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Raspberry Pi B+: Überarbeitetes Einplatinensystem ab sofort verfügbar

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raspberry pi 2014Die Raspberry Pi Foundation hat ihren gleichnamigen Einplatinenrechner überarbeitet. Die neue Version hört auf die Bezeichnung Raspberry Pi B+, den Entwicklern zufolge halten sich die Veränderungen jedoch in Grenzen - auf eine komplett neue Produktbezeichnung wurde deshalb verzichtet.

Tatsächlich aber hat man den Funktionsumfang - je nach geplanten Einsatzbereich - deutlich erhöht. Denn statt zwei USB-Ports wie bislang kommen nun gleich vier zum Einsatz, nach wie vor jedoch entsprechend dem 2.0-Standard. Gleichzeitig wurde die Anzahl der Kontakte der GPIO-Schnittstelle von 26 auf 40 erhöht und der Board-Aufbau optimiert. So befindet sich der nun kombinierte Video- und Audio-Ausgang direkt neben der HDMI-Schnittstelle statt auf der gegenüberliegenden Seite, der microSD-Slot - bislang wurden SD-Karten aufgenommen - rutscht ebenfalls an die gleiche Kante; USB-Anschlüsse und der Ethernet-Port bleiben an ihren alten Plätzen.

raspberry pi b plus

Eine einfachere Montage in Gehäusen verspricht man sich durch die nun in einem Rechteck angeordneten Bohrungen für Schrauben oder ähnliches, nicht verändert hat man hingegen Prozessor und Arbeitsspeicher. Hier bleibt es bei einem Broadcom BCM2835 mit einer 700 MHz schnellen CPU sowie 512 MB. Allerdings konnte man durch den Austausch einiger Spannungsregler den Energiebedarf um 0,5 bis 1,0 Watt senken. Hinsichtlich des Preises bleibt alles beim Alten: Für 35 US-Dollar wechselt der Raspberry Pi B+ den Besitzer. Bis auf weiteres soll auch das Vorgängermodell angeboten werden, erst bei deutlich sinkender Nachfrage will man diesen einstellen.

Bislang konnte die Raspberry Pi Foundation mehr als drei Millionen Exemplare ihres Kleinstrechners verkaufen, im Laufe der vergangenen Monate wurden jedoch mehr und mehr Konkurrenzprodukte angekündigt und veröffentlicht, zuletzt unter anderem SolidRuns HummingBoard. Für den Raspberry Pi spricht zuletzt aber nicht nur das umfangreiche Zubehör, sondern auch die zahlreichen Anleitungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche.

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
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Ich dachte, ein neues Modell sollte erst Herbst nächsten Jahres erscheinen?
Naja egal, ich würde gerne wissen, wie es mit dem Controller der USB-Ports/Ethernet-Ports aussieht.
Bis jetzt gab es nur einen Controller, welcher maximal drei USB 2.0 Ports unterstützt hat eingesetzt (2x USB + 1x Ethernet).
Deswegen beträt die Ehternet-Geschwindigkeit 100 Mbit/s, in der Praxis ist der Wert meistens noch geringer.
Wie sieht es jetzt aus?
Kann man den RPi als NAS mit höheren Übertragungsraten einsetzen oder nicht?
Wie ist der Ethernet-Port angebunden?
#2
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 477
Ich denke am Konzept hat sich nichts verändert. Es sind jetzt einfach 4 USB Ports und statt einem SD Slot ist es jetzt ein Micro SD Slot. Das einzig wirklich interessante sind die hinzugefügten GPIO Ports und der etwas geringere Stromverbrauch.
Der Punkt ist, dass der RPI Ein Development Board ist und daher nie als "high performance" NAS taugen wird. Als NAS tauglich gibt es halt ein "Banana PI" oder "Cubietruck". Ist halt eine frage des Preises ;)

mfg
#3
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Woher kommen dann aber die gestiegene Anzahl der USB-Ports her?
Muss ja wie gesagt durch einen Controller angesteuert werden.
Auf den ersten Blick sehen beide aber gleich aus.
#4
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ein unbeugsames Dorf im Rheinland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Schön, dass er weiter entwickelt wird!

Die marginalen Änderungen sind für mich als B (ohne +) Besitzer sind für nicht weiter relevant, da ich eh nur eine ext. Platte dran habe und einen kombinierten Mouse-Keyboard-Dongle von Logitech....wenn der jetzt zum gleichen Preis schneller wäre oder eine bessere GPU oder mehr RAM hätte, dann würde ich mich ärgern ;)
#5
Registriert seit: 12.01.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 438
Zitat Kuzorra;22418882
Schön, dass er weiter entwickelt wird!

Die marginalen Änderungen sind für mich als B (ohne +) Besitzer sind für nicht weiter relevant, da ich eh nur eine ext. Platte dran habe und einen kombinierten Mouse-Keyboard-Dongle von Logitech....wenn der jetzt zum gleichen Preis schneller wäre oder eine bessere GPU oder mehr RAM hätte, dann würde ich mich ärgern ;)


bei openelec bzw xbmc merke ich schon einen unterschied wenn nur das OS auf der Karte Claas 10 und die Daten auf den usb stick sind dann noch WLAN stick platte hängt keine dran Steuerung über die Fernbedienung also HDMI cec. Interessant wäre es wie gut es sich übertakt lässt und trotzdem passiv im geháusr gekühlt wird bzw wie sich die sd Karte verhält.
#6
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ein unbeugsames Dorf im Rheinland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
Auf dem Handy getippt? Liest sich ja gut ;-)
#7
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Zitat xmogelx;22418610
Als NAS tauglich gibt es halt ein "Banana PI" oder "Cubietruck".


Der Banana Pi schaut wirklich sehr interesannt aus, danke für den Tipp, kannte ich noch nicht!
Da man Raspbian auf den BPi spielen kann, gehe ich mal davon aus, dass jede Software und Anleitung, welche es für den RPi gibt, auch auf dem BPi läuft?
#8
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Registriert seit: 03.01.2009
ein unbeugsames Dorf im Rheinland
Kapitänleutnant
Beiträge: 1917
auf meinen Pi kommt jetzt erstmal testweise [U]Slitaz[/U]. Ich hab Hoffnung auf ein flottes Sys mit Desktop, denn das läuft selbst auf richtig alten PCs super.
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