> > > > NVIDIA GeForce GTX 880 vermutlich mit 8 GB Speicher

NVIDIA GeForce GTX 880 vermutlich mit 8 GB Speicher

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

nvidia 2013Während derzeit noch immer alles ganz gespannt dem Launch der NVIDIA GeForce GTX Titan Z entgegenblickt, die vermutlich schon morgen offiziell das Licht der Welt erblicken wird, hat sich in diesen Tagen in der Gerüchteküche wieder einiges getan. Nachdem bereits vor knapp vier Wochen die ersten Gerüchte zur NVIDIA GeForce GTX 880 aufkamen, tauchten nun beim indischen Zoll die ersten Testplatinen mit GM204-Chip auf, die von China nach Indien überführt werden sollen. Dort unterhält NVIDIA ein Entwicklungs-Zentrum. Da die indischen Zollbehörden entsprechende Dokumente bei der Einfuhr offenlegen, lassen sich nun weitere Rückschlüsse auf einen möglichen Nachfolger der GeForce GTX 780 Ti bzw. GeForce GTX Titan (Black) ziehen.

Demnach könnten dem Nachfolger 8 GB Videospeicher zur Verfügung stehen, der letzten Gerüchten zufolge über ein 256 Bit breites Dateninterface angeschlossen sein dürfte. Zugrunde wird natürlich auch hier die neue „Maxwell“-Architektur liegen, die NVIDIA bereits mit der GeForce GTX 750 und GeForce GTX 750 Ti einführte. Weiterhin wird berichtet, dass die mit A1- und A2-Stepping versehenen Grafikchips für Modelle der GeForce-GTX-800-Familie bestimmt sein sollen, die noch im aktuellen 28-nm-Prozess gefertigt werden sollten. Die neueren GM204-B1-Chips sollen hingegen in einer Strukturbreite von 20 nm gefertigt werden und für die GeForce-GTX-900-Familie gedacht sein. Folglich könnte der GM204-A1 für eine GeForce GTX 880 oder einen Titan-Black-Nachfolger infrage kommen, wohingegen der GM204-B1 auf der GeForce GTX 980 zum Einsatz kommen sollte. Gleichzeitig soll in der zweiten Jahreshälfte ein GM210-A2 folgen, der dann auf der kleineren GeForce GTX 970 zum Einsatz kommen könnte, aber bereits ebenfalls in 20 Nanometern vom Band laufen soll – trotz des vermeintlich A2-Steppings. Ähnlich hatte NVIDIA bereits bei der GeForce-600- und -700-Reihe verfahren.

Insgesamt soll die GeForce GTX 880 ihren Vorgänger um etwa zehn Prozent überflügeln und bereits volle DirectX-12-Unterstüzung mit sich bringen. Dies bleibt jedoch wie alles andere noch abzuwarten. Eine offizielle Vorstellung liegt vermutlich noch in weiter Ferne.

videocardz gm204 indien k

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (32)

#23
customavatars/avatar132261_1.gif
Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 19661
Zitat Tankman;22175566
Das Speicherinterface ist auch etwas mickrig.


Bin mir nicht sicher ob das so nen riesen Ausschlag geben wird, immerhin hat Nvidia mit Maxwell den Intel Weg mit EmbeddedRam eingeschlagen, welcher dazu fuehert, dass deutlich weniger Daten in den GDDR Ram wandern. Was allerdings die 8GB GDDR total ueberfluessig machen wuerde. Ich denk da fehlt noch ein Puzzleteil oder es wirklich nur ein H4XX0R1337 Feature.

Man darf gespannt sein was erste Benches liefern.
#24
customavatars/avatar44491_1.gif
Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 31948
Wieso? RAM Größe und Anbindung sind zwei völlig getrennte paar Schuhe und haben nur bedingt überhaupt was miteinander gemein! Bitte nicht alles in einen Topf werfen...

Mit den heute zu kaufenden Maxwell GPUs hat NV gezeigt, das man mit großen Caches die Bandbreitenanforderung stark mindern kann.
GK104 ist klar Bandbreitenlimitiert, GK110 ist es bspw. nicht bzw. nur unwesentlich bei sehr hohen Taktraten. (auch aufgrund von großen Caches)
GM204 wird mit größter Warscheinlichkeit ebenso große Caches haben und somit kann die Bandbreite für die RAM Anbindung durchaus auch schmaler ausfallen...
Das ist aber völlig unabhängig der größe des RAMs. Denn in Games werden dort überwiegend Texturdaten gelagert. Das können je nach Spiel und Einstellung mehrere GB gleichzeitig sein.

Schaut man sich die ganzen aktuellen Titel mal an, erkennt man ein starkes Defizit in Sachen Textur Resulution. Da ist viel viel Luft nach oben. 2-4k Texturen gibts heute idR nur durch irgendwelche Communitymods -> macht aber die Optik um einen großen Faktor besser. Benötigt aber halt VRAM ohne Ende...


Das ganze lässt sich übrigens ziemlich leicht "errechnen"
Hat es für eine Szene eine Anforderung von sagen wir 250MB Texturdaten, benötigt man bei 60 FPS um die 15GB/sec Bandbreite...
Hat es viermal mehr Platz für die Texturen in der gleichen Szene, steigt die Bandbreite aber auch um den Faktor 4. Im Beispiel also 60GB/sec.
Das lässt sich auch mit Caching nicht umgehen, da die Größe der Caches idR viel viel zu klein für große Texturdatenmengen ist!
Unterm Strich sind aber selbst 60GB/sec so wenig im Vergleich zu dem, was ne heutige HigHEnd GPU an Datendurchsatz erreicht, das es nicht ins (Performance) Gewicht fällt, wenn man die Texturauflösung hochschraubt.
#25
customavatars/avatar132261_1.gif
Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 19661
ist mir vollkommen klar. Aber um HQ Texturen in annehmbaren FPS auf entsprechenden Monitoren darzustellen Bedarf es dennoch einem kleinen bischen Rechenpower. Ob da der riesen Sprung kommt? Ich glaub es nicht. Aber wir werden sehen.
#26
customavatars/avatar44491_1.gif
Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 31948
Texturgröße allein kostet im Grunde sogut wie gar keine Rechenpower.
Sprich wenn du 0,5k Texturen vs. 4k Texturen bencht bei exakt gleichem Rest wird sich die FPS Rate normal absolut gar nicht verändern ;)
Das kann man bspw. an Games wie Skyrim ziemlich gut nachstellen. Man nehme das Basis Game und kloppe anständige 2-4k Texturmods drauf. Du bekommst nebst mehr BQ durch hochauflösendere Texturen mehr Anforderungen an die VRAM Größe. Die FPS bleiben aber quasi identisch.

PS: und Rechenpower hat das Ding wohl "genug". Auch wenn man im Grunde nie genug haben kann...
Aber angeblich liegt das Teil minimum auf dem Leistungslevel der heutigen HighEnd Riege im SGPU Bereich.
#27
Registriert seit: 17.04.2005

Korvettenkapitän
Beiträge: 2339
Zitat Bob.Dig;22175470
10%. Das mooresche Gesetz ist also keins.


Besagt das Moore'sche Gesetz nicht, dass die Transistorenanzahl sich verdoppelt? Oder weswegen die "10%" in deinem Post? Außerdem war vor 18 Monaten doch auch die 680 noch aktuell.
#28
customavatars/avatar84710_1.gif
Registriert seit: 10.02.2008

Admiral
Beiträge: 15048
Ich glaube ja nicht, dass Moore das unter Marketing Aspekten gesehen hat. ;) GK110 gab es als Chip zu dem Zeitpunkt auch schon und bis es einen Chip mit 16 Milliarden Transistoren gebe wird, wird es wohl noch ein zwei Tage dauern.
#29
customavatars/avatar189556_1.gif
Registriert seit: 08.03.2013
Kernelbasis
Oberbootsmann
Beiträge: 894
Zitat Mick_Foley;22177543
Mir wäre neu, dass sich die Komplexität der integrierten Schaltkreise in den letzten 12-24 Monaten verdoppelt hätte, weder bei CPUs noch bei GPUs. Moore hat halt auch nur eine Prognose abgegeben. Bob.Digs These ist übrigens auch nciht komplett falsch, was meint ihr denn was die erhöhte Komplexität erzeugen soll, wenn nicht mehr Leistung. ;)


bessere effiezienzwerte. das geht wohl aber auch hand in hand.
#30
customavatars/avatar145021_1.gif
Registriert seit: 12.12.2010

Banned
Beiträge: 5646
Zitat fdsonne
Und man bekommt heute schon von GK104 auf GK110 fast eine Performancederdopplung, je nach Takt von letzterem. Mit 1200-1300MHz verdoppelt sich die Performance ohne CPU limitierung also heute schon.
Nimmt man die üblichen Basistaktraten von GK110 (780TI/TitanBE) und legt ~10% drauf für die neue GM204 ist man ebenso auf ca. diesem Niveau. Nicht ganz aber fehlt nicht viel.


Man bekommt bei gleichem Takt etwa 50%, wie du auf fast 100% kommst, ist mir echt schleierhaft.
Wenn man den GK110 übertaktet kommt man ran, aber was bringt das?
#31
customavatars/avatar44491_1.gif
Registriert seit: 08.08.2006
Weinböhla (Sachsen)
Moderator
Beiträge: 31948
??
Du kennst Leistungswerte einer 1300 MHZ GK110 gegen eine default 680er aus erster Hand? Ich denke nicht... Aber wenn du willst, komm vorbei, ich zeig es dir.
CB misst bspw. schon allein 86-89% Vorsprung auf die 670er bei der Gigabyte OC Edition oder der Inno3D iChill X3 Ultra. Zieh noch die ~10% ab, die die 680er schneller ist und rechne die 15-20% drauf, was das Teil bei fixen 1300MHz drauf legt und komme auf ~2x soviel wie GK104. Punkt.

Es ist auch vollkommen logisch, das das so ist. GK110 ist in Games nicht Bandbreitenlimitiert, GK104 schon. Ebenso legt GK110 mit guten 87% in den Ausführungseinheiten zu. Und mit 1300MHz "gleicht" man das letzte bisschen zur Performanceverdopplung durch mehr Takt aus. Und es skaliert weiterhin.


PS: und was es bringt ist völlig nebensächlich...
Aber weil du es bist, es gibt Werks OC Karten, die eben Taktraten mit ~1150-1200MHz halten.
Freilich muss man für die letzten paar MHz selbst Hand anlegen, aber das tut ja niemandem Weh, zumal die Aussage explizit auf 1200-1300MHz bezogen war.
#32
customavatars/avatar84710_1.gif
Registriert seit: 10.02.2008

Admiral
Beiträge: 15048
Zitat jinz9;22191204
bessere effiezienzwerte. das geht wohl aber auch hand in hand.


Ich glaube höhere Effizienz kommt eher durch die Güte der "Arbeit" bzw designtechnischen Umsetzung. ;)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Roundup: 5x GeForce GTX 1070 mit Custom-Design im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/5X-GTX1070/GTX1070_CUSTOM_ROUNDUP-TEASER

Nachdem wir bereits eine Reihe von Boardpartner-Karten der NVIDIA GeForce GTX 1080 ausführlich getestet haben, holen wir gleiches nun für das kleinere Schwestermodell nach, denn auch von der NVIDIA GeForce GTX 1070 gibt es viele Custom-Modelle mit höheren Taktraten, eigenen Kühlsystemen und... [mehr]

Drei Custom-Modelle der GeForce GTX 1060 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/3X-GTX1060/GTX1060_ROUNDUP_TEST-TEASER

Anders als bei der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 trudelten wenige Stunden nach unserem Test zur Founders Edition der NVIDIA GeForce GTX 1060 schon die ersten Boardpartner-Karten mit teils höheren Taktraten, eigenem Kühlsystem und überarbeitetem Platinenlayout ein. Sie dürften... [mehr]

NVIDIA GeForce GTX 1080 mit Pascal-Architektur im XXL-Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/GEFORCE-GTX-1080

Heute ist es soweit: NVIDIA läutet mit der GeForce GTX 1080 und GTX 1070 auf Basis der Pascal-Architektur den diesjährigen Neustart bei den Grafikkarten ein. In Kürze wird wohl auch AMD seinen Beitrag zu diesem Thema leisten. Vor zehn Tagen lud NVIDIA die gesammelte Fachpresse nach Austin ein... [mehr]

Roundup: 5x GeForce GTX 1080 im Custom-Design im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/GEFORCE-GTX-1080

Nachdem wir uns die Founders Edition der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070 bereits angeschaut haben, folgen nun fünf Retail-Modelle, die wir in aller Ausführlichkeit unter die Lupe nehmen wollen. Aus den vielen Boardpartnern und unterschiedlichen Modellen haben wir uns solche von ASUS, EVGA,... [mehr]

AMD Radeon RX 480 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/RADEON-RX480/RADEON-RX480-REFERENCE-LOGO

Es ist also soweit: AMD startet die großangelegte Zurückeroberung des Grafikkartenmarktes mit der Radeon RX 480, die als erste Grafikkarte der Polaris-Generation mit gleichnamiger Architektur erscheint und die wir uns genauer anschauen können. Dabei versucht sich AMD an einem anderen Ansatz im... [mehr]

PowerColor Radeon RX 480 Red Devil im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/POWERCOLOR-RX480/POWERCOLOR-RX480REDDEVIL-LOGO

Mit der Radeon RX 480 will AMD zurück zu alter Stärke und hat daher über Monate hinweg die PR-Trommel geschlagen. Letztendlich dabei herausgekommen ist eine sehr gute Karte für einen niedrigen Preis, die aber nicht in allen Bereichen zu überzeugen weiß. Wohl größtes Manko der Karte sollte... [mehr]