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X38-Mainboards von MSI, ASUS und Gigabyte gesichtet

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Bereits im nächsten Monat soll Intels neuester Chipsatz X38, der Nachfolger des i975X, welcher inzwischen schon einige Monate auf dem Buckel hat, auf dem Markt erscheinen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen Mainboards von drei Herstellern aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um das MSI X38 Diamond, das ASUS P5E3 Deluxe und das Gigabyte GA-5BXWV-RH (Bilder im Read More). Der X38-Chipsatz wird über ein paar neue Funktionen verfügen - am wichtigsten für Enthusiasten wird die CrossFire-Unterstützung mit zwei x16 PCIe-Steckplätzen sein, welche nicht wie beim i975X mit jeweils 8 Lanes mit der Northbridge verbunden sind, sondern nun mit 16. Zudem ist der X38 der erste Chipsatz, welcher PCIe-Schnittstellen des 2.0-Standards bietet. Zudem auffällig ist, dass der Chipsatz wie aktuelle Prozessoren über ein Heatspreader geschützt ist, was insbesondere Wasserkühlungs-User freuen sollte.Das MSI X38 Diamond verfügt über insgesamt vier x16-Steckplätze, wobei allerdings nur zwei mit voller Bandbreite aufwarten können und mit der Northbridge verbunden sind. Die anderen beiden werden über einen Zusatzchip zur Verfügung gestellt und sind nur mit vier Lanes verbunden. Wie auch bei einigen P35-Mainboards befinden sich auf dem MSI ebenfalls sowohl DDR2 als auch DDR3-Steckplätze. Für die Soundausgabe sorgt bei dem Daimond eine PCIe x1-Steckkarte mit Creative X-FI-Chip. Zwar ist auf dem Bild keine aufwändige Heatpipe-Kühlung sichtbar, doch wird das Retail-Modell die "Circu-Pipe Liquid"-Technologie nutzen. Was genau sich dahinter verbirgt und was es bringt ist unbekannt. Ebenfalls unbekannt ist der Vorteil der "four-way dual-channel" Spannungsversorgung gegenüber einer aus gleich vielen Phasen bestehenden 8-Phasen Stromversorgung. Auf dem I/O-Shield finden neben Firewire, eSATA, Gigabit-Ethernet, PS/2, sechs 3,5 mm Audioanschlüsse ganze acht USB2.0-Anschlüsse platz.



Das ASUS P5E3 Deluxe ist ein reines DDR3-Mainboard. Umsteiger können demnach nicht ihre bereits vorhandenen günstigen DDR2-Module weiter benutzen. Zudem sind auf dem Board nur zwei x16-Steckplätze vorhanden, dafür bietet es drei PCI- und zwei PCIe x1-Steckplätze. Die in der ICH9R fehlende IDE-Schnittstelle wird über einen Agere-Chip zur Verfügung gestellt. Die auf den Bild sichtbare Heatpipe-Kühlung muss nicht der finalen Version entsprechen, da das Design dieser noch nicht fest steht.



Das Gigabyte-Mainboard ist ein recht ungewöhnliches Mainboard, denn es macht nicht von den 32 PCIe-Lanes des X38-Chipsatzes gebrauch. So bietet das GA-5BXWV-RH nur einen einzigen x16-, aber insgesamt vier PCI- und einen PCIe x4-Steckplatz. Nicht zuletzt durch die 4-Phasen Stromversorgung wird deutlich, dass es sich hier eher um ein günstiges Einsteigermainboard handelt. Preislich wird es wohl nur geringfügig über den günstigen Gigabyte Mainboards mit P35-Chipsatz liegen. Der Unterschied vom Chipsatz allein schlägt mit 17 US-Dollar zu buche. Ob dieses Mainboard in dieser Form überhaupt Vorteile gegenüber Mainboards mit dem P35 bietet, bleibt abzuwarten.



Quellen: 1 ; 2 ; 3

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