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Computex 2014: Corsair mit neuen Gehäusen, mehr Speichermedien und Netzteilen

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Corsair LogoCorsair bietet inzwischen eine Vielzahl an Produkten für den PC an, die von Netzteilen, über Speicher, Kühlungen, bis hin zu SSDs und Gehäusen reichen. Daher sind auch die Neuvorstellungen einmal mehr sehr umfangreich und betreffen nahezu jedes Segment, in dem Corsair vertreten ist.

Dazu gehören auch das Graphite 380T, welches in drei Farben ab August erhältlich sein wird. Beim Graphite 380T handelt es sich um ein mobiles Mini-ITX-Gehäuse, welches selbst für entsprechende High-End-Systeme noch ausreichend Platz bieten soll. Der Preis soll in den USA 129 US-Dollar betragen, einen Euro-Preis gibt es noch nicht. Der Trend hin zu kleineren Systemen setzt sich auch bei er Carbide-Serie fort, welche nun um ein Air 240 ergänzt wird. Dabei hat der Nutzer die Wahl, in welcher Orientierung er das Gehäuse und damit auch das darin befindliche System betreiben will. Corsair liefert die passenden Stellfüße einfach mit und lässt somit die Wahl, ob er lieber ein hochkant aufgestelltes oder flach liegendes System auf dem Schreibtisch stehen hätte. Das Carbide Air 240 soll ebenfalls ab August in den USA erhältlich und wird dort 89 US-Dollar kosten.

Das schon fünf Jahre alte Graphite 500T bekommt mit dem Graphite 780T einen Nachfolger spendiert. Auf den Markt kommen wird es ab September und soll 189 US-Dollar kosten. Natürlich ist der Ansatz hier ein anderer, als noch bei den ersten beiden Gehäusen, denn das 780T bietet mehr als ausreichenden Platz für alle erdenklichen Komponenten und Ausbauten eines PCs. Neben einer auffälligen gelben Variante wird es auch noch eine in Schwarz und Weiß geben.

Bei den Netzteilen wird die HX-Serie aktualisiert, die nun in allen drei Modellen (750, 850 und 1.000 Watt) mit einem "80 Plus Platinum"-Zertifikat ausgezeichnet ist. Das vollmodulare Design ist in diesem Bereich obligatorisch. Da der Lüfter erst ab einer bestimmten Last anläuft, besitzt das Netzteil aber beispielsweise einen Taster, der den Lüfter anlaufen lässt, wenn er gedrückt wird. Somit kann der Nutzer überprüfen, ob der Lüfter noch einwandfrei funktioniert oder nicht.

Bei den Speicherprodukten zeigte man natürlich die unvermeintlichen DDR4-Module, doch abgesehen von der Demonstration höherer Geschwindigkeiten gibt es hier noch keine näheren Informationen. Dafür aber stellt man den Flash Voyager GTX vor. Dabei handelt es sich um einen USB-Stick auf Basis von USB 3.0, der klein und kompakt ist. Laut eigenen Angaben verbaut Corsair einen fast vollwertigen SSD-Controller, welcher die USB-Schnittstelle mit reellen 450 MB pro Sekunde für das Lesen und 350 für das Schreiben von Daten auch nahezu vollständig auszulasten weiß. Die Kapazität gibt Corsair mit 128 oder 256 GB an.

Ebenfalls als externer Speicher gedacht ist das Voyager Air 2 Mobile Wireless Drive. Dabei handelt es sich um einen mobilen Speicher, der via USB geladen und mit Daten gefüttert wird. Über eine App sind die darauf abgelegten Filme, TV-Serien, Bilder und die Musik dann von einem iOS- oder Android-Gerät abrufbar. Die verbaute Festplatte ist 1 TB groß und kann natürlich auch als klassische USB-Festplatte genutzt werden.

Im Bereich der Kühlkomponenten gibt es einen neuen Adapter, über den ein HG10 Wasserkühler von Corsair auf zahlreiche Festplatten verbaut werden kann. Da der Wasserkühler natürlich nur die GPU abdeckt, kümmert sich ein Lüfter zusammen mit einer Frontplatte um die Kühlung der weiteren Komponenten. Der CPU-Kühler wird auch mit Hilfe dieses Rahmens auf der Grafikkarten befestigt. Ob sich aus dieser Kombination auch Vorteile bei der Lautstärke und nicht nur den Temperaturen ergeben, bleibt noch abzuwarten.

Zwei neue Tastaturen und eine Maus präsentiert Corsair bei den Eingabegeräten. Die Vengeance K70 RGB und K95 RGB basieren beide auf den Vengeance-Modellen K10 und K95, bekommen aber die per RGB-LED beleuchteten Tasten hinzu. Verwendet werden hier Cherry MX RGB Keys. Mit der M65 RGB, einer Gaming-Maus mit Laser-Sensor, setzt sich die Serie der individualisierbaren Eingabegeräte fort. Der Laser besitzt eine Auflösung von 8.200 DPI, dessen Genauigkeit sich natürlich anpassen lässt. Über die LEDs kann z.B. die Geschwindigkeit angezeigt werden, mit der die Maus gerade bewegt wird. Das Gehäuse der Maus besteht aus Aluminium - zumindest eine dünne obere Schicht. Ein eigens über Gewichte einstellbares Gewichts-System ist in dieser Leistungsklasse obligatorisch.

Weitere Eindrücke zu einigen der erwähnten Produkte sind im untenstehenden Video zu finden:

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 07.06.2008
Oberfranken
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 469
kann sich bei Half-life noch einer an diese "Hunde" erinnern die sich aufluden und eine Druckwelle entladen haben...
die Gehäuse auf den Bildern erinnern mich irgendwie daran :D

Gruß

Rocker
#2
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Registriert seit: 11.12.2011
NRW
Korvettenkapitän
Beiträge: 2181
An die Dogfrogs? Ja, eine gewisse Ähnlichkeit besteht. Stell das Ding auf drei hohe Beine und es besteht Verwechslungsgefahr. :D
#3
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Registriert seit: 28.02.2010
Lummerland
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1456
Corsairs neuer Ghettoblaster xD
#4
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Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5105
Ach du schei...

Der Spruch "Wasserkühlung wenn dann lieber gleich Richtig", bei CPU AiO Wakü Lösungen ist das Geschmackssache

Aber bei dem ding dort???
Warum habe ich da das Gefühl Lautstärke eine rR9 290X nur zu besseren Temps?


Dazu dieser hässliche Ghettoblaster...
WTF Corsair? xD
#5
customavatars/avatar32360_1.gif
Registriert seit: 29.12.2005
Bayern
Korvettenkapitän
Beiträge: 2059
Die "unvermeintlichen" DDR4-Module?
Kann denn keiner mehr deutsch?
Die "unvermei-D-lichen" ...
Danke
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