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Geschrumpftes Kühlmonster: Das Phanteks Enthoo Pro

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PhanteksMit dem Enthoo Primo brachte Phanteks als erstes Gehäuse ein wahres Kühlmonster auf den Markt. Egal ob Unmengen an Lüftern oder Riesenradiatoren bis hin zum 480-mm-Format genutzt werden sollen - das Enthoo Primo macht alles mit. Um das Grundkonzept dieses Gehäuses auch den Kunden anbieten zu können, die ein (etwas) kleineres und günstigeres Gehäuse erwerben möchten, hat Phanteks jetzt das Enthoo Pro auf den Markt gebracht.

Äußerlich präsentiert sich das Enthoo Pro in einem ähnlichen Look wie das Enthoo Primo. Der markante seitliche Leuchtstreifen ist zwar verschwunden, die klar strukturierte Front mit dem offenen Lufteinlass wurde aber beibehalten. Als Sparmaßnahme wurde Aluminium durch Kunstoff ersetzt, der aber zumindest so aussehen soll wie gebürstetes Aluminium. Auch wenn das Enthoo Pro mit 235 mm x 535 mm x 550 mm deutlich kleiner ausfällt als das Enthoo Primo, ist es doch immmer noch ein ausgewachsenes E-ATX-Gehäuse.

Das dem Kühlsystem wieder eine besondere Bedeutung zukommt, versteht sich schon fast von selbst. Werkseitig sorgt ein 200-mm-Lüfter an der Vorderseite und ein 140-mm-Lüfter an der Rückseite für einen Luftstrom quer durch das Gehäuse. Optional können sowohl im Deckel als auch am Boden und am HDD-Käfig noch Lüfter nachgerüstet werden. Ein PWM-Hub ermöglicht die Steuerung der Lüfter über ein PWM-Signal. Staubfilter gibt es nicht nur für die Front- und Bodenlüfter, sondern auch für die Deckellüfter. Wer seine Hardware lieber mit Wasser kühlt, wird ebenfalls glücklich. Radiatoren finden hinter der Front (maximal 240 mm) am Boden (maximal 240/140 mm) und an der Rückwand (120/140 mm) Platz. Im Deckel können sogar 360- oder 420-mm-Radiatoren verbaut werden. Auf Höhe der Erweiterungskarten gibt es Montagebohrungen für einen Ausgleichsbehälter. 

Drei optische Laufwerke können werkzeuglos montiert werden, sie werden von Blenden verborgen. Auch das I/O-Panel mit den Audiobuchsen und den vier USB-Ports (zwei davon USB 3.0) verbirgt sich hinter einer solchen Blende. Die beiden HDD-Käfige sind einzeln entnehmbar, sie nehmen je drei Festplatten oder SSDs auf. Ein weiteres 2,5-Zoll-Laufwerk kann in einer Halterung hinter dem Mainboard-Tray verbaut werden. Das überzeugende Kabelmanagement des Enthoo Primo wurde auch dem kleinen Bruder spendiert. So gibt es zwischen Tray und Seitenteil nicht nur zwischen 2,7 und 3,9 cm Platz, sondern auch noch Klettverschlüsse und Clips am Tray, die das Verlegen der Kabel erleichtern.  

Anders als das über 200 Euro teure Enthoo Primo dürfte das Enthoo Pro auch sparsame Kaufinteressenten ansprechen. Die Variante mit geschlossenem Seitenteil wird für 89,90 Euro verkauft, die Variante mit Fenster kostet 99,90 Euro. Auf caseking.de sind Vorbestellungen bereits möglich, die Auslieferung soll aber erst Ende Juni starten. 

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1960
Kann optisch mMn nichtmal ansatzweise mit dem großen Bruder mithalten. Schade.
#2
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Registriert seit: 25.02.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 5298
Mich würde das Luxe viel mehr interessieren als das Pro.
Das Luxe hat auch mehr Ähnlichkeit mit dem Enthoo Primo, das Pro sieht ja mehr aus wie ein Standardgehäuse von der Stange :D
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