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Erste AMD-Grafikkarten aus dem Hause XFX im Preisvergleich gesichtet

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Anfang Dezember machten Gerüchte die Runde, dass XFX, langjähriger Exklusivpartner von NVIDIA, demnächst auch Grafikkarten aus dem Hause AMD anbieten wolle (wir berichteten). Kurze Zeit später bestätigte der Board-Partner diese Meldungen und gab bekannt, die eigenen Verkäufe damit weiter in die Höhe treiben zu wollen. Nun tauchten die ersten AMD-Karten in unserem Preisvergleich auf. Insgesamt drei verschiedene Modelle in vier verschiedenen Varianten könnten in Kürze ausgeliefert werden. Den Angaben zufolge wird die AMD Radeon HD4350 das Einstiegsmodell von XFX darstellen. Den Informationen zufolge arbeitet der passiv gekühlte RV710-Chip mit einer Taktfrequenz von 600 MHz und verfügt über 512-MB-DDR2-Videospeicher, welcher über ein stark beschnittenes Speicherinterface von 64 Bit angebunden ist. Ansonsten hat die Karte mit ihren 80 Streamprozesssoren und den acht Textureinheiten wenig Reserven. Preislich setzt XFX aber 39 Euro an.Die AMD Radeon HD4650 stellt den nächsten Leistungsschritt dar. Wahlweise soll der RV730-Chip mit 512 oder auch 1024-MB-DDR2-Videospeicher daherkommen. Während der Hersteller den Chiptakt auf den standardmäßigen 600 MHz belässt, setzt man den Speichertakt auf 400 MHz. Die Referenzvorgaben der AMD Radeon HD4650, welche im Übrigen mit 320 Streamprozessoren, 32 TMUs und einem 128 Bit breiten Speicherinterface arbeitet, liegen eigentlich bei 500 MHz. Dafür wandert die Karte für 60 bzw. 65 Euro über die Ladentheke. Abschließend hat XFX mit der AMD Radeon HD4870 eine würdige Konkurrenzkarte zur NVIDIA GeForce GTX 260 in sein Produktportfolio aufgenommen. Auch bei seiner Version hält sich der Board-Partner an die Vorgaben des US-Amerikanischen Grafikchipentwicklers. So kann auch der RV770 auf insgesamt 800 Streamprozessoren und 40 Textureinheiten zurückgreifen und arbeitet mit einer Taktfrequenz von 750 MHz. Der 900 MHz schnelle GDDR5-Videospeicher, welcher über ein 256 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, fasst 1024 MB. Außerdem unterstützt der neue 3D-Beschleuniger CrossFireX und beherbergt eine integrierte 7.1-HD-Audiolösung. Rund 240 Euro möchte XFX für seine performanteste AMD-Karte haben. Alle vier hier aufgelisteten Grafikkarten sollen noch in diesem Monat erhältlich sein.




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