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Crucial BX200: Nachfolger der beliebten BX100-SSDs angekündigt

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crucialDie Crucial-SSDs der BX100-Familie erfreuen sich bei unseren Lesern und Community-Mitgliedern dank ihres sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses großer Beliebtheit. Auch wir haben die 120-GB-Version im Rahmen unserer Buyer’s-Guide-Rechner im 500-Euro-System empfohlen. Nun kündigte man einen Nachfolger an. Die Crucial-BX200-SSDs sollen noch einmal etwas schneller sein und gleichzeitig effizienter arbeiten.

Während die BX100 sequentielle Lese- und Schreibraten von 535 bzw. 450 MB/s ermöglicht, verspricht der Hersteller für seine neue BX200-Reihe mit 540 respektive 490 MB/s eine leicht höhere Performance. Bei zufälligen Lese- und Schreibzugriffen soll die neue Generation zwischen 66.000 und 78.000 IOPS erreichen. Trotz der leicht höheren Geschwindigkeit soll die neue BX200-Familie vor allem im Leerlauf eine geringere Leistungsaufnahme besitzen. Im Schnitt soll diese im Idle-Betrieb bei 65 mW liegen, während die ältere BX100-Generation hier mit 115 mW fast doppelt so viel aus dem Netzteil zog. Bei voller Last sollen sich die neuen Laufwerke mit etwa 4,2 W begnügen.

Möglich wird dies durch die ersten eigenen TLC-Chips von Crucial, welche man im 16-nm-Verfahren fertigt. Beim Controller setzt man auf einen Silicon Motion SM2256 mit spezieller Micron-Firmware. Angeboten wird die BX200-Familie weiterhin als 2,5-Zoll-Laufwerk mit einer Kapazität von wahlweise 240, 480 oder 960 GB. Die MTBF gibt man mit 1,5 Millionen Stunden an, garantiert werden 72 TBW, was etwa 40 GB pro Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren entspricht. Die neuen SSDs verfügen über eine Bauhöhe von 7 mm und können damit auch in Ultrabooks und schlanken Notebooks problemlos verwendet werden, einen Abstandshalter auf eine Bauhöhe von 9,5 mm liefert man gleich mit, genau wie einen Aktivierungsschlüssel für Acronis True Image HD 7. Angeschlossen werden die Laufwerke über einen SATA-III-Port.

crucial bx200 k
Die neue Crucial BX200

Die Crucial BX200 soll noch im Laufe des Monats in den Handel kommen. Für das Topmodell mit 960 GB sollen dann empfohlene 324,99 Euro, für die mittlere 480-GB-Version 162,99 Euro und für die kleinste 240-GB-Variante 91,99 Euro fällig werden. In unserem Preisvergleich sind die neuen Crucial-SSDs derzeit aber noch nicht zu finden.

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Kommentare (21)

#12
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Registriert seit: 08.09.2014

Bootsmann
Beiträge: 541
Nachdem es Samsung schon bei 2 SSDs mit der Firmware ver***t hat(840Evo+850Pro) ist mir Curcial immer noch alle mal lieber auch wenn die ein bisschen langsamer sind.
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12114
Bei der 850 Pro gab es nur bei einige Exemplaren Probleme mit dem FW Updatevorgang, die eigentliche FW ist in Ordnung. Da es nur kleine Verbesserungen waren die wohl für über 99% der Anwender sowieso unnötig sein dürften, hat Samsung das Update zurückgezogen. Da sehe ich nun kein Drama, außer für die betroffenen deren 850 Pro durch das FW-Update zerstört wurde. Die Crucial sind nicht schlecht, die BX200 ist nun nur etwas sehr lahm, da hätte Micron wirklich warten sollen, bis sie ihr 3D NAND serienreif haben und erst dann TLC in ihren SSD verbauen sollen.

TLC bei planaren NANDs mit nur 16nm ist eben nicht unproblematisch, es gibt da einfach extrem wenig Elektronen in den Zellen, wen dann noch 8 unterschiedliche Ladungen erkannt werden müssen, dann macht der Unterschied zwischen zwei Ladtungszuständen eben nur noch extrem wenig, so 3 bis 5 Elektronen aus. Da die Zellen bei 3D NAND im Vergleich riesengroß sind, passen viel mehr Elektronen rein, damit machen auch viel mehr Elektronen den Unterschied zwischen zwei Ladungszuständen aus und diese lassen sich einfacher unterscheiden, einfach als bei planaren MLC NAND der 1xnm Klasse.
#14
Registriert seit: 13.12.2009

Gefreiter
Beiträge: 63
Hoffentlich wird die SSD besser und nicht schlechter. Wie wir es von anderen Dingen gewohnt sind.
#15
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12114
asus88, hast Du die Reviews von der BX100 nicht gelesen? Also als besser wie die BX100 kann man die BX200 nun wirklich nicht bezeichnen, das muss sie am Ende über den Preis werden. Der ist jetzt am Anfang wo sie noch eine Neuheit ist, natürlich noch viel zu hoch und dann ist die Frage, ob sie jeweils für den geplanten Einsatz auch noch gut genug ist. Für Office Rechner oder zum Surfen und Gamen wird das wohl stimmen, wer aber seine SSD intensiver nutzt und vor allem auch öfter größere Datenvolumen aus schnellen Quellen drauf schreibt, der sollte dann aber wohl eine anderen SSD als die BX200 wählen, aber der gehört auch nicht zur Zielgruppe der BX200 und muss auch etwas mehr ausgeben, die SSDs sind eben in der Performance nicht alle gleich.
#16
Registriert seit: 17.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1277
Im Test bei Anandtech schneidet sich miserabel ab:Performance Consistency - The Crucial BX200 (480GB & 960GB) SSD Review: Crucial's First TLC NAND SSD

Bestenfalls mittelmäßige Transferrate, schlechteste 4K Werte im ganzen (grossen) Testfeld und doppelte Leistungsaufnahme wie die nächstschlechteste SSD.

Es mag ja sein, dass man als normaler Anwender die Leistungsunterschiede bei SSDs kaum bemerkt. Trotzdem gibt es keinen Grund sie zu kaufen, wenn es für vergleichbare Preise deutlich besseres gibt.

Nur für einen silent PC könnte man die 960GB als Datengrab empfehlen – wenn sie beim Preis mindestens 30 % unter der Konkurrenz liegt. Also unter 200 €.

Ich bin perplex, dass Micron mit so einem unterirdischen Produkt seinen guten Ruf aufs Spiel setzt.
#17
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12114
Micron hat mit der Crucial v4 schon einmal ein unterirdisches Produkte gebracht, dessen uralter Phison S5 auch für eine unterirdische Performance verantwortlich war.
#18
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Registriert seit: 25.08.2010
SL
Hauptgefreiter
Beiträge: 238
Nur mal so: "Die MTBF gibt man mit 1,5 Millionen Stunden an, garantiert werden 72 TBW, was etwa 40 GB pro Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren entspricht."

Wenn ich 40 GB pro Tag schreiben darf, warum ist dann Defragmentieren (z.B. 1x im Monat) verboten ? 40 GB pro Tag erreiche ich doch im normalen Gebrauch eher selten?
#19
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12114
Nein, diese 40GB sind ja nur ein Durchschnitt, die 72TBW (Du hast doch die 850 Evo 250GB, da sind es 75TBW) sind auch nur eine Limit für die Garantie, wie bei einem Auto wo man 4 Jahre oder bis 60.000km Garantie hat, geht die SSD danach auch nicht gleich kaputt, sondern verträgt noch viel mehr, die dürfte mehr als ein PBW erreichen.

Einmal im Monat zu defragmentieren dürfte für eine SSD auch unnötig sein, die leiden zwar auch unter Fragmentierung, das ist ja ein Thema des Filesystems, aber die Performance leidet längst nicht so massiv wie bei HDDs. Einmal alle halbe Jahr oder im Jahre dürfte reichen.
#20
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Registriert seit: 25.08.2010
SL
Hauptgefreiter
Beiträge: 238
Zitat Holt;24102275
Einmal im Monat zu defragmentieren dürfte für eine SSD auch unnötig sein, die leiden zwar auch unter Fragmentierung, das ist ja ein Thema des Filesystems, aber die Performance leidet längst nicht so massiv wie bei HDDs. Einmal alle halbe Jahr oder im Jahre dürfte reichen.


Schon klar, aber wenn ich maximale Performance (Sequenziell ?) haben will, und mit "nicht maximaler Lebensdauer" zufrieden bin
(Die SSD ist bis dahin sowieso Outdated) - und solche Werte angegeben werden, erschließt sich mir nicht, warum z.B. OO Defrag einen Extra SSD Stealth Modus hat,
um möglichst wenig Daten zu Verschieben. Der Normal User bekommt das Teil doch nie Kaputt ?
#21
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12114
Nein, die NANDs 850 Evo sind mit 3000 P/E Zyklen spezifiziert, selbst wenn man jeden Tag einen verbraten würde, wäre das genug für über 8 Jahre, dann ist die komplett veraltet und mit 250GB wohl lächerlich klein. Hersteller wie Samsung oder auch Crucial geben sehr geringe TBW Limits für die Garantie an, weil die SSDs auch im SteadyState noch eine relativ gute Peformance liegern, die Evo weniger, aber die Pro definitiv, die schlägt bei 25% OP sogar die Intel DC S3700 und damit sind solche SSDs eben auch für den Enterpriseeinsatz nicht uninteressant, anderes als etwas SSDs bei denen die Hersteller zwar viele TBW angeben, aber einen Controller verbauen der im Steady State eine total miese Performance liefert.

Dazu gibt Samsung mit 5 bzw 10 Jahren bei der 850 Pro auch noch sehr lange Garantie, da können es Enterprisenutzer schon schaffen die NANDs zu verschleissen und die sollen dann nicht noch auf Garantie eine neue SSD bekommen können, wie es zu Beginn der SSDs teilweise vorgekommen ist:
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