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ausgepackt & angefasst: SilverStone Milo ML07

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silverstone

SilverStone hat es sich seit einiger Zeit das Ziel gesetzt, Gehäuse möglichst platzsparend zu entwickeln, ohne dass der Nutzer größere Abstriche bei der Komponentenwahl machen muss. Bisheriger Höhepunkt dieses Bemühungen sind die beiden 14-Liter-Modelle Raven RVZ01 und Milo ML07 für Mini-ITX-Systeme.

Während das Raven RVZ01 als Gamergehäuse designt wurde, soll das Milo ML07 ein eher dezentes HTPC-Gehäuse sein. So unterschiedlich die Optik ausfällt, so ähnlich sind sich beide Modelle beim Innenraum - denn eigentlich sind das Raven- und das Milo-Gehäuse nur zwei Designvarianten von ein und demselben Gehäuse. Die geringe Gehäusebreite von nur 10,5 cm erreicht SilverStone durch eine Riser-Karte. Die Grafikkarte wird dadurch um 90 Grad gedreht montiert. Trotzdem kann durchaus eine bis zu 33 cm lange High-End-Grafikkarte mit Dual-Slot-Kühler untergebracht werden. Weniger Platz bleibt für den Prozessorkühler, der maximal 8,3 cm hoch sein darf. Und auch für ein ausgewachsenes ATX-Netzteil reicht der Platz im Milo ML07 nicht aus, weshalb ein SFX-Netzteil zum Einsatz kommt.

An Laufwerken lassen sich hingegen immerhin ein optisches Laufwerk (Slim, Slot-in), eine 3,5-Zoll-Festplatte und drei 2,5-Zoll-SSDs/HDDs unterbringen. Die Kühlung der Komponenten übernehmen bis zu drei 120-mm-Lüfter im Boden bzw. im Deckel. Insgesamt bieten die beiden SilverStone-Modelle optimale Voraussetzungen, um leistungsstarke Gaming-Hardware auf kleinstem Raum unterzubringen. Sie sind auch gut als Basis für eine Steam Machine vorstellbar und zudem noch preislich attraktiv. Das Milo ML07 ist aktuell 10 Euro günstiger als das Raven RVZ01 und wird schon für 66,90 Euro angeboten. Der niedrigere Preis erklärt sich durch die unterschiedliche Lüfterbestückung. Das Ravenmodell wird mit zwei 120-mm-Lüftern ausgeliefert, beim Milo ist hingegen kein einziger Lüfter vormontiert.

Bevor wir das SilverStone ML07 mit Hardware bestücken und testen, stellen wir es wie gewohnt in einem ausgepackt & angefasst-Video vor:

Eckdaten: SilverStone Milo ML07
Bezeichnung: SST-ML07B
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 382 x 105 x 350 mm (B x H x T), 14 Liter Volumen
Formfaktor: Mini-ITX, DTX
Laufwerke: 1x Slim-ODD, Slot-in (extern), 1x 3,5 Zoll (intern), 3x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Deckel, optional), 2x 120 mm (Boden, optional)
Gewicht: 3,71 kg
Preis: 66,90 Euro

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Kommentare (5)

#1
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Hobbingen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2358
Vom Design finde ich das Raven Z Mini deutlich ansprechender, ein Premium Case Gehäuse mit diesem Konzept aus Voll-Alu wäre auch sehr interessant:)
#2
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Registriert seit: 18.07.2010
Hannover
Korvettenkapitän
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Gefällt mir wirklich sehr gut! Schlichtes, schickes Design und gut durchdachter Aufbau. Blöderweise aber mit Slot-In Laufwerk.
Nen SFX Netzteil hätte ich ja noch gekauft, aber noch nen neues BluRay Laufwerk muss nicht sein nur für nen Gehäusewechsel...
#3
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Hauptgefreiter
Beiträge: 209
Bin auf den Test gespannt, aber wirkt vom ersten Eindruck her Klasse. Slot-In ist finde ich zu verkraften die Dinger fressen doch sehr viel Raum.
Wäre für den neuen Wohnzimmer PC eines Bekannten definitiv eine Interessante Case Alternative.
#4
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Registriert seit: 18.07.2010
Hannover
Korvettenkapitän
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Ich sag ja auch allgemein nichts gegen Slot-In, aber da ich in meinem jetzigen Case nen normales Slim BluRay LW habe und das auch gut 80€ gekostet hat hält mich das doch etwas vom wechsel ab.
Blöderweise hat mein neuer Lappy auch kein optisches LW mehr. Hm evtl nen Gehäuse für kaufen und für unterwegs nutzen, aber brauch ich praktisch nie...
#5
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der 1000 Waküteile
Das Bastelorakel !
Beiträge: 45405
Ich finde das ML07 auch gut, deswegen liegt es bereits hier und wartet auf seinen Einsatz als Wohnzimmer-Alround PC, nachdem ich mich vom Danger Den und Streacom Mini PC getrennt hatte :)
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