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Weitere GeForce-9800-GTX+-Grafikkarten angekündigt

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Um der Radeon HD 4850 von AMD entgegenhalten zu können, kündigte der kalifornische Grafikkarten-Hersteller NVIDIA die Neuauflage der 9800 GTX an. Primär ist die Plus-Variante ein DIE-Shrink auf die 55-nm-Strukturbreite, was auch erhöhte Taktraten ermöglicht. Somit betragen die Frequenzen des überarbeiteten G92-Chips 738/1839/1100 MHz. Die Speicheranbindung des 512-MB-GDDR3-Speichers beließ man auf 256 bit. Als einer der ersten Hersteller bietet Zotac seine Versionen der GeForce 9800 GTX+ an. Der Boardpartner hält sich nicht nur an die Referenzvorgaben von NVIDIA, sondern bringt auch mit der AMP!-Variante eine eigene Version. So arbeitet diese GPU mit leicht erhöhten Taktfrequenzen. Der Kerntakt liegt mit 750 MHz gerade einmal 12 MHz über den Spezifikationen. Speicher und Shadertakt der 128 Einheiten liegen bei 1150 bzw. 1890 MHz. Neben der Grafikkarte, der Treiber-CD und den benötigten Kabeln legt Zotac mit XIII Century ein kleines Spiele-Bundle bei. Preisangaben zu den beiden Modelle machte der Hersteller bisher noch nicht. Auch in unserem Preisvergleich sind die Karten noch nicht gelistet.


Als nächster Teilnehmer schickte ASUS seine 9800 GTX+ ins Rennen. Auch die EN9800GTX+ muss sich an das Referenzlayout halten. Mit dem SmartDoctor bietet man dem Anwender allerdings die Möglichkeit selbst bei der Taktschraube Hand anzulegen. Mit dem kleinen Tool soll sich der Takt von den 128 Shadereinheiten und der TMU-Domäne unabhängig erhöhen lassen. Auch die 512-MB-GGDR3-Videospeicher können damit beschleunigt werden. Das GamerOSD übernimmt die Aufgabe während Spielen oder anderen 3D-Anwendungen automatisch. Auch Live-Aufzeichnungen des Spielgeschehens sind damit möglich. Die neue Karte von ASUS soll ab Anfang August für 179 Euro im Fachhandel verfügbar sein.



Auch die N9800GTX Plus-T2D512 von MSI gleicht der ASUS-Karte. Lediglich ein anderer Aufkleber wurde dem Kühlkörper spendiert. Mit den vom Hersteller angepeilten 190 Euro liegt man etwas über der Konkurrenz. Mit diversen Tools, wie MSI-Live-Update, StarOSD, Dual-Core-Center, GoodMem bietet man jedoch ein recht üppiges Angebot. Alle benötigten Kabel und Adapter liegen ebenfalls im Karton. Ob der Karte allerdings ein Spiele-Bundle beigelegt wird, wird sich zeigen. Die 9800 GTX+ von MSI soll ab sofort verfügbar sein.



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EVGA liefert ebenfalls zwei Karten aus. Im Gegensatz zur ersten Version wurde die SSC-Variante (Super Super Clocked) nicht bei den Standardfrequenzen belassen. Der Kerntakt beträgt satte 770 MHz. Dem Speicher spendierte man 50 MHz mehr. Die Packungsbeilagen bleiben auch hier noch unbekannt. Treiber und Kabel sollten aber, wie gewohnt beiliegen. Preislich ist die SSC-Variante für rund 200 Euro angesetzt.



Von Elitegroup Computer Systems (ECS) erhält man gleich zwei GeForce 9800 GTX+ für ein SLI-System. Die beiden Karten verfügen über einen Wasserkühler mit zusätzlichem LED-Lüfter, der das Wasser im mitgelieferten Radiator herunterkühlen soll. Zusammen mit einer Pumpe schnürt der Hersteller also ein komplettes Paket mit SLI-Verbund samt Wasserkühlung. Trotz der verbesserten Kühlleistung drehte man nicht an der Taktschraube, sondern hielt sich an die Vorgaben von NVIDIA. Die Hybrid-Kühlkörper aus Kupfer mit 3/8-Zoll-Anschlüssen bedecken sowohl GPU als auch den Videospeicher. Die 12-V-Pumpe fördert maximal 500 Liter pro Stunde durch den kleinen Kreislauf. Die gesamte Einheit soll in einem 5,25-Zoll-Laufwerksschacht ihren Platz finden. Der Lüfter auf den Grafikkarten soll zwischen 1600 und 2400 Umdrehungen pro Minute seinen Dienst ableisten. Auch der 120-mm-Lüfter auf dem Radiator soll laut ECS laufruhig sein. Die beiden ECS-GeForce-9800-GTX+-Hydra-SLI sollen bei ca. 460 Euro liegen und ab August verfügbar sein.

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