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GTC 2012: GeForce GRID - die Zukunft des Gaming?

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gtc2012-neuBereits auf der Keynote zur GTC 2012 präsentierte NVIDIAs CEO Jen-Hsun Huang sein Bild des Gamings in der Zukunft. Seit nunmehr einigen Monaten am Markt vertreten ist ein Dienst namens OnLive. Spiele werden hier nicht mehr gekauft, sondern gemietet. Der Spieler muss das Spiel auch nicht mehr herunterladen und installieren, sondern kann über einen Streaming-Dienst, die dazugehörige Hardware und einen angeschlossenen Controller von zahlreichen Endgeräten auf das Angebot von OnLive zugreifen. Ob die Streaming-Box dabei an den heimischen Fernseher angeschlossen ist oder über den PC und das Tablet auf das Spieler-Konto zugegriffen wird, spielt dabei keine Rolle. Die eigentliche Hardware, auf welcher das Spiel berechnet wird, kann tausende Kilometer entfernt in einem Rechenzentrum stehen.

gtc2012-geforce-grid-1

Doch solche Streaming-Dienste haben vor allem mit einem Problem zu kämpfen und das ist die Verzögerung die sich durch die Übertragung durch das Netzwerk und das Decoding des Streams ergibt. Auch weitere Schichten in dieser Übertragung sind für eine Verzögerung verantwortlich, die nicht jedes Spiel auch zu einem Spielgenuss werden lassen.

NVIDIA will mit dem GeForce GRID die Lösung gefunden haben. Im Vergleich zu Konsolen oder dem Spielerlebnis am PC soll der Nutzer bei GeForce GRID allerdings keinerlei Einbußen durch die Verzögerung erfahren. Möglich wird dies durch ein verbessertes De- und Encoding des Streams sowie die Beschleunigung des Renderings des eigentlichen Spiels. Hier sieht NVIDIA den größten Nachholbedarf und will mit den eigenen GeForce-Produkten die optimale Lösung bieten. Während also die GeForce-Grafikkarten das Game-Rendering schnellstmöglich abarbeiten, sorgen der NVENC (Low-Latency Encoder), NVFBC (Ultra-Fast Full-Frame Buffer Capture) und NVIFR (Ultra-Fast Frame Read Back) für die schnelle Übertragung durch das Netz.

gtc2012-geforce-grid-2

Gegenüber der ersten Generation an Cloud-Gaming-Services will NVIDIA somit eine deutliche Verbesserung erreicht haben, die solche Dienste nun auch massentauglich machen sollen. OnLive hat bereits damit begonnen sich für NVIDIAs GeForce GRID zu evaluieren.

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 29.10.2007
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 6082
Ich halte die Latenz auch für das Nadelöhr.
Allerdings wird man damit sicherlich eine Nische besetzen können und den Leuten die nur Browsergames kennen und keine Gaming-Hardware besitzen ein neues Gaming-Erlebnis bieten können.

Die "Ur-PC-Gamer" wird man damit IMHO nicht von jetzt auf nachher begeistern können, zumal bei vielen ja auch die Hardware selbst die man sich daheim unter/auf den Tisch stellt einen gewissen Teil des Reizes ausmacht (wenn nicht sogar mehr als viele Games selbst).

Außerdem wird Nvidia sich ja auch nicht unbedingt die Grafikkarten-Verkaufszahlen kaputt machen wollen.
#5
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Registriert seit: 19.11.2006
Magdeburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1914
Klingt gut, wenns denn auch für die nomalen User nutzbar ist =) Nur noch eine Höllenmaschine, die dann Fernseh und Rechner befeuert. Das wäre schon cool.
#6
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Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
@H_M_Murdock: Den Letzten satz kannst du löschen.

Oder was denkst du, woher die GPU Power dieser Rechenzentren wohl herkommen wird?
#7
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3408
Zitat H_M_Murdock;18889257

Außerdem wird Nvidia sich ja auch nicht unbedingt die Grafikkarten-Verkaufszahlen kaputt machen wollen.


Es wird auch schrittweise kommen damit die Firmen mal ordentlich verdienen, ähnlich SSD.
#8
Registriert seit: 20.01.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 381
Für PC-Spieler wohl kaum zu gebrauchen. Skyrim ohne Mods ist schon ein Gegenargument. Dazu noch Sachen wie free2play Spiele, die dann nicht angeboten werden. Die Idee ist ja nett, aber die Einschränkungen sind mir dann doch zu krass.
#9
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Registriert seit: 31.01.2012

Gefreiter
Beiträge: 46
Hört sich gut an, zumindest kann man dann überall mit jeder Hardware spielen.
Problem ist eben nur die Internetverbindung ich gehe mal davon aus das wahrscheinlich 70 % der Deutschen schon mal gar nicht erst in den Genuss einer normalen Datencloud kommen können weil die Internetleitung eben zu langsam ist.

Neulich rief mich eine Dame der Telekom an ob ich nicht deren Cloud Dienst mit XX GB nutzen wolle für nur XX € im Monat. Ich sagte, dass ich das gerne machen würde wenn sie mir sagen könne wie ich dort überhaupt mal ein GB drauf schaufeln solle. Sie stockte und meinte ja mit dem Internet, da sagte ich das ich alleine für ein GB bei DSL 3000 (mehr geht hier seit jahren nicht) etwa 7 Stunden brauchen würde in der Zeit ist aber dann schon Surfen unmöglich. Ihr fiel dann darauf auch nichts mehr ein. Willkommen in der Wirklichkeit.
#10
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Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2432
Die Idee hinter GRID ist ja schön und gut, und auch dass Streaming-Gamedienst-System.
Leider ist dieses ganze nur auf USA und Asien reproduzierbar, denn in der EU wird seit nunmehr 30 Jahren um den Ausbau des netztes gestritten, noch mehr. Die Netzneutralität soll nach den wünschen der großen TK Unternehmen abgeschaft werden. Dienste wie Onlive müssten in einem Veralteten Netzsystem wo FTB (Fiber to Building) und FTH (Fiber to Home) Fremdworte sind mit einem An der Belastungsgrenze Arbeitenden Kupernetz auskommen, für das man auch noch Geld zahlen muss, damit man nicht ausgebremst wird (so die Wünsche der TK Unternehmen) Man sieht, dass alle Hersteller-seitigen Optimierungen nichts bringen, wenn die Infrastruktur schlichtweg fehlt

So gesehen wird OnLive und sonstige Dienste eh nur USA und Asien als Kernmarkt sehen, Europa spielt sich wegen der Engstirnigkeit der Politik ins Abseits.
Bleibt zu Wünschen dass T-Com und wie sie alle heißen, nicht doch noch zum Zuge kommen
#11
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Registriert seit: 01.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 393
Zitat Unrockstar;18894518

So gesehen wird OnLive und sonstige Dienste eh nur USA und Asien als Kernmarkt sehen, Europa spielt sich wegen der Engstirnigkeit der Politik ins Abseits.
Bleibt zu Wünschen dass T-Com und wie sie alle heißen, nicht doch noch zum Zuge kommen


Das ist dann nicht Engstirnigkeit der Politik sondern ganz klassische "Sicherung von Wettbewerbsvorteilen" durch Lobbying von Seiten der Industrie.
#12
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Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2432
Zitat Glenlivet;18894877
Das ist dann nicht Engstirnigkeit der Politik sondern ganz klassische "Sicherung von Wettbewerbsvorteilen" durch Lobbying von Seiten der Industrie.


Recht hast du. Vor 30 Jahren mit Verabschiedung der Richtlinen hätte man gleich Handeln müssen.. Korea machts ja vor, wies laufen sollte.
Doch es ist Töricht zu denken, der Markt wird sich selbst regulieren.. wir sehen ja derzeit an den Ölkonzernen wie sowas endet
#13
Registriert seit: 18.05.2012

Matrose
Beiträge: 1
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