ bekommst, hatten zur Einführung der CD nicht einmal Produktionsstudios in der Qualität...

Zitat Shevchen;18505769
Wir haben ja extra unsere Marge von 4,1 kHz bei 44.1 oder 8kHz bei 48k fs um headroom für unseren Filterabfall zu haben.


Du weißt aber schon, dass das Filter nicht die Abtastfrequenz sondern das rekonstruierte Signal bekommt?! Bleiben also nur 2,05kHz und 4kHz...

Zitat Shevchen;18505769
Der OP selbst kann anfangen zu schwingen (wäre ein schlecht konstruiertes System - zugegeben, aber das ist ja nur Theorie hier) und dieser würde dann das System instabil machen...


Dann spinnen wir das mal weiter:
wir haben also ein so schlecht konstruiertes System, dass die OPs schwingen... Jetzt fängt das typische "Goldohr" also das Tauschen an - natürlich gegen vermeintlich bessere (weil schnellere) OPs. Jetzt rate mal, wie ein schnellerer OP auf so eine Einbausituation reagiert ;)
#9
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Zitat Hannarch;18506337
Es ist schlicht falsch, dass Oversampling nichts bringt, es verbessert die Linearität und S/N des Wandlers! Das ist zur Genüge nachgewiesen und auch der Grund, warum das BB/TI fest in ihre Chips einbauen.
Das mag natürlich alles jenseits aller Hörbarkeit stattfinden, aber das macht Verbesserungen nicht überflüssig! Was du hier für 300€ bekommst, hatten zur Einführung der CD nicht einmal Produktionsstudios in der Qualität...

Da haben wir also den Knackpunkt der unterschiedlichen Meinung: Ich finde Verbesserungen, die nicht hörbar sind überflüssig. Du findest sie nicht überflüssig.

Hier mal meine 2 Cent dazu: Das Geld, was ich hier spare kann ich in Boxen stecken, die eine größere Impulstreue haben --> Hörbarer Unterschied. Wird jetzt so langsam klar, was ich meine?

Nimm dir beispielsweise mal einen ganz einfachen Sinuston. Spiele ihn über einen "normalen Pre-Amp" und über einen super-tollen Pre-Amp ab. Jetzt stellst du elektrisch fest: Praktisch kein Unterschied, der THD mag beim billigen etwas schlechter sein, Unterschiede sind aber jenseits der Hörschwelle.

Jetzt leitest du das Signal per XLR zu einer Box. Du nimmst das Signal auf und stellst fest: Oh Gott, was da rauskommt ist kein Sinus mehr sondern im Vergleich zum elektrischen Signal was total verfälschtes. Es hat zwar noch den korrekten f_0, aber die Amplituden schwanken über die einzelnen Maxima um +/- 3 dB.

Jetzt wird auch klar, warum deine höhere Bit-Tiefe dir nix bringt. Die Schwankungsstärke des Pre-Amps (nennen wir es epsilon amp) zur Schwankungsstärke der Box (epsilon box) ist im Verhältnis ungefähr (ich schätze mal) 1:1000. Müsste ich mal nachmessen, um dir dann den genauen Wert sagen zu können.

Wir haben es hier mit einer Signalkette zu tun und das schwächste Glied ist die Box. Um den Pre-Amp zum schwächsten Glied zu machen, musst du schon nach Raritäten aus dem Jahr 1980 suchen. Deswegen: Für mich ist diese "Verbesserung" obsolet. Natürlich kann ASUS nix dafür, die bauen nur den Pre-Amp. Die wissen nix über die Box des Users. Trotzdem wäre es für den User evtl. interessant zu wissen, wie genau er die Signalkette optimieren kann und wo er am besten ansetzt. Das macht wesentlich mehr Sinn.



Zitat
Du weißt aber schon, dass das Filter nicht die Abtastfrequenz sondern das rekonstruierte Signal bekommt?! Bleiben also nur 2,05kHz und 4kHz...

Ich glaube, das Wissen um das Vorhandensein der Nyquist-Frequenz können wir uns hier sparen, vor allem, da ich es schon mal erwähnt hatte. Es macht vom Prinzip auch keinen Unterschied, denn größerer Headroom bedeutet flachere Filter im Design (weniger Phasengedrehe) und beim Downsampling den Abfall vom Ansatzpunkt bis hin zu fs/2. Weniger headroom = mehr oversampling nötig, um den gleichen Filter nachbilden zu können. Mehr headroom = weniger aggressive Methoden. Prinzip war auch schon vorher klar. Oder was willst du mir sagen?


Zitat
Dann spinnen wir das mal weiter:
wir haben also ein so schlecht konstruiertes System, dass die OPs schwingen... Jetzt fängt das typische "Goldohr" also das Tauschen an - natürlich gegen vermeintlich bessere (weil schnellere) OPs. Jetzt rate mal, wie ein schnellerer OP auf so eine Einbausituation reagiert ;)

Deswegen sollten die Leute auch die Finger davon lassen. sind wir ja einer Meinung. Ändert nur nix dran, dass es vom Prinzip her solche OPs gibt. ;)
#10
Registriert seit: 27.02.2012

Gefreiter
Beiträge: 55
Zitat Shevchen;18507116
Da haben wir also den Knackpunkt der unterschiedlichen Meinung: Ich finde Verbesserungen, die nicht hörbar sind überflüssig. Du findest sie nicht überflüssig.

Hier mal meine 2 Cent dazu: Das Geld, was ich hier spare kann ich in Boxen stecken, die eine größere Impulstreue haben --> Hörbarer Unterschied. Wird jetzt so langsam klar, was ich meine?


Sonnenklar. Hätte aber die Entwicklung vor ca. 20 Jahren an der Stelle des Erreichens der Hörschwelle aufgehört, müsstest Du heute etwa das 10-fache für Elektronik bezahlen, die auch noch 10 mal schlechter wäre als z.B. diese ASUS Xonar... Ich bin froh, dass nicht Alle so denken, sonst würden wir heute noch Pferdekutschen fahren.

Zitat Shevchen;18507116
Nimm dir beispielsweise mal einen ganz einfachen Sinuston. Spiele ihn über einen "normalen Pre-Amp" und über einen super-tollen Pre-Amp ab. Jetzt stellst du elektrisch fest: Praktisch kein Unterschied, der THD mag beim billigen etwas schlechter sein, Unterschiede sind aber jenseits der Hörschwelle.


Stimmt meistens...

Zitat Shevchen;18507116
Jetzt leitest du das Signal per XLR zu einer Box. Du nimmst das Signal auf und stellst fest: Oh Gott, was da rauskommt ist kein Sinus mehr sondern im Vergleich zum elektrischen Signal was total verfälschtes.


Quatsch! Da das Signal durch ein (mit gewissen Abstrichen) lineares System geleitet wird, kann man "hinten" denselben Sinus messen, den man "vorne" reingeschickt hat, ansonsten liegt ein Defekt vor!

Zitat Shevchen;18507116
Es hat zwar noch den korrekten f_0, aber die Amplituden schwanken über die einzelnen Maxima um +/- 3 dB.


Ich weiß leider nicht, was Du damit sagen willst, aber bei Zimmerlautstärke verzerren die meisten ordentlichen Lautsprecher nicht mehr als 1% (wenn man mal vom Tiefbassbereich absieht), Du solltest also bis auf 99% am LS denselben Sinuston messen können, ansonsten, s.o.!

Zitat Shevchen;18507116
Jetzt wird auch klar, warum deine höhere Bit-Tiefe dir nix bringt. Die Schwankungsstärke des Pre-Amps (nennen wir es epsilon amp) zur Schwankungsstärke der Box (epsilon box) ist im Verhältnis ungefähr (ich schätze mal) 1:1000. Müsste ich mal nachmessen, um dir dann den genauen Wert sagen zu können.


Was ist eine Schwankungsstärke? Meinst Du damit lineare oder nichtlineare Verzerrungen? Falls ja, liegst Du mit 1/1000 ganz gut.

Zitat Shevchen;18507116
Wir haben es hier mit einer Signalkette zu tun und das schwächste Glied ist die Box. Um den Pre-Amp zum schwächsten Glied zu machen, musst du schon nach Raritäten aus dem Jahr 1980 suchen. Deswegen: Für mich ist diese "Verbesserung" obsolet. Natürlich kann ASUS nix dafür, die bauen nur den Pre-Amp. Die wissen nix über die Box des Users. Trotzdem wäre es für den User evtl. interessant zu wissen, wie genau er die Signalkette optimieren kann und wo er am besten ansetzt. Das macht wesentlich mehr Sinn.


Da muss ich Dir natürlich zustimmen, aber warum ich solche Entwicklungen für wichtig halte, habe ich ja auch bereits ausgeführt. Man muss übrigens nicht bis in die 80er zurückschauen... Ein handelsüblicher Röhrenverstärker für nicht unter 10.000€ oder eine High-End-Endstufe ohne "klangschädliche" Rückkopplung verzerren oft genauso schlimm wie damals; nur nennt man das heute nicht Fehlkonstruktion, sondern "warm abgestimmt", oder "musikalisch" :stupid:
#11
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Beiträge: 381
Zitat Hannarch;18507850
Sonnenklar. Hätte aber die Entwicklung vor ca. 20 Jahren an der Stelle des Erreichens der Hörschwelle aufgehört, müsstest Du heute etwa das 10-fache für Elektronik bezahlen, die auch noch 10 mal schlechter wäre als z.B. diese ASUS Xonar... Ich bin froh, dass nicht Alle so denken, sonst würden wir heute noch Pferdekutschen fahren.

Ich bin nicht gegen eine Weiterentwicklung von Technologie, aber aus Sicht des Ingenieurs verbesserst du ein System immer an dem Punkt, wo es Probleme gibt. Das Verbessern eines bereits ziemlich optimalen Gliedes wird keine oder kaum wahrnehmbare Effekte zur Tage tragen - und dann für einen Preis den so sehr wohl merkst. Stichwort an dieser Stelle: Effizienz.


Zitat
Quatsch! Da das Signal durch ein (mit gewissen Abstrichen) lineares System geleitet wird, kann man "hinten" denselben Sinus messen, den man "vorne" reingeschickt hat, ansonsten liegt ein Defekt vor!

Ich weiß leider nicht, was Du damit sagen willst, aber bei Zimmerlautstärke verzerren die meisten ordentlichen Lautsprecher nicht mehr als 1% (wenn man mal vom Tiefbassbereich absieht), Du solltest also bis auf 99% am LS denselben Sinuston messen können, ansonsten, s.o.!


Aufbau: Sinus--> Pre-Amp --> Box
Aufnahme mit Mikrofon - deren Membran denken wir uns auch mal als unser Trommelfell zur Vereinfachung.

Guck dir jetzt mal das Zeitsignal an. Das schwankt! Und nicht mit 1% sondern wesentlich mehr. Und ich meine mit der Schwankung nicht "Verzerrung" im spektralen Sinne sondern eher sowas wie eine Amplitudenmodulation. Das Signal ist mal lauter, mal leiser. Gucks dir an - ist schnell gemacht.

Zitat
Was ist eine Schwankungsstärke? Meinst Du damit lineare oder nichtlineare Verzerrungen? Falls ja, liegst Du mit 1/1000 ganz gut.

Sowas kann man als lineare Verzerrung bezeichnen. Es kommen keine zusätzlichen Frequenzen hinzu und die Grundfrequenz ändert sich auch nicht. Nur die Amplidute.

Zitat
Da muss ich Dir natürlich zustimmen, aber warum ich solche Entwicklungen für wichtig halte, habe ich ja auch bereits ausgeführt. Man muss übrigens nicht bis in die 80er zurückschauen... Ein handelsüblicher Röhrenverstärker für nicht unter 10.000€ oder eine High-End-Endstufe ohne "klangschädliche" Rückkopplung verzerren oft genauso schlimm wie damals; nur nennt man das heute nicht Fehlkonstruktion, sondern "warm abgestimmt", oder "musikalisch" :stupid:


Aye. Mir gehts auch nicht um den guten oder schlechten Pre-Amp, sondern um das Marketing, welches so tut, als ob das ein himmelweiter Unterschied ist, obwohl dieser Unterschied nur messtechnisch messbar ist. Mach mal n Doppel-Blind-Test mit dem ASUS-Teil und... ach, irgendeinam anderen Teil, das nur 24 bit/ 96 kHz kann. Was glaubst du, was da rauskommt? ;oD
#12
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Gefreiter
Beiträge: 55
Zitat Shevchen;18508678
Ich bin nicht gegen eine Weiterentwicklung von Technologie, aber aus Sicht des Ingenieurs verbesserst du ein System immer an dem Punkt, wo es Probleme gibt. Das Verbessern eines bereits ziemlich optimalen Gliedes wird keine oder kaum wahrnehmbare Effekte zur Tage tragen - und dann für einen Preis den so sehr wohl merkst. Stichwort an dieser Stelle: Effizienz.


Oh, diese Sichtweise ist mir bekannt. Aber es gehört auch der Ehrgeiz dazu, Gutes zu verbessern und Grenzen hinauszuschieben :)
Das soll aber kein Vorwurf sein, sondern nur eine andere Sichtweise...

Zitat Shevchen;18508678
Aufbau: Sinus--> Pre-Amp --> Box
Aufnahme mit Mikrofon - deren Membran denken wir uns auch mal als unser Trommelfell zur Vereinfachung.

Guck dir jetzt mal das Zeitsignal an. Das schwankt! Und nicht mit 1% sondern wesentlich mehr. Und ich meine mit der Schwankung nicht "Verzerrung" im spektralen Sinne sondern eher sowas wie eine Amplitudenmodulation. Das Signal ist mal lauter, mal leiser. Gucks dir an - ist schnell gemacht.


Ich weiß, wie sowas aussieht, das macht man bei der Lautsprecherentwicklung häufiger. Deswegen weiß ich auch, dass Dein Messaufbau praxisfern ist. Bei Echtzeitmessungen mit Sinussignalen (Halbraummessung) nimmst Du eben die Raumreflexionen mit auf und da der Diffusschall eine andere Phasenbeziehung zum Direktschall hat, kommt es zu Fehlmessungen! Du hast damit den Raum und nicht den Lautsprecher gemessen!
Wenn Du den Lautsprecher messen willst, musst Du eine (Quasi-) Freifeldmessung durchführen, also die Impulsantwort einer Breitbandanregung, die Reflexionen abschneiden und danach eine FFT. Mit der Größe des Messraumes sinkt damit die messbare untere Grenzfrequenz und da die wenigsten Messräume 17m Kantenlänge haben, muss für den Bassbereich eine Nahfeldmessung angefügt werden...

Zitat Shevchen;18508678

Aye. Mir gehts auch nicht um den guten oder schlechten Pre-Amp, sondern um das Marketing, welches so tut, als ob das ein himmelweiter Unterschied ist, obwohl dieser Unterschied nur messtechnisch messbar ist. Mach mal n Doppel-Blind-Test mit dem ASUS-Teil und... ach, irgendeinam anderen Teil, das nur 24 bit/ 96 kHz kann. Was glaubst du, was da rauskommt? ;oD


Auch das weiß ich ;)
So manches Goldohr backt danach deutlich kleinere Brötchen. Die meisten "Blindtest-Verlierer" finden aber nachher irgendwelche fadenscheinige Argumente, warum der Blindtest diesmal keine Aussagekraft besitzt und danach gehen die Diskussionen um die Autosuggestion erneut los. Eine Never Ending Story!
#13
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Beiträge: 381
Zitat Hannarch;18509321
Oh, diese Sichtweise ist mir bekannt. Aber es gehört auch der Ehrgeiz dazu, Gutes zu verbessern und Grenzen hinauszuschieben :)
Das soll aber kein Vorwurf sein, sondern nur eine andere Sichtweise...

Dann ham wir diesen Punkt erledigt. :-)



Zitat
Ich weiß, wie sowas aussieht, das macht man bei der Lautsprecherentwicklung häufiger. Deswegen weiß ich auch, dass Dein Messaufbau praxisfern ist. Bei Echtzeitmessungen mit Sinussignalen (Halbraummessung) nimmst Du eben die Raumreflexionen mit auf und da der Diffusschall eine andere Phasenbeziehung zum Direktschall hat, kommt es zu Fehlmessungen! Du hast damit den Raum und nicht den Lautsprecher gemessen!
Wenn Du den Lautsprecher messen willst, musst Du eine (Quasi-) Freifeldmessung durchführen, also die Impulsantwort einer Breitbandanregung, die Reflexionen abschneiden und danach eine FFT. Mit der Größe des Messraumes sinkt damit die messbare untere Grenzfrequenz und da die wenigsten Messräume 17m Kantenlänge haben, muss für den Bassbereich eine Nahfeldmessung angefügt werden...

Uhm... okay, erstmal: Mein Fehler, dass ich das nicht auf den Raum bezogen habe. Ja, den hatte ich vergessen.
Ende vom Lied ist aber auch: Jeder Mensch hört sich das in einem Raum an. Und Musik in einem reflexionsarmen Raum will man nicht hören. Schlussfolgerung: Diese Amplitudenschwankungen sind gewollt und der Musik zuträglich. Gibt ja sogar Hall-Effekte in Hi-Fi Anlagen, nur um diesen Effekt noch weiter aufzublasen. Damit ist die schöne, exakte Dynamikabtastung dann eh dahin.
Aber das ist n anderes Thema.

Was bei den Pre-Amps wichtig ist:
- Wenig Eigenrauschen
- Keine Verzerrungen
- Fähigkeit mit verschiedenen Sampleraten umzugehen
- Viele Eingänge
- Viele Ausgänge
- Viele Schnittstellen

WENN Asus mich also beeindrucken wollte, sollten sie ein Rackmodell basteln und dort einen Pre-Amp reinbasteln, der 8 Ausgänge hat, mind. 4 eingänge, AES/EBU, Optisch, S/PDIF, ADAT, Clocksource (und send),Phantomspeisung für die Mikrofone, XLR im Ausgang auch für Boxen, Komplettes Routingmanagement in der Maschine mit der Fähigkeit, die über mehrere Busse zu legen.

Ne Inspiration dafür wäre der Motu Traveler/RME Fireface u.ä.
Aber das ist nicht Asus Hauptarbeitsfeld, das ist nicht mal in der Nähe von dem, was Asus normalerweise macht, weil dieses Teil dann was für Profis wäre. Ja, Asus baut auch Workstationboards, welches Profis nutzen, aber eben keinen all-in-one-preamp. Genau der wäre aber genau das richtige. Gut, über die Anzahl von Ein/Ausgängen kann man sich streiten - da muss man halt gucken, was der "Normale" und der "professionelle" User wirklich braucht. Aber im Grunde ist es das.

Für knappe 400 Euro bekomme ich was aus dem Profi-Bereich. Dann pack ich lieber nochmal 200 drauf und hab dann ein echtes Gerät mit ALLEM, was ich brauche.

Zitat
Auch das weiß ich ;)
So manches Goldohr backt danach deutlich kleinere Brötchen. Die meisten "Blindtest-Verlierer" finden aber nachher irgendwelche fadenscheinige Argumente, warum der Blindtest diesmal keine Aussagekraft besitzt und danach gehen die Diskussionen um die Autosuggestion erneut los. Eine Never Ending Story!

Dem schließe ich mich einfach mal an. ;)
#14
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Beiträge: 1192
Also den DAC von Asus mit einem Vorverstärker zu vergleichen ist nicht sehr sinnvoll.
#15
Registriert seit: 27.02.2012

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Beiträge: 55
Es ist ein Vorverstärker!

Er hat mehrere Eingänge (nur digital), eine Quellenumschaltung, eine Pegelverstellung der analogen Ausgangsstufen und sogar einen Kopfhörerverstärker - klingt für mich nach einer kompletten Ausstattung!
Wenn man eh nur digitale Quellen hat, wie CD/DVD-Player, PC, DAT, etc. und eine Endstufe anschließt, würde mir persönlich nur noch eine Fernbedienung fehlen!
In meinen Augen ist das Teil ne ernsthafte Konkurrenz zu dem Benchmark DAC1.

@Shevchen

Wer so eine Ausstattungsliste hat, kauft nicht bei ASUS, sondern bei RME, Apogee und wie sie alle heißen...
Wer aber eine überschaubare Anzahl an Digitalquellen möglichst hochwertig an seine Anlage anschließen will, braucht nicht mehr als 2 Ausgänge und auch keine Aufnahmefähigkeiten, wieso also dafür bezahlen.
Je mehr ich darüber schreibe, desto interessanter wird das Kästchen für mich, nur die Optik ist mir leider zu verspielt ;)
#16
Registriert seit: 20.01.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 381
Zitat Hannarch;18511675
Es ist ein Vorverstärker!

Völlig korrekt.


@Shevchen

Zitat
Wer so eine Ausstattungsliste hat, kauft nicht bei ASUS, sondern bei RME, Apogee und wie sie alle heißen...

Ja, schon. ABER: Bei der Ausstattung und dem Preis hab ich hier ein Konkurrenzgerät:

Cakewalk UA-25 EX CW

Für die Hälfte des Preises mit dem nahezu gleichen Funktionsumfang. Und sogar noch 2 Aufnahmemöglichkeiten mit Phantomspeisung oder für ne Klampfe. Leider keine XLR-Ausgänge, aber die großen Klinken sind trotzdem symmetrisch und fürs Wohnzimmer geeignet.

Zitat
Wer aber eine überschaubare Anzahl an Digitalquellen möglichst hochwertig an seine Anlage anschließen will, braucht nicht mehr als 2 Ausgänge und auch keine Aufnahmefähigkeiten, wieso also dafür bezahlen.
Je mehr ich darüber schreibe, desto interessanter wird das Kästchen für mich, nur die Optik ist mir leider zu verspielt ;)


Siehe meinen Link. 200 Flocken für alles, was der kleine Mann so braucht. Und im Gegensatz zum ASUS-Teil (hab mal die Kundenkritiken bei Amazon durchforstet) auch mit anständigem Poti hinter dem Lautstärkeregler. Ansonsten hast du natürlich Recht damit, dass niemand, der ein Studio sein eigen nennen will so ein überdimensioniertes Teil braucht. Dann macht der Xonar aber noch weniger Sinn. ^^
#17
Registriert seit: 27.02.2012

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Beiträge: 55
Die Geräte werden nunmal immer teurer, wenn man den "professionellen" Look hin zu "verspielt" oder "HiFi-Look" abändert. Sieht halt besser aus im Wohnzimmer als durchlöcherte 19'' Frontplatten im HiFi-Rack...


Zitat Shevchen;18512345
Siehe meinen Link. 200 Flocken für alles, was der kleine Mann so braucht. Und im Gegensatz zum ASUS-Teil (hab mal die Kundenkritiken bei Amazon durchforstet) auch mit anständigem Poti hinter dem Lautstärkeregler.


Sowas hab ich schon (Terratec PHASE X24 FW), es ging mir eben um den Look, der das Gerät interessant macht. Aber genau der wirkt bei längerer Betrachtung eben etwas pubertär :(
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