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CES 2012: Gigabyte zeigt Ivy-Bridge-Platinen

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gigabyte2Auch wenn der Intel-Launch noch lange entfernt ist, zeigen viele Hersteller bereits die passenden Platinen für die kommenden "Ivy-Bridge"-Prozessoren. Gigabyte zeigte in einer Presse-Suite im Venetian eine ganze Reihe neuer Modelle, unter anderem zwei Gaming-Platinen, zwei für den Mainstream-Markt und eine weitere Platine für den Business-Einsatz.

Allen voran wird die G1.Sniper-Serie in der dritten Version auf den Markt kommen: Das G1.Sniper 3 und das G1.Sniper M3 sind für Gamer und Overclocker gedacht, die besondere Ansprüche an ihre Hauptplatine stellen. Mit dabei sind dann neben einer Debug-LED, Power- und Resetschalter, Voltage-Messpunkten, einem mSATA-Slot und guter Ausstattung auch der Killer-NIC-Gigabit-Ethernet-Chip und Creatives Soundlösung. Beim Design hat man auf eine sehr hohe Verarbeitungsqualität geachtet - bei allen Gigabyte-Boards sind beispielsweise auch neue VGA-Anschlüsse verwendet worden, die bei extremer Beanspruchung durch schwere Kabel länger halten als bisherige Onboard-Anschlüsse. Zudem werden hochwertige japanische Kondensatoren verwendet - und Creatives Onboard-Sound besitzt ebenso Audio-Komponenten, die man sonst nur in hochwertigen Soundlösungen vorfindet. Die M3-Variante ist die Micro-ATX-Variante und soll eine Option für Gamer darstellen, die ein kleines System für Lanparties bauen wollen.

Dem üblichen Namensschema folgend sind die beiden Boards Z77X-UD3H und -UD5 die Mainstream-Varianten von Gigabyte. Das UD3H soll zu einem sehr attraktiven Preis in den Handel kommen und bereits alle notwendigen Features mitbringen. Bei allen Z77-Boards wird bei Gigabyte der mSATA-Slot vorhanden sein, weiterhin USB3.0, der Power- und Resetschalter und ein Debug-LED. Das UD3H ist noch nicht final - es können sich hier also noch Details ändern, aber man wollte bereits das erste Design einmal zeigen.

Das besser ausgestattete UD5 kann mit weiteren SATA-Ports, zusätzlichen Kühlkörpern und weiteren Onboard-Chips auftrumpfen, wird aber auch etwas teurer sein.

Eher für den Business-Bereich ist das B75M-D3H gedacht. Die MicroATX-Platine ist etwas simpeler gehalten und soll mit Zusatzsoftware für Intels vPro kommen. Damit soll es für Small-Business-Betriebe mit wenigen Arbeitsplätzen möglich sein, intelligente Management-Features auch ohne große IT-Kenntnisse zu beherrschen. Für Heimanwender und unsere Leser ist das B75M-D3H aber wohl eher weniger interessant. 

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Kommentare (22)

#13
Registriert seit: 07.11.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 276
Ich muss sagen, die haben es endlich geschafft das Sniper schöner zu machen !
#14
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28440
Zitat bluesonic;18210716
Ich muss sagen, die haben es endlich geschafft das Sniper schöner zu machen !

Bin mal gespannt, ob sie im CES Design auf den Markt kommen oder in der bekannten Grün-Schwarz Kombination wie auf den Press Release Bildern^^
#15
Registriert seit: 13.06.2006
Würzburg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2907
Zitat menace_one;18209494
gibt es eigentlich irgendwo mal ein vergleich zwischen killer-nic und normalen intel lan?
kann mir nicht vorstellen, dass das echt nen ping vorteil o.ä. bringt.


Bei P3D schon ;)
Gibt Unterschiede, die bei ganz spezieller Kundschaft auch kaufentscheidend sein können, aber im Normalfall tuts auch Onboard-LAN oder eine Einsteigerkarte für den Bruchteil einer Killernic... Vergleich von Netzwerkadaptern - Wissen, Guides, Praxis, Diverses - Planet 3DNow! Forum
#16
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Registriert seit: 21.09.2007
Brändenburgh
Fregattenkapitän
Beiträge: 2664
Zitat CH4F;18209212
Komisch, mit ASUS hatte ich bis jetzt mit Abstand am wenigsten bzw gar keine Probleme, ansonsten auch mit ASRock nie was negatives erfahren.
Alle anderen größerem Marken wie MSI oder Gigabyte sind Mainboardtechnisch bei mir unten durch aufgrund schlechter eigener Erfahrungen und der von Freunden. :stupid:


Du wirst lachen, aber bei mir ists (momentan) genau andersrum... Ein P8P67 EVO hat mir einen schönen i7-2600 (Tray-Version!) zerstört. :grrr: Vielleicht sollte auch mal eine Ausfallstatistik bei Mainboards eingeführt werden. Sicherlich ist sowas wegen der vielen Hardwarekombinationsmöglichkeiten in Verbindung mit dem Board nicht realisierbar, aber man soll ja nichts unversucht lassen.

Mag sein, dass es nur mir so geht, aber ich habe das Gefühl dass die Innovationszyklen immer kürzer werden. So ein Mainboard ist doch eigentlich ein ziemlich wechselwirkungsbehaftetes Teil, weshalb ich mir nicht vorstellen kann, dass das alles innerhalb des üblichen "halben Jahres" marktreif sein soll. Habe so das Gefühl, dass die Kunden immer mehr gefordert sind, die Spreu vom Weizen zu trennen. Langsam geht mir das irgendwie ziemlich gegen den Strich, vor allem, weil halbwegs aktuelle Hardware nicht gerade besonders günstig ist... Vielleicht ist es gar nicht so falsch, immer mit 1-2 Generation älterer Hardware zu fahren, um sich darüber im Klaren zu sein, was einen evtl. alles so erwartet...
#17
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Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4621
Hatten nicht auch ASUS Mainboards für Sandy Bridge häufiger schon Sockelbrände und dergleichen gehabt? Mir fällt da nur das Maximus IV Extreme ein. Das gab doch irgendwo 0.3v zuviel und Peng das wars. :( Vielleicht ist es da das selbe Spiel gewesen? Auf 775 und AM3 hatte ich nie Stress mit ASUS.
#18
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Registriert seit: 06.08.2006
Iserlohn
Flottillenadmiral
Beiträge: 5360
...infos zu gigabyte -> Die offiziellen Z77 Pressenews - Motherboards nächste Generation - GIGABYTE Forum
#19
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Registriert seit: 05.10.2004
Heek
Flottillenadmiral
Beiträge: 4493
@JZ_

Bleibt das Ausshen der Boards so? Wird es auch wieder ein UD4 geben?

----------

Also die P/Z 67/8 Boards gefallen mir auch besser. Ich denke, dass ich eh bei meinem UD4 bleiben werde und erst zur nächsten Generation ein neues Board kaufe. (das muss ich dann eh) :D :)
#20
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Bochum
Fregattenkapitän
Beiträge: 2577
Es wäre ein Traum, wenn die 7er Boards bal schon verfügbar wären, wie die AM3+ Boards schon vor Bulldozer-Realease verfügbar waren, da ich kurz dafür stehe, mir ein S1155 Board zwischen 130 und 160€ zu kaufen und da doch lieber die moderneren 7er hätte.

zu den Gigabyte Boards hätte ich einige Anmerkungen:
- Schön, dass sogar das Sniper alle 4 möglichen Grafikanschlüsse erhält, diese dusselige Politik, vom Z68 oberhalb vom UD3H erst nur Varianten ohne Monitoranschluss und dann nochmal nur mit HDMI zu veröffenltichen, war echt ein Schuss in den Ofen
- UD3H ist von der Spannungsversorgung eher auf Z68X-UD3H oder Z68XP-UD3R Niveu als UD3P. Kommt da noch was?
- Selbst das UD3H hat einen zusätzlichen SATA-Stromstecker!
- mSATA auf allen Boards ist ja nett, aber überflüssig für Besitzer eines echten SSD, was beim UD5 eigtl. jeder sein dürfte.
#21
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Brändenburgh
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Na ja, also ich halte alle 4 möglichen Grafikanschlüsse für etwas übertrieben, dann lieber Dual-LAN, vielmehr hätte ich gerne bei sämlichen Boards einen Displayport oder Mini-Displayport, dass man sich nicht immer eine Graka auf Halde legen muss, um was für einen Fehlerfall zu haben. Viele CPUs haben ja ne Grafik drin, wieso die also nur wegen einer fehlenden Anschlussmöglichkeit brach liegen lassen..? Dass Gigabyte erst so spät mit der XP-Serie auf den Markt gekommen ist, ist mir unverständlich. Das hätte ruhig früher passieren können. Interessant finde ich aber auch, dass bisher eigentlich fast immer der Platz für die Anschlüsse gereicht hat. Könnte mir vorstellen, dass es dort auch mal irgendwann eine räumliche Erweiterung geben könnte, wird ja immer enger dort bzw. gleicht die Blende immer mehr einem schweizer Käse. Freuen sich dann Lian Li und Konsorten, dass sie auch mal wieder viele neue Gehäuse verkaufen können... ;)

Beim Sniper steht da auch irgendwas von "Dual LAN", aber ich sehe nur einen Anschluss am Board. Ist das ne Ente oder kann man da nur intern die Chips zuweisen, die dann den einen physischen Port ansteuern..?
#22
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Auf Bild 13 und 16 (13 ist das G1.Sniper 3, 16 wahrscheinlich das M3) sieht man doch sehr gut, dass das Sniper zwei LAN-Ports hat (deren großartiger Sinn mit auch als Besitzer eines nForce 570 Ultra boards mit zwei ports bisher verborgen geblieben ist. Wenn ich gleichzeitig im Heimnetz für Internet und im lokalen Netz zum zocken bin, finden viele Games den anderen PC nicht. Teaming etc ist abseits von LAN-Hosts auch nicht so wichtig.)

An der Ausnutzung der ATX-Blenden kann man imho noch viel optimieren, da seh ich noch zu oft gewaltige Platzvergeudung, z.B. wenn der Displayport oder HDMI-Anschluss ganz allein dasteht, obwohl man darüber noch den Jeweils anderen oder den DVI- oder VGA-Anschluss verbauen könnte, oder wenn ein einziger coaxialer oder optisches SPDIF-Ein- bzw. Ausgang da ist.
Haben eigtl. die mini- und micro-Varianten von Displayport und HDMI irgendwelche technischen Nachteile gegenüber den normalen Steckern und gibt es einen Grund, warum man es nicht bei diesen Anschlüßen belassen sollte und VGA und vor allem DVI über Adapter löst? Generell halte ich jede Anschlußsäule, die niedriger als die Audioanschlußsäule oder 4xUSB, 2xUSB+LAN, 2xUSB+PS/2. Am effizientesten finde ich die gern genommene Kombi 2xUSB+Firewire+eSATA.
Was garnicht geht ist bei günstigeren Varianten teurerer Boards auf gleich Basis beim Wegfall von Anschlüssen einfach den Platz freizulassen, so dass entweder nur 2xUSB dableibt oder gar ein Leerraum entsteht. Diesbezüglich halte ich mein eigenes Abit KN9 Ultra für ein besonders schlechtes Beispiel, hier wurde sogar extra zur Belüftung Platz gelassen (was für ein nonsens).
Ansonsten gibt es aber einige falsche Einsparungen, PS/2 z.B. hat immernoch seie Daseinsberechtigung für Tastaturen (Stichwort n-Keyroll). Firewire 1394a hingegen ist leider ein Relikt, dass man so langsam sterben lassen könnte, da nurnoch Besitzer älterer Firewire-Hardware dieses brauchen.

Als echten Blödsinn empfinde ich es hingegen, dass die meisten Firmen gerade auf S1155 noch extra gemmelige SATA2-PCIe-Controller verbauen und wertvolle Lanes verschenken, um 1-2 eSATA-Ports bereitzustellen, statt diese shared mit internen Ports auszulegen (was Asrock gerne bei günstigen Boards macht), egal ob mit den Ports des PCH oder einem zusätzlichen SATA3-Controller.

Auf Bild 13 und 16 sieht man aber auch gut, wie man den Platz der ATX-Blende gut ausnutzen kann, auch wenn hier DV unnötig Platz wegnimmt.
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