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ASUS: 30-Zoll-Monitor mit 4K-Auflösung angekündigt

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asusMit dem Dell UltraSharp U3014 hatten wir vor kurzem einen echten Boliden des Monitor-Segments im Test, der mit einer 30-Zoll-Diagonalen und einer Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten aufwartete (Test: Dell UltraSharp U3014 - 30 Zoll für den Profi). Mit dem „PQ321" plant das taiwanische Unternehmen ASUS nun ebenfalls einen 30-Zoll-Monitor. Dieser soll aber mit einer 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) aufwarten und somit für neue Maßstäbe auf dem Monitor-Markt sorgen.

ASUS kündigte den „PQ321 True 4K UHD Monitor" heute via Pressemitteilung an. Den ersten Informationen zufolge handelt es sich dabei um einen Bildschirm mit einer Diagonalen von 31,5 Zoll, der mit der neuen IGZO-Technologie aufwartet. Diese macht Panels mit besonders kleinen Bildpunkten möglich, sodass der „PQ321" bis zu 140 Pixel pro Zoll aufweist. Um zu verdeutlichen, um wie viele Bildpunkte es sich bei einer 4K-Auflösung handelt, dient ein Vergleich mit der im Consumer-Bereich üblichen Full-HD-Auflösung. So können nämlich bis zu vier Full-HD-Videos parallel auf dem „PQ321" wiedergegebenen werden. Probleme könnte es dabei lediglich mit der Grafikkarte geben, da diese Auflösung nach enormer Rechenleistung verlangt. Mit aktuellen Generationen der Ultrabooks oder MacBooks wird der 4K-Monitor demnach nicht kompatibel sein. Abhilfe wird es erst mit der neuen Intel-Grafik 5000 geben, die die Signalausgabe über DisplayPort 1.2 und somit höhere Auflösungen unterstützen wird. Hardware-Enthusiasten, die über ein Dual- oder Triple-Grafikkarten-Gespann verfügen, könnten ihr MultiMonitoring-Setup gegen den 4K-Bildschirm eintauschen.

ASUS PQ321 mit 3840 x 2160 Pixeln

Die 4K-Auflösung ist aber nicht das einzige Highlight am „PQ321". So wird der neue ASUS-Bildschirm mit einer maximalen Dicke von 35 Millimetern auch der bislang dünnste 4K-Monitor sein, der erhältlich ist. Mit Features wie „10-bit RGB deep color" möchte der Hersteller professionelle Anwender ansprechen, die Wert auf eine farbneutrale Darstellung legen. Die Hintergrundbeleuchtung des „PQ321" übernimmt ein LED-Backlight, das eine maximale Leuchtdichte von 350 cd/m² erreicht. Der Anschluss an den Computer erfolgt entweder über DisplayPort oder HDMI. US-Modelle verfügen zudem über einen zweiten HDMI-Port mit Picture-by-Picture-Support, sodass Bildinhalte aus zwei unterschiedlichen Signalquellen parallel dargestellt werden könnten.

Vorgestellt wird der ASUS „PQ321" einem Bericht des US-Magazins The Verge zufolge auf der diesjährigen Computex, die kommende Woche in Taipeh stattfindet. Im Juni dieses Jahres soll dann der US-Verkaufsstart erfolgen. Der Preis ist bislang nicht bekannt.

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Kommentare (24)

#15
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Registriert seit: 24.06.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 366
Zitat Lebedev;20688925
Sorry aber Du hast keine Ahnung. Die T220/221 Modelle sind absolute Sonderfälle bzw. Spezialmonitore, und zudem alles andere als für den Massenmarkt bestimmt.


Sind 3000+€ Monitore auch nicht. :rolleyes:
Sofern sich nicht was im Preis tut sind wir eine Iteration weiter preislich wieder bei T220/221. Dann ist es auch egal welche Technologie da verbaut ist wenn die Anwendungsfälle im Sinne der Kundschaft die selben bleiben.
#16
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
Zitat:
Hardware-Enthusiasten, die über ein Dual- oder Triple-Grafikkarten-Gespann verfügen, könnten ihr MultiMonitoring-Setup gegen den 4K-Bildschirm eintauschen.
-----------------------

das ist wohl n bisschen mehr als frech.
#17
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Registriert seit: 19.08.2005
Gifhorn
Admiral
Beiträge: 12796
alter genau so ein monitor wäre richtig geil!
Nur als OLED und 0 imputlag!
Dann würde ich gleich zuschlagen
#18
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Schön wärs, wenn es auch gekrümmte 48:9-Modelle geben würde. Mal sehen was die Zukunft an weiteren Innovationen bringt. In jedem Fall mehr als in der Smartphonebranche.
#19
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Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4375
Ein Monitor kann nicht groß genug sein, bin mittlerweile auf 46" umgestiegen, darauf lässt sich viel angenehmer zocken. Zum Arbeiten bei den 30"ern einfach wie bei OSX das Fenster zentrieren.
#20
Registriert seit: 03.01.2009

Banned
Beiträge: 2617
Richtig wenn die Auflösung auch mit angepasst wird, kann selbst ein PC Monitor nicht groß genug sein.
Wenn es bezahlbare 40" Monitore mit 4K oder mehr gäbe, naja die wären dann erst einmal unbezahlbar ^^

Daher bleibt der 27" Apple erst einmal und es wird auf Beamer + Leinwand gespart, zum Spielen und Filme schauen.
#21
customavatars/avatar37147_1.gif
Registriert seit: 20.03.2006
München
Bootsmann
Beiträge: 531
Hat sich eigentlich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, dass die Grafikperformance dabei komplett zusammenbrechen dürfte? :)

Wir sprechen immerhin von 4 Mal so viel Bildpunkten gegenüber FullHD. ;)
#22
Registriert seit: 13.06.2006
Würzburg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2928
Zitat estros;20690290
Ein Monitor kann nicht groß genug sein, bin mittlerweile auf 46" umgestiegen, darauf lässt sich viel angenehmer zocken. Zum Arbeiten bei den 30"ern einfach wie bei OSX das Fenster zentrieren.


:stupid:

Das übertrifft echt einiges, was man zu nichtniedrigauflösenden Monitoren schon lesen durfte...
#23
customavatars/avatar131785_1.gif
Registriert seit: 21.03.2010

Gefreiter
Beiträge: 39
Na Endlich. Dieser 4k-Trend wird hoffentlich bald den Preis der 2560 x 1440 Pixel Monitore drücken. Über 500€ bei 27" sind einfach zu teuer wenn man sich anschaut zu welchen Preisen Laptops mit irrsinniger Pixeldichte verschachert werden... Geschweige den Full-HD Display auf Smarphones, wasn Quatsch. Wer braucht schon mehr als 320 ppi?
108.8 ppi auf nem 27" sollte bei dieser rasenden Displayentwicklung nun wirklich erschwinglicher sein. Sollte sich doch mal ein Hersteller von dieser superfarbtreuen Professional-Sparte abgrenzen und einfach nur ein gutes günstiges Display mit wenig Inputlag und 2ms GTG auf den Markt schmeissen. Meinetwegen als TFT
#24
customavatars/avatar192499_1.gif
Registriert seit: 25.05.2013

Obergefreiter
Beiträge: 67
Zitat ShoryukenGTX;20689052
Ganz ehrlich, 30 Zoll als PC Monitor zu bezeichnen ist fragwürdig. Einen halben Fernseher möchte ich nicht auf meinem Schreibtisch stehen haben. 27 Zoll sind okay, aber irgentwo muss man auch eine Grenze ziehen, ansonsten endet das wie bei Smartphones.

Warum but kein Hersteller mal ein 4K Display in 24 / 27 Zoll?. Mit 16:9 habe ich keine Probleme. Wenn man hauptsächlich Multimedia inhalte / Spiele wiedergibt ist 16:9 perfeckt, aber auch zum arbeiten finde ich 16:9 bei 24" ganz in Ordnung.





Hast du schonmal an einem 30" Monitor gearbeitet oder gezockt? Gerade beim arbeiten stellen 30" für mich einen absoluten Mehrwert dar.
Die einzige Argumentation gegen 30" zum arbeiten ist eigentlich der Preis, gerade weil man die vorhandene Fläche nicht immer ausnutzt/ ausnutzen kann und der Energieverbrauch der teils deutlich höher ist als bei kleineren Panels. Aber nur weil man die Fläche in manchen Momenten nicht braucht bedeutet ja nicht das sie einen dann stört.

Wenn man immer nur winamp und nebenher den Internetbrowser offen hat stimmt es natürlich was sagst. Man sollte aber auch immer etwas über den Tellerrand schauen, denn es gibt Nutzer, die nicht nur nen bisschen im Internet surfen und spielen ;-)


Zum Thema 16/9 16/10 kann ich nur sagen, das ich immer das ausgeglichenere Verhältnis nehmen würde, erstens weil man mehr tatsächliche Fläche bekommt und zweitens weil gerade beim arbeiten auch die Vertikale wichtig ist. Manchmal ist mir die vertikale sogar so wichtig, das ich meinen Monitor um 90 Grad drehe ;)

Wie breit beim Film schauen die schwarzen Balken sind ist mir auch egal, Hauptsache das effektive Bild ist groß genug.

Für Multimediainhalte würde ich auch generell keinen Monitor sondern nen Fernseher empfehlen ;)

Und auch bei den Smartphones ist es ja nicht so als gäbe es keine kompakten.



Zum Thema: Das wird schon ein sehr interessanter Monitor, das einzige was mir da Sorgen macht ist der Preis :D Einerseits für die Grafikkarten, andereseits für den das Gerät selbst. Vielleicht ein Anreitz für die Grafikkartenhersteller einen größeren, nicht künstlich verringerten Leistungszuwachs in der nächsten Generation zu verwirklichen.
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