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MSI VR One: Rucksack-PC für die HTC Vive kommt im November

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msi vr oneBereits im Juni durften wir die im wahrsten Sinne des Wortes ersten Gehversuche mit einem Rucksack-PC speziell für VR-Brillen von MSI wagen. Um sich in der virtuellen Welt problemlos fortbewegen zu können, hat MSI den dafür nötigen High-End-PC kurzerhand in einen Rucksack gepackt und die zahlreichen Kabel der HTC Vive direkt daran angeschlossen. Damit können sich Spieler problemlos um die eigene Achse drehen oder sogar springen. Eine drahtlose Übertragung der Daten an die Brille wäre technisch zwar ebenfalls möglich, jedoch würde sich die Bildqualität verschlechtern und die Latenz erhöhen, was zu einem Unwohlsein beim Spieler führen würde.

Wie MSI nun zum Start in die neue Woche bekannt gibt, soll der Rucksack-PC im November auf den Markt kommen. Dann sollen mindestens 2.799 Euro für die Hardware fällig werden. Welche Konfiguration es geben wird, lässt man weiter offen. Auf der Computex teilte man uns aber mit, dass man auf einen mobilen Core-i7-Prozessor der Skylake-Generation setzen und eine vollwertige Desktop-Grafikkarte der neusten Generation verbauen würde. Dabei dürfte es sich um die erst kürzlich vorgestellte GeForce GTX 1080, GTX 1070 und GeForce GTX 1060 handeln – sie alle wären für VR-Inhalte leistungsstark genug. Die beiden Akkus, welche sich im laufenden Betrieb austauschen lassen, sollen eine Spielzeit von rund einer Stunde ermöglichen und nach 90 Minuten wieder voll einsatzbereit sein. Vier LEDs informieren über den Ladezustand und wann ein Akku-Wechsel nötig wird.

Insgesamt soll der Rucksack-PC inklusive der Akkus nur rund 3,6 kg auf die Waage bringen und sich bequem auf den Rücken schnallen lassen. Laut MSI soll der VR One der weltweit leichteste und kompakteste Backpack-PC sein. Zwei große 90-mm-Lüfter und insgesamt neun Heatpipes sollen für eine gute Kühlung bei gleichzeitig leisem Betriebsgeräusch sorgen. Mithilfe der „MSI Dragon Center“-App kann der Spieler die Hardware leicht überwachen. Das Gehäuse ist im futuristischen Look gehalten und stellt die nötigsten Schnittstellen für den VR-Betrieb bereit. Dazu zählen unter anderem ein HDMI-Anschluss, ein DisplayPort-Ausgang und eine Thunderbolt-3-Schnittstelle mit USB-3.1-Typ-C-Buchse. Damit stünde genügend Bandbreite zur Verfügung, um die VR-Brillen mit jeweils 2K-Auflösung bei einer Geschwindigkeit von 90 FPS für beide Augen anzusteuern. Dazu gibt es vier USB-3.0-Schnittstellen. Theoretisch kann der Rucksack-PC abgeschnallt und als handelsüblicher Desktop-PC auf dem Schreibtisch genutzt werden.

Der VR One soll wird im deutschsprachigen Raum ab November ab 2.799 Euro erhältlich sein. Wer will, kann den VR One auf der Tokyo Game Show 2016, der größten Spielemesse in Asien, vom 15. bis 18. September ausprobieren. Der XMG Walker von Schenker Technologies hingegen ist schon seit Kurzem ab rund 4.800 Euro zu haben.

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Kommentare (11)

#2
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Oberbootsmann
Beiträge: 941
Und Roomscalehardware wird nicht per Kabel angeschlossen?
#3
Registriert seit: 07.12.2013

Matrose
Beiträge: 23
Zitat ProphetHito;24911066
Und Roomscalehardware wird nicht per Kabel angeschlossen?


Was soll das sein? Meinst du die Lighthouse Basisstationen? Die brauchen nicht mit dem PC verbunden werden.
#4
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Registriert seit: 30.12.2015
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Bootsmann
Beiträge: 746
Zitat Bccc1;24911253
Was soll das sein? Meinst du die Lighthouse Basisstationen? Die brauchen nicht mit dem PC verbunden werden.


Wenn du einfach kurz Goggle benutzen könntest, würdest du es wissen ;)
#5
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Registriert seit: 12.02.2011
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1543
Wie eigentlich gut zu erkennen ist, handelt es sich um ein relativ ernsthaftes Produkt.

Das wird so wie es mir erscheint, aber nur Verwendung in speziell dafür angelegte Spielhallen, welche die Virtuelle Welt grob nachempfinden. Weltweit werden somit sicher einige Geräte unter die Leute kommen. In Deutschland könnte man sich allein mind. 20 Großstädte vorstellen.
Pro Halle dann 4-8 Rucksäcke.

Eigentlich ist das ein großes Geschäftsmodell mit Potential.
Die Virtuellen Welten in Verbindung mit der Spielumgebung werden mit der Zeit immer noch immersiver.

Das ist dann das Holodeck, nahezu wie man es sich gewünscht hat.

Hier und da gibt es natürlich auch noch privatleute die es sich holen, das sind dann aber eher Leute die echt zu viel Geld haben. Denn sinnvoll ist so eine Investition derzeit auf keinen Fall.

Beispielweise das derzeit mit Abstand beste VR Spiel "Onward" spielt sich erst recht ohne den Rucksack am besten.
#6
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
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Beiträge: 10926
So ein überteuerter Schrott. Der Rucksack ist ein Witz. Und solange die Brillen kabelgebunden sind, kann man VR vergessen.
#7
Registriert seit: 07.12.2013

Matrose
Beiträge: 23
Zitat Rangerkiller1;24911360
Wenn du einfach kurz Goggle benutzen könntest, würdest du es wissen ;)


Mir gings um die Begrifflichkeit. Soweit mir bekannt, gibt es nichts namens "Roomscalehardware". Google hat mir da auch nicht weitergeholfen:p. Mit Roomscale meint HTC/Valve ja nur, das man im Raum rumlaufen kann, also nichts herstellerspezifisches. Für die Umsetzung ist das "Lighthouse" tracking System zuständig, welches die Vive und die Vive Wands trackt. Das er die wahrscheinlich gemeint hat, habe ich ja in meinem Post schon erkannt. Das Roomscalehardware zu nennen ist aber ähnlich präzise wie virtualrealityhardware. Nicht wirklich falsch, aber viel zu allgemein.
Sry fürs Klugscheißen ;)
#8
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Oberbootsmann
Beiträge: 891
Hat schenker nicht genau die gleiche idee? Das wurde doch hier berichtet und ich habe es auf der ifa gesehen.
#9
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Registriert seit: 12.02.2011
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1543
Zitat MENCHI;24911874
So ein überteuerter Schrott. Der Rucksack ist ein Witz. Und solange die Brillen kabelgebunden sind, kann man VR vergessen.

haters gonna hate. Du kleiner Witzbold :haha:
Durch den Rucksack ist die ganze Sache ja gar nicht mehr kabelgebunden. Hast du den Artikel überhaupt verstanden? :haha:
Spiel du mal weiter deine 2D Ballerspiele während ich wirklich im Geschehen bin und mit der Waffe tatsächlich vor meinen Augen zielen muss.. #Onward

Irgendwann geht jeder mit der Zeit. Nur die (Preis)Hürde ist derzeit einfach zu hoch. Jede neue Technologie wird vorher erst von einzelnen schlecht gemacht. Und jede Technologie hat auch irgendwo erst mal einen Anfang, wird dann verfeinert. Damals hätte man auch pöbeln können, das man Autos ohne Airbag, ABS, ESP vergessen kann, da sie zu schnell töten. Trotzdem sind Millionen gefahren. Weil das Ergebnis zählte. Und das Ergebnis der heutigen VR Generation ist mindestens seit dem DK1 zufriedenstellend.
#10
Registriert seit: 04.08.2015

Fregattenkapitän
Beiträge: 2716
Redfrog ... ich glaube du hast ihn nicht verstanden ...

Durch den Rucksack nicht mehr kabelgebunden? Das Kabel ist der Grund für diesen überteuerten Schrott, der eher ein Rückschritt als ein Fortschritt ist. VR ist einfach derzeit unpraktikabel und vom "Holo Deck" noch Lichtjahre entfernt - nette Spielere - bei Investitionskosten von weit über 3.000€ aber nicht realisierbar im Massenmarkt. VR ready ist für mich das, was HD ready einmal war - ne Nullnummer in der derzeit gezeigten Form. Für Spiele ist das einfach in meinen Augen ne Totgeburt und gut 4-5 Jahre zu früh dran.
#11
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1543
Und du hast eine HTC Vive?

Ich habe sie seit release und kaufe seitdem keine 2D Spiele mehr. Für mich gibt es nur noch VR und das scheint auch so zu bleiben.

Die HTC Vive 2.0 nenne ich jetzt bereits schon meinen gedanklichen Besitz. (so wie es damals bei meinem DK2 dessen "Nachfolger" war)
Es geht immer weiter. Ob jeder auf den Zug aufspringt oder nicht, mir egal. Wir VRler können nur berichten.

2D Spiele haben mich seit Jahren angeödet. Permanent die gleichen Enttäuschungen und langweilige casual Spielekonsorte.

Mit der HTC Vive erlebe ich derzeit beeindruckende, motivierende und spaß bringende Spiele welche ich locker seit 10 Jahren nicht mehr erfahren durfte.

Die Stimme, das VR 4-5 Jahre zu früh dran ist, teile ich aber.
Das DK1 war seiner Zeit zu früh. Oculus glaubte sich schon damals sehr nahe am Ziel zu sein. An GPU Power und Auflösung muss geschraubt werden. Titan X Pascal ist ein guter Anfang und bessere displays sind auch schon gesichtet.
Leider mit dem Kehrschluss das die neuere Technik wiederum wieder teuer sein wird.

Es ist wie es ist, 2D gaming, vor allem das Peasant gaming auf Konsole ist billig. (musste mal sein)
VR Gaming ist eine Stufe höher, wenn nicht zwei. Der Spaß der kostet. Daran gibt es nichts zu rütteln und das ist auch vollkommen gerechtfertigt.
Die Entwicklungskosten und Produktionskosten der einzelnen Teile wird von niemanden verschenkt.
Hololens kostet gar 3000$ und ist im Prinzip sogar noch schlechter als eine Rift/Vive. Es baut aber auf gänzlich anderer Technik und muss nunmal irgendwie auf die Beine gestellt werden.


Wem das Kabel so sehr ankotzt. Bitte... Mir ist es egal. So viel technisches Verständnis habe ich nämlich.
Damals habe ich auf einen Celeron mit 133Mhz und 320x240 gezockt. Dann irgendwann ein Pentium2 mit 733Mhz and so on. (davor hatte ich auch einen C64 mit eltichen games) Es gab in der Zeitgeschichte IMMER irgendeinen Umstand, der dann durch den Fortschritt ausgemerzt wurde.
Wer diese Umstände nicht akzeptieren kann, bitte.
Man glaubt es kaum, aber ich habe eine ewig lange Zeit sogar auf 1680x1050 gespielt. Mich schüttelt es. (3x1680 surround). Hallo? Ich gehe doch nicht mehr zurück von 4K auf diese Pixelmatschkacke..

Diese elendigen Prophezeiungen zu palavern wie es alles scheitern wird und wie es nicht funktionieren kann, Totgeburt bla bla.... das ist auf deutsch gesagt so erbärmlich und vollkommen an der Realität vorbei. Der VR Markt wächst und die Gelder werden nahezu BLIND in groben Mengen in VR rein gestopft. (1/3 von Valves Personal arbeitet an VR) Jeder will etwas vom Stück haben und nicht abgehängt werden. Wäre die Rift kein erfolg, gäbe es auch bald keinen zusätzlichen controller. Sie hätten die Geschichte einfach auf Eis gelegt. Es gäbe auch keinen Nachfolger von der HTC Vive.
Es gäbe nicht täglich updates von mehreren VR Titeln in meiner Bibliothek. Täglich.
Es ist kein Stein der ins rollen gebracht wurde, sondern eine Schneekugel auf einem unendlichen Schneeberg.

Ja, VR wird Wireless. Wann? Weiß niemand.
Mobile VR mit inside out tracking kommt. Aber das reicht natürlich nicht an das VR vom PC heran.

Und bitte lassen wir jetzt mal diesen Rucksack außen vor. Es ist eine Machbarkeitsstudie (because why not) und der eigentliche Verwendungszweck den ich mir vorstelle, habe ich ja schon genannt. Keine normale Person holt sich dieses Teil. Das steht nicht einmal in Frage und der Hersteller weiß das auch zu 100,00%, denn er kennt seinen Markt. Trotzdem ist genau dieses Gerät das, was in vielleicht 20 Jahren komplett in der Brille verschwinden könnte!
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