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ausgepackt & angefasst: Modding-Case Parvum Systems S2.0

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Parvum Systems

Seit kurzer Zeit bietet caseking.de ein auffälliges Modding-Gehäuse an: Das Micro-ATX-Modell Parvum Systems S2.0 wird in Großbritannien von einem 2-Mann-Team eigenhändig aus Recycling-Acryl gefertigt.

Durch diese Materialwahl mag zwar die EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit) des Gehäuses fraglich sein, auf jeden Fall wird aber ein sehr auffälliger Look gewährleistet. Parvum Systems kombiniert bei den einzelnen Modellvarianten immer zwei unterschiedlich gefärbte Arten von Acrylplatten, so dass das S2.0 außergewöhnlich farbenfroh ist. Dem Erscheinungsbild des Innenraums kommt entgegen, dass das Gehäuse in zwei Kammern unterteilt wird. Das ATX-Netzteil und bis zu zwei 3,5- bzw. bis zu sechs 2,5-Zoll-Laufwerke verschwinden hinter dem Mainboardtray. Dadurch wirkt das Mainboardsegment sehr aufgeräumt und kann optimal durch das große Acryl-Window präsentiert werden. 

Beim S2.0 geht es aber keineswegs nur um Optik, sondern auch um Praxistauglichkeit. Besonders die Eignung für den Einbau einer Wasserkühlung war den Entwicklern wichtigt. Das Micro-ATX-Gehäuse bietet deshalb genug Platz für zwei 240-mm-Radiatoren. Alternativ lassen sich aber auch vier 120- und drei 80-mm-Lüfter für die Luftkühlung montieren. 

Das "Made in UK"-Gehäuse ist für 184,90 Euro erhältlich. So ausgefallen das ganze Parvum Systems S2.0 ist, so ungewöhnlich ist auch die nötige Endmontage. Wie das Modding-Case geliefert und zusammengebaut wird, zeigen wir im augepackt & angefasst-Video. Der ausführliche Test folgt demnächst auf unserer Seite.  

Die Spezifikationen des Parvum Systems S2.0 im Überblick:

Eckdaten: Parvum Systems S2.0
Bezeichnung: Parvum Systems S2.0
Material: Recycling-Acryl
Maße: 275 x 332 x 430 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 2,5 Zoll (intern), 2x 3,5 oder 4x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 3x 80 mm (Rückseite, optional), 2x 120 mm (Vorderseite, optional), 2x 120 mm (Deckel, optional)
Gewicht: rund 5 kg
Preis: 184,90 Euro 

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 30.08.2005
Hamm
[printed]-Redakteur
Beiträge: 15531
Erinnert mich ein wenig an Mountain Mods. Nur hat man da 40 Minuten für das Auspacken gebraucht! :)
#2
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Registriert seit: 02.09.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 3049
Wo sind denn hier die Unterschiede zum S1.0 ?
Kann nur die "Füße" erkennen, sonst ist es identisch zu meinem ?
#3
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Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3348
Naja, für 180€ hätte ich mir ne Durchführung für die Wasserkühlung direkt überhalb des Mainbaords gewünscht um nen CPU-WaKü hinten drin zu verbauen.
Der Netzteilplatz gefällt mir sehr.
Paar Kabeldurchführungen mehr wären nett gewesen, vor allem unterhalb des Mainboard oder auch oberhalb.

Mir fehlt der Schlitz für ein Slot-In-DVD-Laufwerk :(
Für die Befestigung der Festplatten hinten beim Netzteil gibts Verschraubungen oder sowas? Gesehen hab ich da nix von.
Und die Festplatten einfach so rein werfen würde ich auch recht ungerne.
Als oberste Schicht hätte ich mir eher Glas gewünscht.
Für das linke Seitenteil hätte ich mir unten ne Scharnierleiste geünscht, und oben Klettverschluss/Druck- oder Magnethalterungen.

Alles in allem ne nette Idee und sollte es mal ein 3.0 für unter 100€ geben, dann wäre es ne Überlegung wert.
So isses mir zu viel Geld für zu wenige Vorteile.
#4
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3663
@Clonemaster: S1.0 haben wir nicht getestet, deswg. habe ich keinen direkten Vergleich. Caseking spricht von "zahlreichen Verbesserungen und zusätzlichen Features", geht spezell aber auch nur auf die Standfüße an. Laut guru3d.com sind aber auch die USB 3.0-Ports und 15 mm mehr Platz oberhalb des Mainboards neu und das Window soll kratzfester sein.
#5
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3663
@drakrochma: Unterhalb des Deckels gibt es hinterm Tray eine zweite Acrylplatte mit Bohrungen. Die HDDs und SSDs werden damit verschraubt.
#6
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2442
Wer schön sein will, muss leiden. ;)
Keine Staubfilter heißt: Das sieht nicht lange so gut aus, weder innen noch aussen. Ansonsten schickes Case... sowas in ATX und mit Staubfiltern hätte was.
#7
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 906
Für Leute die wissen wollen wie die Gehäuse im Detail aussehen gibt es auf bit-tech ein paar Worklogs mit den Gehäusen. Die Links zu den Worklogs sind auf der Seite von Parvum Systems zu finden -> Parvum Systems: Build logs

An sich ein nettes Gehäuse, aber zu teuer für was es ist. Der Preis ist jedoch hinsichtlich der Fertigungsbedingungen (zwei Leute mit ner CNC) wieder gerechtfertigt. Man muß für sowas eben ein Enthusiast sein, denn ökonomisch gesehen ist dieses Gehäuse keine gute Wahl.
#8
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Registriert seit: 31.05.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 233
Ui..das ist aber..hässlich?? Mit nem stabilem Curver Plaste Mülleimer wär man mitn Zwanni dabei gewesen!^^
#9
Registriert seit: 08.08.2012

Matrose
Beiträge: 9
Also vom Komfort und von der Ausstattung her ein etwas besserer Bierkastenmod ... An und für sich ja eine coole Idee, aber ob es auch den Preis rechtfertigt?
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