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ASUS stellt lang erwartetes EeeKeyboard nun offiziell vor

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asusAuf der CES im Januar 2009 zeigte ASUS erstmals einen Prototypen seines "Eee Keyboards", welches einen kompletten PC in einem Tastatur-Gehäuse mit kleinem Display integrieren sollte. Nach einer weiteren Demonstration auf der CeBIT im März 2009 und dem ursprünglich angepeilten Launch-Termin im zweiten Quartal 2009, verschob sich die Markteinführung immer weiter. Zunächst wurde dabei der Oktober 2009 genannt und Anfang 2010 hieß es dann, es solle im Februar erscheinen. Bis heute ist das lang erwartete Eee Keyboard von ASUS jedoch nicht im Handel erhältlich, die letzte Meldung deutete aber auf eine Markteinführung im Anschluss an die diesjährige CeBIT hin. Nun - Anfang  Mai 2010 - scheint es endlich soweit zu sein, denn ASUS stellt den "EeeKeyboard PC" offiziell vor.

asus_eeekeyboard

In einem silbernen Gehäuse mit Aluminium-Oberfläche, dass auf den ersten Blick wie eine herkömmliche Tastatur mit zusätzlichem Display wirkt, wurde die komplette Hardware untergebracht, die in etwa der von Netbooks oder Nettops entspricht. Der „Tastatur-PC“ mit dem Modellnamen EK1542 wiegt 1,1 kg bei einer Länge von 425 mm, einer Breite von 145 mm und einer Höhe von 10 mm in der Front bis 24,4 mm an der Rückseite des Geräts. Als CPU dient ein schon etwas betagter Intel Atom N270 (Single-Core) mit 1,6 GHz, dem 1 GB DDR2 (on board) als Arbeitsspeicher dienen. Die Grafikberechnungen übernimmt der 945GSE-Chipsatz von Intel, in Verbindung mit dem ICH7-M. Die Bildausgabe erfolgt entweder über das 5-Zoll-Multi-Touch-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel oder einen externen Bildschirm (Monitor, HDTV-Gerät, Projektor), der über HDMI, VGA oder sogar drahtlos verbunden werden kann. Dank Ultra-wideband-Technologie (UWB) soll eine kabellose Übertragung der Videodaten per Funk ermöglicht werden. Dabei soll das Gerät in der Lage sein bei einer Reichweite von bis zu fünf Metern HD-Videos mit 720p-Auflösung zu streamen. Bei Übertragung von anderen Daten (kein Video) soll die Reichweite bei maximal zehn Metern liegen. Somit soll sich der Eee Keyboard PC vornehmlich als HTPC für das Wohnzimmer eignen, ein Einsatz als Office-PC oder zum Surfen im Internet ist ebenfalls denkbar und dank der leichten und kompakten Bauweise ist das Gerät auch recht portabel.

Als Festspeicher kommt eine SSD mit 16 oder 32 GB zum Einsatz. Weiterhin sind Lautsprecher und ein Mikrofon in das Gehäuse integriert. Neben dem oben erwähnten UWB stehen mit WiFi (802.11 b/g/n), Bluetooth und Gigabit-Ethernet weitere Verbindungsmöglichkeiten zur Verfügung sowie drei USB-2.0-Ports. Die Stromversorgung erfolgt entweder über einen Netzadapter mit 36 Watt oder den integrierten Akku, der eine Laufzeit von bis zu vier Stunden bieten soll. Als Betriebssystem findet Windows XP von Microsoft Verwendung.

Wann das ASUS EeeKeyboard im deutschen Handel erscheinen wird und zu welchem Preis ist noch unbekannt. Beim Online-Kaufhaus Amazon kann das Gerät in den USA für 599 US-Dollar vorbestellt werden, ein genauer Verfügbarkeitstermin wird dort ebenfalls nicht genannt.

Die Kollegen von netbooknews.com konnten sich das offenbar finale EeeKeyboard bereits einmal anschauen und haben hierzu ein Video veröffentlicht. Dabei ist von einem Preis von 549 US-Dollar für die Variante mit 16-GB-SSD und 599 US-Dollar für das Modell mit 32-GB-SSD die Rede.


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Kommentare (17)

#8
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Horst
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Das dachte ich mir auch. Wenn man das Ding an nen Monitor oder TV anschließt stell ichs mir aber nicht übel vor. Allerdings sind maximal 32GB als HTPC viel zu wenig Speicherplatz. Wenn man da drin ne \"richtige\" SSD einbauen könnte, wärs schon wieder ne Überlegung wert. Allerdings kann man sich dann auch gleich nen richtigen HTPC zusammenbauen der mehr Leistung hat.
#9
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@Kyraa: als HTPC sowieso unbrauchbar wegen des Chipsets (kein HD)
Das Teil wird sicher ziemlich heiß wenn die CPU mal etwas unter Last läuft :-)

Kann mir nicht vorstellen wo man das Teil benötigen könnte, lieber eine kleine Box wie der Acer Revo den ich hinter den Monitor hängen kann, sofern es überhaupt ein Atom-Winzling sein muss. Es gibt inzwischen auch normale \"erwachsene\" Hardware die stromsparend, leise und billig ist und dazu auch noch schneller. (Die Größe der Geräte ist der einzige verbleibende Unterschied.)

mfg
#10
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Zitat Quigonjim;14504394
Wie gewollt und nicht gekonnt. Verstehe den Sinn dieses Gerätes nicht.

Zitat yale;14504476
Wer braucht sowas? -.- Genauso bshit wie n Ipad -.-

Zitat aelo;14505383

[...] Kann mir nicht vorstellen wo man das Teil benötigen könnte, [...]


Zum Beispiel meine Eltern, die nicht wirklich interesse an HD Filmen auf Blu Ray o.ä. haben, sondern dann bequem im Wohnzimmer auf ihrem 32" Fernseher einfach im Internet etwas rumsurfen wollen / können und keine Lust haben noch eine Box (HTPC Gehäuse) da stehen zu haben.

Manche sollten einfach mal lernen das man auch mal über den Tellerrand gucken sollte oder ihre persönlichen Bedürfnisse nicht die absolute Referenz sind.

Der Preis von 599$ ist natürlich für so eine "simple" Sache ziemlich hoch, aber seit wann ist Technik billig?
#11
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Zitat Turbostaat;14507067
Zum Beispiel meine Eltern, die nicht wirklich interesse an HD Filmen auf Blu Ray o.ä. haben, sondern dann bequem im Wohnzimmer auf ihrem 32" Fernseher einfach im Internet etwas rumsurfen wollen / können und keine Lust haben noch eine Box (HTPC Gehäuse) da stehen zu haben.

Manche sollten einfach mal lernen das man auch mal über den Tellerrand gucken sollte oder ihre persönlichen Bedürfnisse nicht die absolute Referenz sind.

Der Preis von 599$ ist natürlich für so eine "simple" Sache ziemlich hoch, aber seit wann ist Technik billig?


genau, und an der Tastatur ist dann ein haufen Kabel, welcher quer über den Wohnzimmertisch geht !

nee, dann lieber einen ASRock ION330 und ne Funk Tast/Maus !

kost 250+30€ und hat ne 320er HDD, nen Dualcore, nen DVD und HD !
#12
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Registriert seit: 18.10.2009
Braunschweig
Anlauf Alter, Anlauf!
Beiträge: 4888
Zitat
oder einen externen Bildschirm (Monitor, HDTV-Gerät, Projektor), der über HDMI, VGA oder sogar drahtlos verbunden werden kann. Dank Ultra-wideband-Technologie (UWB) soll eine kabellose Übertragung der Videodaten per Funk ermöglicht werden. Dabei soll das Gerät in der Lage sein bei einer Reichweite von bis zu fünf Metern HD-Videos mit 720p-Auflösung zu streamen.

- lesen
- verstehen
- dann schreiben

Soviel zum Thema ein \"Haufen Kabel quer über den Tisch\"....
#13
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Registriert seit: 06.01.2005
Loch im Popo
Admiral
Beiträge: 19537
Zitat Turbostaat;14507081
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Soviel zum Thema ein \"Haufen Kabel quer über den Tisch\"....


das ist das Bild, und wie kommt z.B Internet in das Ding, oder USB geräte ?
Drucker usw ?
alles schön über Kabel direkt in das ding !
oder habe ich WLan überlesen ?

aber am besten ist das er sogare 720 HD überträgt, nur was wird wohl passieren wennich einen Film in 720HD sehen will, bei dem Gurkenchipsatz ?
#14
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Registriert seit: 18.10.2009
Braunschweig
Anlauf Alter, Anlauf!
Beiträge: 4888
Das Ding hat doch 3 USB Anschlüsse. Falls er tatsächlich kein WLAN an Bord hat, dann nimmt man einen WLAN USB Stick, den es auch im Miniformat gibt z.B den Hercules HWUm-300 Winziger WLAN-USB-Stick für 802.11n - Golem.de Der guckt kaum raus.

Dazu hat man dann irgendwo seine Fritzbox 7170 / 7270 o.ä. stehen an denen man per Netzwerk oder USB einen Drucker und dank AVM USB Fernanschluß auch externe Speicher oder sogar Scanner dran betreiben kann
#15
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Registriert seit: 01.02.2008
/dev/home/
Bootsmann
Beiträge: 727
lieber so n Teil als n ipad
#16
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Registriert seit: 15.08.2007

Korvettenkapitän
Beiträge: 2272
Zitat Navigator1337;14507207
lieber so n Teil als n ipad


Wozu? iPad kann man wenigstens was drauf sehen, das hier ist der größte schwachsinn ever^^
#17
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Registriert seit: 03.06.2007
Berlin
Kapitän zur See
Beiträge: 3343
Bei dem Preis würde ich auch lieber zum Ipad greifen, auch wenn das auch nicht das Gelbe vom Ei ist. ;)
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