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Erster Test des Flüssigmetall-Kühlers Danamics LMX erschienen

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Erstellt am: von
Michael Günsch

danamicsDer noch junge dänische Hersteller Danamics brachte in der zweiten Dezemberwoche die zweite Generation seines CPU-Kühlers, der auf flüssiges Metall zum Wärmetransport setzt, auf den Markt. Der Kühler mit dem Namen Danamics LMX wurde nun einem ersten Test von einer britischen Internetseite unterzogen. Das Resultat fiel dabei recht zwiespältig aus. Einerseits wurden beeindruckende Ergebnisse bei der Kühlung des Core i7-860 im nicht übertakteten Zustand erreicht, womit er sich deutlich vor der hochkarätigen Konkurrenz platzieren konnte, die unter anderem aus dem Noctua NH-D14 (Test) und dem Prolimatech Megahalems bestand. Andererseits verlor er seinen Vorsprung bei Übertaktung der Intel-CPU auf knapp 4 GHz (1,41 Volt) und bei gleichzeitigem Einsatz von schnell rotierenden Lüftern (3000 U/min), wurde er fast vom kompletten Testfeld überrundet.

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Nichtsdestotrotz sind mehr als zehn Grad Celsius Vorsprung zu unserer aktuellen Referenz, in Form des Noctua NH-D14, bei voller Auslastung des Core i7-860 ein deutliches Indiz für die Leistungsfähigkeit des Flüssigmetallkühlers. Warum der LMX bei Übertaktung des Prozessors so viel an Boden verlor, konnten sich die Tester auch nicht genau erklären. Von der Leistung im Passiv-Test war man hingegen sehr angetan, dort fehlen allerdings Vergleichswerte zu den anderen Probanden. Nach eigenen Worten seien Letztere aber, spätestens bei Übertaktung der CPU, nicht in der Lage gewesen, einen stabilen Betrieb des Systems zu gewährleisten.

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Als Negativpunkte führte man außerdem Probleme bei der Montage des Kühlers und beim Lüftertausch an. So lösten sich bereits nach nur wenigen Wechseln der Ventilatoren einige der oberen Aluminiumfinnen von den Kupfer-Heatpipes, wodurch im Prinzip kein Kontakt zwischen beiden mehr bestand. Im abschließenden Fazit spricht man auch von dem Gefühl, man habe eher einen Prototypen in den Händen gehabt, als ein fertiges Produkt. Womöglich werde man aber in Kürze ein weiteres Modell vom Hersteller erhalten um es erneut zu testen.

Wenn man den saftigen Preis von etwa 170 Euro für den Danamics LMX zu Grunde legt, steht die, hier zumindest teilweise bescheinigte, enorme Kühlleistung in einem doch eher schlechten Verhältnis dazu. Natürlich bleibt abzuwarten, wie sich der Kühler in weiteren Tests schlägt.

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Kommentare (17)

#8
Registriert seit: 17.12.2002
Bremen
Soundfanatiker
Beiträge: 45302
Zu dem Preis schaff ich dir eine Wakü, die sogar noch das die Graka kühlen kann. (ok keine Dual Chip, aber schon aus dem mittleren Segment)
#9
Registriert seit: 23.05.2009
Wien
Master of Wakü-Pics
Beiträge: 2495
Ja aber eine Kinderjausen Wakü will ja auch niemand:shot:
#10
Registriert seit: 17.12.2002
Bremen
Soundfanatiker
Beiträge: 45302
Wie gesagt, für 170€ gibts einen günstigen Triple Radi, sehr guter P/l Kühler, standard Pumpe und alles was man braucht.
#11
Registriert seit: 30.07.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Madz: Wie gesagt, für 170€ gibts einen günstigen Triple Radi, sehr guter P/l Kühler, standard Pumpe und alles was man braucht.


Und dann hast statt einem schlanken Teil 10 andere Sachen in deinem Gehäuse drin, die dir den Platz wegnehmen.
Ich bereus mittlerweile auch, dass ich umgestiegen bin; Kühlleistung hin oder her.
#12
Registriert seit: 17.12.2002
Bremen
Soundfanatiker
Beiträge: 45302
Wer sagt denn, dass man eine Wakü intern verbauen muss? Für meinen Teilwürde ich mir nie wieder einen Luftkühler montieren. Vor allem nicht bei den 1kg Klötzen heute.
#13
Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 17694
Oh, das Wasserkühlungsargument. :rolleyes:

Ich finde es sehr lobenswert, dass ein Hersteller neue Wege begeht und die Leistung in der zweiten Revision schon mit klassischen Kühlern mithalten kann bzw. diese überflügeln.
Noctua hat gezeigt, dass man auf klassichen Wege nur mit einem hohen Materialaufwand die Kühlleistung steigern kann.

Kurz zur Erinnerung, der erste Kühler mit einer Heatlane hatte 99 Euro gekostet, welche bei weiten nicht so leistungsstark wie vier 6-mm-Heatpipes ist. ;)
Wenn die Technik entsprechend Akzeptanz gewinnen kann und an mehreren Stellen eingesetzt werden kann, wird sich das auch auf den Preis auswirken.

Ein externer MoRa und Co. sind natürlich praktisch und äußerst handlich..
#14
Registriert seit: 30.07.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Madz: Wer sagt denn, dass man eine Wakü intern verbauen muss?

Naja ob intern oder extern, die geht doch immer im Weg um.^^

patrock84:
Ein externer MoRa und Co. sind natürlich praktisch und äußerst handlich..

:D

Momentan erscheint der LMX halt noch teuer, aber wenn andere Hersteller nachziehen können die Teile sicher einmal die aktuellen Luküs ersetzen und werden preislich auch nicht viel teurer sein. Ist halt immer so wenn etwas neu ist.
#15
Registriert seit: 17.12.2002
Bremen
Soundfanatiker
Beiträge: 45302
Klar ist ein externer Radiator praktisch. Schonmal was von Schnellkupplungen gehört? ;)

Es muss ja nicht immer gleich ein Mora sein.
#16
Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 17694
Noch sind die Kühlfinnen nur gesteckt, auch hier ist noch Potenzial. :)
#17
Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 17694
Ein weiterer Test: [url]http://www.nordichardware.com/Reviews/?skrivelse=565[/url]
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