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Lesertest mit Eizo: Das sind die Testergebnisse zum FlexScan EV2750

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eizoIn den letzten vier Wochen durften unsere beiden Leser und Community-Mitglieder "ecth" und "Angebaer" dem Eizo FlexScan EV2750 bei sich zu Hause gehörig auf den Zahn fühlen. Der 27-Zoll-Monitor soll nicht nur mit seinem Full-Flat-Design optisch ansprechend sein, sondern auch sehr platzsparend ausfallen. Das Display besitzt einen nur 1 mm breiten, sichtbaren Rahmen, was durch eine Edge-to-Edge-Display-Abdeckung ermöglicht wird. Erst im eingeschalteten Zustand fällt auf, dass der Rahmen mit insgesamt 6 mm doch etwas breiter, insgesamt gesehen aber noch immer sehr schmal ist – wie unser ausführliche Test im Dezember gezeigt hat. Der FlexScan EV2750 ist ein richtiges Office-Arbeitstier, ausgerichtet auf Ergonomie und Langlebigkeit.

Technisch hat der Monitor ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten zu bieten, welches eine maximale Helligkeit von bis zu 300 cd/m² erreichen soll. Das Kontrastverhältnis wird mit 1.000:1 angegeben, die Reaktionsgeschwindigkeit hingegen mit schnellen 5 ms (Grau-zu-Grau). Auch wenn der Monitor für den Office-Einsatz gedacht ist, gibt es dennoch eine Overdrive-Funktion, die Eizo in diesem Fall aber nicht für Spieler vorsieht, sondern als generelles Bildverbesserungsverfahren. Mit von der Partie sind zudem verschiedene Eco-Features, wie eine automatische Anpassung der Helligkeit an die Umgebungsbeleuchtung oder ein automatisches Abdunkeln, wenn der Nutzer gerade nicht vor dem Display sitzt. Anschlusstechnisch hat der 27-Zöller HDMI, DisplayPort und DVI-D zu bieten. Sogar ein USB-Hub mit zwei Anschlüssen ist integriert. 

In unserem Preisvergleich ist der Eizo FlexScan EV2750 derzeit ab etwa 769 Euro zu haben. Unser eigener Test findet sich unter diesem Link.

eizo ev2750 1 1
Eizo EV2750
Spezifikationen des Eizo FlexScan EV2750 in der Übersicht

Hersteller und
Bezeichnung:

Eizo FlexScan EV2750
Typ: High-End-Office-Monitor
Straßenpreis: ab ca. 769 Euro
Homepage: www.eizo.de 
Diagonale: 27 Zoll 
Gehäusefarbe: Schwarz
Format: 16:9 
Panel: IPS-Panel 
Glare-Optik: nein 
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel 
Kontrastrate:

1.000:1 (statisch)

Helligkeit: max. 350 cd/m² 
Reaktionszeit: 5 ms 
Blickwinkel: horizontal: 178°
vertikal: 178° 
Anschlüsse:

1x DisplayPort-Eingang
1x HDMI
1x DVI
2x USB-3.0-Downstream
1x USB-3.0-Upstream
1x 3,5-mm-Ausgang

HDCP: ja
Gewicht (ohne Standfuß): 7,9 kg 
Ergonomie:

Neigung, Schwenken, höhenverstellbar

Kensington-Lock: nein
Wandmontage: ja, VESA 100 x 100 Millimeter 
integrierte Lautsprecher: ja 
Netzteil: intern 
Sonstiges:

Pivot-Funktion, Anwesenheitssensor, automatische Helligkeitseinstellung

Das sind die Ergebnisse

Insgesamt kommt der Eizo FlexScan EV2750 bei beiden Lesern sehr gut weg. Gelobt werden neben der guten Verarbeitungsqualität vor allem die einfache Kabeldurchführung am hinteren Bildschirmrand, aber auch die sehr gute Ergonomie. Was den Helligkeitssensor aber anbelangt sind unsere beiden Leser geteilter Meinung. Während „Angebaer“ die wechselnde Helligkeit als störend empfindet, sieht „ecth“ die automatische Helligkeitsanpassung als nettes Feature. Sie gibt ihm ein gutes Gewissen, „der Natur etwas Gutes zu tun“, und sieht das Feature als „unglaublich praktische Funktion“ an. Auch die Bildqualität kann beide Tester überzeugen. „In Bezug auf Farben und Blickwinkelstabilität lässt [der Monitor] keine Wünsche offen“, kommentiert „Angebaer“. „ecth“ gefällt vor allem das tiefe Schwarz des FlexScan EV2750, aber auch, dass bei Spielen oder Videos keine Lichthöfe bei der Darstellung zu erkennen sind. Im Vergleich zu seinem alten Monitor mit TN-Panel sind die Kontraste deutlich höher.

Etwas weniger gut gefällt „ecth“ die Performance des integrierten USB-Hubs. Bei Dateien mit einer Größe von 8 KB schafft dieser seinen Messungen zufolge gerade einmal eine Übertragungsrate beim Schreiben von 15 MB/s, während der gleiche USB-Stick direkt am Mainboard angeschlossen immerhin etwa 20 MB/s erreicht. Vor allem für Grafiker, die häufig externe Festplatten anschließen, sei dies ein großer Nachteil.

„Angebaer“ hat seine beiden bisherigen Monitore gegen das Eizo-Modell ersetzt und freut sich nun über deutlich mehr Platz auf dem Schreibtisch – trotz 27-Zoll-Aurichtung.

Wir bedanken uns für die ausführlichen Testberichte im Forum!

Zu den User-Reviews:

Ablauf:

  • Bewerbungsphase bis 14. Februar 2016
  • Auswahl der Bewerber + Versand: ab 15. Februar 2016
  • Testzeitraum bis 20. März 2016

Kleingedrucktes:

  • Mitarbeiter der Hardwareluxx Media GmbH und von Eizo sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Redaktion von Hardwareluxx.
  • Ein Account im Hardwareluxx-Forum ist für die Teilnahme zwingend notwendig.
  • Die Teilnehmer werden per PN benachrichtigt.
  • Alle Testmuster verbleiben nach Veröffentlichung der Testberichte bei den Testern.
  • Sollten die Testberichte nicht rechtzeitig online gestellt werden, behalten sich die Hersteller vor, den vollen Betrag in Rechnung zu stellen.
  • Die Reviews verbleiben ausschließlich bei uns im Forum.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 21.04.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1565
Keine Ahnung was an Eizo`s automatischer Helligkeitsanpassung "störend" sein soll.
Zumal der Regelbereich komplett einstellbar ist
#2
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Kapitänleutnant
Beiträge: 1977
Sehr schöner Monitor und schöne Tests.
Nur verstehe ich nicht warum ein "High-End-Office" Monitor nicht auf ein 16:10-Panel setzt?
Für 770€ erwarte ich Kompromisslosigkeit...
#3
Registriert seit: 21.04.2013

Kapitänleutnant
Beiträge: 1565
Es gibt aktuell keine 27" 16:10(2560x1600)Panels auf dem Markt, weder für 770€ noch für 2770€.
Dir bleibt also nur der Griff zu 24" oder 30" wenn es unbedingt ein 16:10 Panel sein soll.
#4
customavatars/avatar111012_1.gif
Registriert seit: 24.03.2009
Stuttgart
Hauptgefreiter
Beiträge: 128
Mein alter Bildschirm mit TN-Panel hatte 16:10 (1680x1050), ich habe bei der Arbeit 1920x1200 und dennoch vermisse ich bei satten 1440p nichts. Es ist schlichtweg nicht dringend notwendig, vom günstigeren Standard abzuweichen. Ich denke, das war zumindest EIZOs Beweggrund ;)
#5
customavatars/avatar121331_1.gif
Registriert seit: 13.10.2009

Bootsmann
Beiträge: 754
Test
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