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NVIDIA mit neuen GeForce-Grafikchips der 900M-Familie

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nvidia 2013Bislang zählte die GeForce-900M-Familie mit der GeForce GTX 980M, GTX 970M und der GeForce GTX 960M lediglich drei Modelle – die unteren Preis- und Leistungsregionen wurden allesamt noch über die ältere Produktreihe abgedeckt. Zum Wochenende nahm NVIDIA nun aber weitere mobile Grafikkarten auf und rundete die GeForce-900M-Serie weiter nach unten hin ab. Alle fünf neuen Grafikchips orientieren sich allerdings stark an ihren Vorgängern.

Die neue GeForce GTX 960M und GeForce GTX 950M besitzen laut NVIDIA jeweils 640 Shadereinheiten und ein 128 Bit breites Speicherinterface, womit sie der GM107-GPU und einer NVIDIA GeForce GTX 750 Ti aus dem Desktop-Segment entsprechen. Unterschiede zwischen den beiden Modellen gibt es nur innerhalb der Taktraten und des Speicherausbaus. Während das schnellere Modell von beiden ausschließlich auf GDDR5-Speicher zurückgreifen kann, können die Boardpartner beim kleineren Schwestermodell auch älteren und deutlich langsameren DDR3-Speicher verwenden. Die Speicherbandbreite würde so von 80 auf nur noch 32 GB pro Sekunde herabfallen, die Leistung deutlich niedriger ausfallen. Die Taktraten für Chip und Speicher gibt NVIDIA mit 1.096/1.250 bzw. 914/1.000 (1.255) MHz an, wobei die Grafikprozessoren über einen individuellen Boost-Takt auch schneller arbeiten können.

Die GeForce 940M und 930M bauen ebenfalls noch auf der ersten „Maxwell“-Generation auf, während die GeForce 920M als Nachfolge-Modell der GeForce 820M noch auf die viel ältere „Fermi“-Architektur vertrauen könnte. Nähere Details nennt NVIDIA in den Datenblättern jedoch nicht. Alle drei Chips sollen allerdings nur noch mit DDR3-Speicher gepaart werden dürfen. Im Vergleich zur integrierten Intel-Grafiklösung verspricht NVIDIA bei seinen Einsteiger-Modellen einen Leistungsschub vom Drei- bis Vierfachem. Große Änderungen im Vergleich zur Vorgänger-Generation sind hier nicht zu erwarten.

nvidia gtx 950m k
Die neue NVIDIA GeForce GTX 950M lässt sich wahlweise mit DDR3- oder GDDR5-Videospeicher bestücken.

Die neuen Notebook-Chips von NVIDIA sollen sich demnächst in den ersten Geräten wiederfinden. Mit ASUS und MSI haben bereits die ersten Hersteller passende Notebooks für den deutschen Markt angekündigt. In Kürze dürften noch weitere Boardpartner auf den Zug aufspringen.

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