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CeBIT 2013: NVIDIA und PNY stellen neue Quadro-Profikarten in Dienst

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pny_new Im Vorfeld der heutigen Pressekonferenz von PNY gab es ein NDA zu einigen neuen „Kepler“-Grafikkarten, von denen wir ehrlich gesagt nicht viel wussten. Wir blickten dem heutigen Termin deshalb mit großer Spannung entgegen. Nach wenigen Minuten war allerdings klar, dass es sich nicht um neue GeForce-Produkte handeln würde, sondern NVIDIA gemeinsam mit PNY die neuen Quadro-Profigrafikkarten vorstellen würde, die überwiegend in der Medizin- und Video-Branche ihren Einsatz finden dürften. Im Rahmen der CeBIT 2013 präsentierten die beiden Hersteller heute drei neue Quadro-Modelle.

Bislang führte die NVIDIA Quadro K5000 das Feld der Profikarten an, gefolgt von einigen Modellen, die noch mit der älteren „Fermi“-Architektur vorliebnehmen mussten. Die neue Quadro K4000, die K2000 und die neue Quadro K600 basieren allesamt auf der aktuellen „Kepler“-Generation, bringen so auch in den unteren Preisregionen ein ordentliches Performance-Plus mit sich und unterstützen allesamt die 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten bei einer Farbtiefe von bis zu 30 Bit, was in etwa einer Milliarde Farben entspricht. Auch den Multi-Display-Betrieb treibt man im professionellen Sektor weiter voran.

Das kleinste Modell, die NVIDIA Quadro K600, stellt dabei 192 Shadereinheiten zur Verfügung und kann auf einen 1024 MB großen Videospeicher zurückgreifen. Die Rechenleistung geben die beiden Hersteller bei einfacher Genauigkeit auf 336 GFLOPs an, was für geringe Taktraten und ein dünnes Speicherinterface sprechen würde. Die PNY Quadro K600 bringt deutlich weniger Recheneinheiten mit sich als eine GeForce GT 640, die noch mit der doppelten Menge auf sich aufmerksam machen konnte. Dafür ist sie mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 US-Dollar im Profi-Bereich vergleichsweise günstig.

Wer 400 US-Dollar mehr ausgeben kann und möchte, für den steht seit heute die Quadro K2000 bereit. Diese bietet für 449 US-Dollar deutlich mehr Leistung und kann auf insgesamt 384 CUDA-Cores zurückgreifen. Auch fällt der Speicher mit 2048 MB doppelt so groß aus und schaufelt pro Sekunde mit bis zu 64 GB deutlich mehr Daten heran. Die Rechenleistung beläuft sich hier unter Single Precision auf 733 GFLOPs und entspricht damit einer GK107-GPU bzw. ist etwas unterhalb der Leistung einer GeForce GTX 650 anzusiedeln. Die Leistungsaufnahme liegt allerdings nicht mehr bei 41 Watt wie bei der Quadro K600, sondern beläuft sich nun auf zehn Watt mehr. Anschlussseitig werden zwei verschiedene Versionen angeboten. Eine Variante mit DVI-Ausgang und zwei DP-Anschlüssen und ein zweiter Ableger mit mini-DisplayPort-Anschluss und zwei zusätzlichen DVI-Anschlüssen. Der kleine Bruder muss sich hier mit jeweils einem DP- und einem DVI-Port begnügen.

Die schnellste der heute vorgestellten Profi-Grafikkarten ist die Quadro K4000. Sie ist ab sofort für 1.269 US-Dollar zu haben und leistet theoretisch bis zu 1.246 GFLOPs. Zur Verfügung stehen hierfür 768 Shadereinheiten und ein 3072 MB großer Videospeicher, der sich anhand der Speicherbandbreite von bis zu 134 GB/Sek. aus schnellen GDDR5-Chips zusammensetzen dürfte. Die Leistungsaufnahme steigt allerdings auf 80 Watt an. Auf der Single-Slot-Blende warten ein DVI-Ausgang und zwei DisplayPort-Anschlüsse auf ihre Verwendung.

Flaggschiff der Reihe bleibt die Quadro K5000, welche schon vor einigen Wochen das Licht der Welt erblickte. Sie stellt insgesamt 1536 Shadereinheiten zur Verfügung und kann auf einen 4096 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen, der im Gegenzug zu allen anderen Modellen die Fehlerkorrektur ECC unterstützt. Die Rechenleistung beziffert NVIDIA auf 2.166 GFLOPs bei einer Speicherbandbreite von 173 GB/Sek. und einer maximalen Leistungsaufnahme von 122 Watt.

Um die Leistung der neuen Grafikprozessoren live zu zeigen, stellte PNY ein Demo-System zur Schau, auf dem verschiedene Szenarien gezeigt wurden. Unter anderem Adobe Premiere Pro, BunkSpeed Pro oder 3DS Max 2014.

Die neuen Quadro-Grafikkarten im Überblick 
Modell Quadro K5000 Quadro K4000 Quadro K2000 Quadro K600
MSRP  2.249 USD 1.269 USD 599 USD 199USD 
CUDA-Cores 1536  768  384 192 
Single-Precision 2.166 GFLOPs  1.246 GFLOPs  733 GFLOPs  336 GFLOPs 
ViewPref 11 66 53  41  26 
Speichergröße 4 GB + ECC  3 GB  2 GB  1 GB 
Speicherbandbreite 173 GB/Sek.  134 GB/Sek.  64 GB/Sek.  29 GB/Sek. 
Anschlüsse

2x DP

2x DVI 

2x DP

1x DVI 

2x DP + DVI

1x miniDP 2x DVI 

1x DP

1x DVI

Display-Support
Leistungsaufnahme 122 Watt  80 Watt  51 Watt  41 Watt 

Die neuen Quadro-Grafikkarten soll es in Europa ausschließlich von PNY geben. Wann diese allerdings im freien Handel anzutreffen sein werden, darüber schwiegen sich sowohl PNY wie auch NVIDIA leider noch aus.

Alle News zur CeBIT 2013 finden sich auf unserer Übersichtsseite

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Kommentare (1)

#1
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Geboren in Nepal, Wohnhaft in HH-Altona
Admiral
Beiträge: 14419
könne diese Karten auch sauber 3 Monitor aka AMD Eyefinity, an steuern oder nicht ..??..
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