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Lian Lis PC-100 bringt das Mainboard an die Front

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lian_liDer taiwanesische Gehäusespezialist Quelle bringt in hohem Tempo immer neue Aluminiumgehäuse auf den Markt. Darunter sind auch viele innovative Modelle. Dazu gehört definitiv das PC-90 aus der "The Hammer"-Reihe, das trotz überschaubarer Außenmaße sogar HPTX-Mainboards aufnehmen kann (wir berichteten). Das wird ermöglicht, indem der klassische Festplattenschacht wegfällt und die Laufwerke vor dem Seitenteil montiert werden. Die "The Hammer"-Reihe wird jetzt um ein weiteres Modell ausgebaut - das PC-100.

Auch dieses Modell nimmt größere Mainboards auf, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Trotz der Midi-Tower-Abmaße (210 x  470 x 530 mm) lassen sich neben µATX- und ATX-Mainboards auch XL- und E-ATX-Mainboards unterbringen. Auch hier wird das durch eine Festplattenmontage (sechsmal 3,5- bzw. achtmal 2,5-Zoll) vor dem Seitenteil ermöglicht. Der Wegfall des Festplattenschachts hat aber auch noch weitere Vorteile. So steht besonders viel Platz für lange Erweiterungskarten zur Verfügung - nämlich ganze 40 cm. Außerdem wird der Luftstrom im PC-100 so nicht vom Laufwerksschacht beeinträchtigt. Prozessor, Chipsatz und Spannungswandler werden direkt vom 120-mm-Frontlüfter gekühlt. Zwei weitere Lüfter mit 140-mm-Durchmesser sorgen an der Rückwand für Kühlung.

Doch es gibt noch eine weitere auffällige Neuerung: das Mainboard wird um 180 Grad gedreht montiert. Die I/O-Blende ist also von vorne zugänglich, zum Anschließen von Kabeln gibt es eine separate Fronttür. Allerdings lassen sich die Kabel auch zur Seite oder nach hinten wegführen, so dass sie keineswegs aus der Front herausgeführt werden müssen. Lian Lis neues Aluminiumgehäuse bietet neben diesen zahlreichen Innovationen auch üblichere Ausstattungsmerkmale wie Schlauchdurchführungen (und eine größere Durchführung für die Anschlusskabel), Kabelmanagement und entkoppelte Festplattenmontage.

Das PC-100 ist (zumindest auf dem US-Markt) gegen Ende Dezember zu erwarten, sein Preis soll bei 199 Dollar liegen.

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Kommentare (5)

#1
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Wien
Kapitänleutnant
Beiträge: 1611
Irgendwie weiß ich nicht so ganz was ich mit dem gedrehten MB anfangen soll. An Geräten die oft an- und abgehängt werden fallen mir nur USB-Speichermedien, Kameras etc ein, dafür gibts allerdings normalerweise Front-USB, Hubs etc.

Alles andere Monitor, LAN, Tastatur usw wird nicht so oft gewechselt das ein Zugang von vorne wirklich etwas bringen würde.
#2
Registriert seit: 03.10.2006
Leipzig
Bootsmann
Beiträge: 690
ich glaub hier wird das MB nicht wirklich gedreht, alles bleibt da wo es sein sollte, bis auf die Vorder- und Rückseiten des Gehäuse.
würde immer noch die Gehäusen nehmen, bei den die MB richtig gedreht wird, zB die Fortress-Serie von Silverstone ^^
#3
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 429
Also ich finde die Konstruktion auch nicht wirklich gelungen. Wie Hadan_P schon geschrieben hat, für sowas gibt es bereits Front-Panels ( Audio / USB / Cardreader ). Alles andere kann man ruhig hinten anschließen. So sieht man immer jedes Kabel und das verlegen dieser Kabel wird meines Erachtens sogar noch schwieriger als wenn die Anschlüsse hinten wären.
#4
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Registriert seit: 04.12.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 443
das können die gleich wieder einstampfen oO
#5
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Registriert seit: 30.07.2001

Hauptgefreiter
Beiträge: 205
Das Konzept finde ich sehr interessant, wenn auch ganz sicher nicht für die breite Masse und nicht ganz konsequent umgesetzt.

Die komplette Front muss abgenommen werden um etwas anzustöpseln, die Front Tür ist wohl nur zum "Nachstecken" gedacht oder für USB Sticks. Außerdem sind die Lüfter hinten ausblasend, das Gehäuse zieht also überall Staub z.B. durch die Slotblenden. Besser wäre es hier gewesen, hinten einen großen Staubfilter zu integrieren, und die Luft von hinten nach vorne durch das Gehäuse zu führen.
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