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Aerocools BattleHawk soll als preiswertes Gehäuse überzeugen

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aerocool

Mit dem BattleHawk hat Aerocool ein ATX-Gehäuse vorgestellt, das sich vor allem an preisbewusste Spieler richtet. Optisch wirkt der Midi-Tower zwar wiederverspielter als das kürzlich von uns getestete Aerocool Aero-1000. Ganz unterschiedliche Formen prallen aufeinander. So wird die geschwungene Front von zackigen Linien unterbrochen und mit seitlich aufgeplusterten "Backen" kombiniert. Dabei gibt es das Gehäuse wahlweise in Schwarz oder in Weiß-Schwarz. 

Auffällig ist aber vor allem der 120-mm-LED-Lüfter hinter der Front. Seine Beleuchtung wird durch ein transparentes Sichtfenster in Szene gesetzt. Das Kühlsystem stützt sich generell ausschließlich auf 120-mm-Lüfter. Neben zwei Frontlüfterplätzen stehen zwei Deckellüfterplätze und ein Rückwandlüfterplatz bereit. Vorinstalliert ist außer dem Frontlüfter der (unbeleuchtete) Rückwandlüfter. Die Lüfter arbeiten mit 1.100 (Frontlüfter) bzw. 1.200 U/min (Rückwandlüfter). Einen Staubfilter gibt es zumindest für das Netzteil. Bis zu vier Lüfter können in drei Stufen über eine integrierte Zwei-Kanal-Lüftersteuerung geregelt werden (High-Off-Low). Außer den Schiebereglern der Lüftersteuerung wurde auch das I/O-Panel im vorderen Bereich des Deckels positioniert. Es stehen nicht nur ein USB 3.0-Port, zwei USB 2.0-Ports und Audiobuchsen, sondern bemerkenswerterweise auch ein SD/microSD-Kartenleser zur Verfügung.

Das 183 x 420 x 400 mm (B x H x T) große Gehäuse nimmt ein ATX-System mit bis zu 15,5 cm hohem Prozessorkühler und bis zu 39 cm langen Erweiterungskarten auf. Während High-End-Grafikkarten so problemlos genutzt werden können, passen nur wenige Towerkühler in das BattleHawk. Der Laufwerksschacht ist für ein 5,25-Zoll-Laufwerk, ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk, drei 3,5-Zoll-Festplatten und zwei 2,5-Zoll-HDDs/SSDs (einmal oberhalb des 3,5-Zoll-Käfigs, einmal hinter dem Mainboardtray) ausgelegt.  Weil Aerocool das BattleHawk aus 0,5 mm dünnem Stahl fertigt, wiegt es nur 4,5 kg. 

Für einen niedrigen Verkaufspreis von 61,90 Euro hält das BattleHawk einige Überraschungen bereit. Gerade eine Lüftersteuerung und einen Kartenleser würde man in dieser Preisklasse kaum vermuten. Dafür müssen aber auch Abstriche gemacht werden - vor allem bei der CPU-Kühlerkompatibilität, aber auch beim insgesamt eher unflexiblen Kühlsystem.