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AMD erweitert FirePro-Modelle der W-Serie mit günstigen Modellen

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AMD FirePro Logo 2013AMD erweitert seine W-Serie bei den professionellen Workstation-Karten um einige Modelle im unteren und mittleren Preisbereich. Bisher bediente man nur den High-End-Bereich für das das UltraHD/4K-Videoediting oder andere größere Rechenaufgaben - dort kostet eine Karte aber auch gerne einmal ein paar tausend Euro. Erst in der letzten Woche präsentierte man die FirePro S9150 und S9050, die allerdings ausschließlich für den Betrieb in Rechenzentren ausgelegt sind und weniger als Workstation-Karte zur direkten Bearbeitung von Daten und Inhalten geeignet sind.  Um auch den Einstieg in diesen Bereich zu erleichtern und auch um sich für weniger aufwendige Anwendungsbereiche zu öffnen, beginnt die FirePro-Serie nun mit der FirePro W2100. Diese besitzt 320 Shadereinheiten, 2 GB Grafikspeicher und ist mit 26 Watt besonders verbrauchsarm. Dennoch bietet sie dank zweier DisplayPort-Anschlüsse die Möglichkeit der UltraHD/4K-Videoausgabe. AMD sieht für diese Karte vor allem den Finanz- und Medizin-Bereich im Fokus.

Zweite heutige Neuvorstellung ist die FirePro W4100. Sie verwendet 512 Shadereinheiten, denen ebenfalls 2 GB Grafikspeicher zur Seite stehen. Die Leistungsaufnahme gibt AMD mit 50 Watt an. Bis zu vier Displays mit UltraHD/4K-Auflösung können über die vier Mini-DisplayPort-Anschlüsse betrieben werden. Auch für diese in der Mittelklasse platzierte Karte sieht AMD den Anwendungsbereich im Medizin- und Finanz-Sektor.

Erstes in der Performance ernstzunehmendes Modell soll die FirePro W5100 sein. Sie setzt immerhin schon 768 Shadereinheiten ein, die gemeinsam mit dem 4 GB großen Grafikspeicher auf eine theoretische Rechenleistung von 1,4 TFLOPS bei einfacher Genauigkeit kommen soll. Da in diesem Bereich auch mehr und mehr die Speicherbandbreite eine Rolle spielt, sollen auch die 96 GB pro Sekunde nicht unerwähnt bleiben. Über die DisplayPort-Anschlüsse lassen sich bis zu vier UltraHD/4K-Displays ansteuern.

Die Lücke zur FirePro W8000 endgültig schließen soll die FirePro W7100. Sie kann auf 1.792 Shaderheinheiten zurückgreifen, besitzt 8 GB Grafikspeicher bei einer Speicherbandbreite von 160 GB pro Sekunde und soll sich besonders für das Rendering von Videos sowie anspruchsvolle CAD-Anwendungen eignen. Eigentlich nicht mehr erwähnen müssen wir wohl die Möglichkeit bis zu vier Displays mit UltraHD/4K-Auflösung anzuschließen.

Alle vier neuen Karten sollen in Kürze erhältlich sein, allerdings nennt AMD bisher weder ein genaues Datum, noch einen Preis. Sobald wir dies in Erfahrung bringen können, werden wir diese Informationen ergänzen. Die Tabellen bieten einen technischen Vergleich der einzelnen Neuvorstellungen.

AMDs FirePro-Familie im Überblick
  AMD FirePro W2100 AMD FirePro W4100 AMD FirePro W5100 AMD FirePro W7100
Grafikchip Oland Cape Verde Bonaire Tahiti
Transistoren 1,0 Milliarden 1,5 Milliarden 2,08 Milliarden 4,3 Milliarden
Streamprozessoren 320 512 768 1.792 
Textureinheiten  24 32 48 112 
Rasterendstufen  16 16 32 
Speichergröße  2 GB  2 GB  4 GB 8 GB 
Speichertyp DDR3 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speicherinterface  128 Bit  128 Bit  128 Bit 256 Bit 
Chiptakt  - - - -
Speichertakt  - - - -
Single-Precision-Performance - - - -
Double-Precision-Performance - - - -

Die Modelle der W-Serie im oberen Bereich:

AMDs FirePro-Familie im Überblick
  AMD FirePro W9100 AMD FirePro W9000 AMD FirePro W8100 AMD FirePro W8000
Grafikchip Hawaii Tahiti  Hawaii Tahiti 
Transistoren 6,2 Milliarden 4,3 Milliarden 6,2 Milliarden 4,3 Milliarden
Streamprozessoren 2.816  2.048  2.560 1.792 
Textureinheiten  176  128  160 112 
Rasterendstufen  64  32  64 32 
Speichergröße  16 GB  6 GB  8 GB 4 GB 
Speichertyp GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
Speicherinterface  512 Bit  384 Bit  512 Bit 256 Bit 
Chiptakt  930 MHz 975 MHz  824 MHz 900 MHz
Speichertakt  1.250 MHz 1.375 MHz  1.250 MHz 1.375 MHz
Single-Precision-Performance 5,24 TFLOPS 4,0 TFLOPS 4,2 TFLOPS 3,23 TFLOPS
Double-Precision-Performance 2,62 TFLOPS 1,0 TFLOPS 2,1 TFLOPS 0,806 TFLOPS

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