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MSI baut mit Corsair zusammen wassergekühlte Grafikkarten

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Corsair LogoDerzeit scheint sich ein eindeutiger Trend bei den Grafikkarten abzuzeichnen: Im High-End-Segment tauchen mehr und mehr Karten auf, die durch eine reine Wasserkühlung oder eine Kombination aus Wasser- und Luftkühlung gekühlt werden. Die sogenannten Closed Loop Liquid Cooled (CLLC) Grafikkarten sind zumindest bei AMD inzwischen bereits ein Standardmittel im Kampf gegen die Abwärme. Ein erstes Beispiel war die Radeon R9 295X2 (Hardwareluxx-Artikel), später kam dann die Radeon R9 Fury X (Hardwareluxx-Artikel). Die Partner von AMD und NVIDIA setzen schon etwas länger auf solche Custom-Lösungen. In diesen Markt tritt nun auch Corsair in Zusammenarbeit mit MSI ein.

Das in der Zusammenarbeit entstandene erste Produkt ist ganz simple Corsair Hydro GFX getauft worden. Es handelt sich dabei in der Basis um eine GeForce GTX 980 Ti - die Grafikkarten stammt dabei natürlich von MSI und bei der Wasserkühlung handelt es sich um die Hydro Series 120 mm H55. Durch die verbesserte Kühlung soll die Karte natürlich deutlich höher takten, als dies bei der Referenzversion der Fall ist. So steigert sich der Basis-Takt bei der Corsair Hydro GFX von 1.000 auf 1.190 MHz. Der garantierte Boost-Takt steigert sich von 1.075 auf 1.291 MHz. Die 6 GB GDDR5-Speicher werden eher moderat übertaktet. Hier geht es von 1.750 auf 1.775 MHz.

Corsair Hydro GFX
Corsair Hydro GFX

Die Übertaktung entspricht auf dem Papier einer Steigerung von etwa 20 Prozent. Vermutlich liefert MSI ein Referenzlayout der GeForce GTX 980 Ti, die von NVIDIA für ein zusätzliches Powerlimit von +15 Prozent vorgesehen ist. Natürlich ist hier noch Spielraum vorhanden und MSI wird über Anpassungen des BIOS noch etwas mehr Potenzial freimachen können. Wo genau die Corsair Hydro GFX letztendlich hinsichtlich der Leistung landen wird, wird sich erst in Tests zeigen. Derzeit haben wir eine Inno3D iChill GeForce GTX 980 Ti Hydro im Test, die in der Praxis einen Boost-Takt von 1.443 MHz vorzuweisen hat. Der Test dazu wird in den kommenden Tagen erscheinen.

Die Corsair Hydro GFX verwendet dazu einen Dual-Slot-Kühler, der zusätzlich über einen Lüfter für die spannungsversorgenden Komponenten verfügt. Die Pumpe samt Wasserkühler befindet sich in diesem Kühlergehäuse - beides sitzt direkt auf der GPU. Ein externer Radiator mit 120 x 120 mm soll für die Kühlung es Wasserkreislaufs sorgen. Corsair gewährt eine Garantie von drei Jahren.

Die Corsair Hydro GFX soll im Oktober auf den Markt kommen und 739 US-Dollar kosten. Damit liegt man auf Niveau anderer Hersteller, die eine GeForce GTX 980 Ti mit einem Wasserkühler ausstatten.

MSI führt die Karte als GeForce GTX 980 Ti Sea Hawk. Die Produktseite von MSI führt alle weiteren Details auf.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1438
Ein lauter Radiallüfter für die Spannungswandler, während eine WaKü doch eigentlich nen leisen Betrieb ermöglichen soll?
Das Konzept erschließt sich mir nicht so ganz.
#2
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Registriert seit: 04.02.2003
C:\Windows\Germany\NRW\GV
Kapitänleutnant
Beiträge: 1968
Genau mein Gedankengang!

ich frag mich manchmal wirklich wer bei solchen Firmen in den Produktentwickler Sparten arbeitet / oder wohl eher im "Management".
Geniale Karte
#3
Registriert seit: 30.08.2014

Banned
Beiträge: 7060
Genau die Menschen, die wissen, wie Marketing funktioniert. Es gibt und wird genug Käufer dafür geben, allein schon, weil es "toll" aussieht. Nur weil im Luxx ein paar Leute sind, die die Vor und Nachteile kennen, entspricht das nicht der Realität. Das Luxx ist nunmal nicht die Referenz.
#4
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Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1610
Der Radiallüfter wird doch sicher deutlich "entschärft" wenn er nur noch Speicher und Stromversorgung kühlen muss...
#5
Registriert seit: 12.06.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 161
Ich hatte den Corsair umbau auf meiner 290x der Radiallüfter muss dann über die Software neu eingestellt werden. Kann aber ohne Probleme Lautlos betrieben werden. Da die Graka ab Werk so läuft denke ich hört man von anfang an nix von dem Radiallüfter. Von daher sicher keine Fehlplanung.
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