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Vorgestellt: Das einzigartige Lian Li PC-T1 Spider Benchtable

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lian_li_t1Offene Bench-Tables sind freilich keine neue Erfindung, erfreuen sie sich doch seit Jahren insbesondere bei experimentierfreudigen Anwendern und Overclockern großer Beliebtheit. Im neuen Produktkatalog des taiwanesischen Herstellers Lian Li findet man gleich zwei ebensolcher Artikel, die sich zum einen von der etablierten Konkurrenz abheben, und zum anderen unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir durften einen Blick auf das Lian Li PC-T1 werfen, das schon im Vorfeld für ordentlich Aufsehen sorgte.

In Zusammenarbeit mit den Kollegen von FirstZoom.TV zeigte Lian Li das PC-T1 erstmals kurz vor der CeBIT 2010 in einem zweiminütigen Video (wir berichteten). Rund 75.000 Aufrufe konnte das Video innerhalb von zwei Monaten verzeichnen. Ähnliche Produktvorstellungen kamen innerhalb eines Jahres auf gerademal 15.000 Aufrufe - Rekord also für die Macher von FirstZoom.TV.

Lian Li PC-T1:

Das Lian Li PC-T1 besteht Hersteller-typisch komplett aus Aluminium und kommt wahlweise mit einer roten, schwarzen oder silbernen Eloxierung daher. Neben einem Mini-ITX-Mainboard nimmt die Spinne auch ein 5,25-Zoll-Laufwerk im Slim-Format, eine 3,5-Zoll-Festplatte und ein Standard-ATX-Netzteil auf. Zum Gesamteindruck einer Spinne tragen die vier verstellbaren Beine bei.

Zusammengebaut:

In unzähligen Einzelteilen und ohne irgendeine Bedienungsanleitung kam das Lian Li PC-T1 in unseren Redaktionsräumen an. Ausgepackt wurde uns schnell klar, dass für den Zusammenbau des PC-T1 deutlich mehr Zeit investieren müssen, als ursprünglich geplant. Getreu dem Spruch „Spielst du schon, oder schraubst du noch?" brauchten wir auch einige Zeit um die knapp 30 Einzelteile miteinander zu verschrauben. Trotz einschlägiger Erfahrung im Umgang mit dem Fischertechnik-Baukastensystem aus Großvaters Rumpelkammer benötigen wir knapp 45 Minuten für den Zusammenbau - längst vergessene Kindheitserinnerungen inklusive.

Praxistauglichkeit:

Um die Benchsession-Tauglichkeit des PC-T1 zu bewerten, ließen wir Andreas Bock, seines Zeichens Kopf unseres erfolgreichen Overclocking-Teams, einen Blick auf das offene Gehäuse werfen. Er bewertete die Praxistauglichkeit unter Extrembedingungen als durchaus zweifelhaft, da das PC-T1 nicht stabil genug ist. Auch in unseren Testszenarien zeigte das Gehäuse Stabilitätsprobleme. Die Schrauben an den Gelenken der Beine konnte dem Gewicht unserer Testkomponenten nur mit Mühe standhalten.

Fazit:

Mit dem PC-T1 hat Lian Li ein Produkt geschaffen, das aus marketingtechnischer Sicht sicherlich ein voller Erfolg darstellt, jedoch in der Praxis nur wenig überzeugen kann. Darüber hinaus stelllt das PC-T1 ein nettes Gadget dar, das richtig in Szene gesetzt zu einem echten Hingucker werden kann.

Das Lian Li PC-T1 ist seit wenigen Wochen in Deutschland verfügbar und wechselt für 89,90 Euro den Besitzer. Mittlerweile hat Lian Li auch eine Video-Anleitung in Netz gestellt. Die 46 Sekunden andauernde Montage-Anleitung erreicht man über diesen Link.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 23.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 284
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#2
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Lian-Li war noch nie so mein Fall. Auch hier nicht - so ein Spinnen Ding kann sich jeder Lego Technik Liebhaber nach seinem Geschmack selbst zusammen schustern.
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