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KLEVV steigt in den SSD-Markt ein

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klevv logoZur Gamescom im August kündigte KLEVV das baldige Erscheinen einer kompletten SSD-Serie an, nannte auch schon Kapazitäten und Geschwindigkeiten, hielt sich darüber hinaus aber mit Informationen zurück. Nun aber soll es soweit sein und über den Mutterkonzern Essencore wird die Verfügbarkeit der Urbane-Serie im 2,5-Zoll-Format angekündigt. Die Leistungsmerkmale sind ein Phison-SSD-Controller und NAND-Flash aus dem Hause Toshiba.

Die Urbane-Serie wird in Kapazitäten von 240 GB, 480 GB und 960 GB erhältlich sein. Wie im 2,5-Zoll-Format üblich, kommt das SATA-III-Interface zum Einsatz, das eine theoretische Übertragungsrate von 6 GBit/s bietet. Laut KLEVV kommen davon in der Praxis 560 MB/s für das Lesen und 530 MB/s für das Schreiben von Daten an. Damit bewegen wir uns in dieser Hinsicht in einem üblichen Rahmen für solche SSDs, die bei den Übertragungsraten schon seit einiger Zeit von solchen mit PCI-Express-Interface deutlich überboten werden. Allerdings gelten diese Übertragungsraten nur für die größte Variante mit 960 GB, während das Modell mit 480 GB auf nur noch etwa 500 MB/s kommt und die kleinste Ausstattung bei 360 MB/s (jeweils für das Lesen von Daten) Schluss macht. Angaben zu den IOPS macht KLEVV nicht. Neben dem Einsatz von Toshiba NAND-Flash in 15 nm setzt KLEVV auf einen Phison S10 (PS3110-S10) Controller.

KLEVV Urbane SSD
KLEVV Urbane SSD

KLEVV richtet seine Urbane-Serie auf eine Käuferschicht aus, die ihr SATA-Interface ausnutzen möchte, denn gegen morderne PCI-Express-SSDs sehen diese ohnehin kein Land. Weiterhin sollen die SSDs von KLEVV besonders effizient sein und wenig Strom verbrauchen. Alle diese Merkmale müssen in ersten Tests zunächst einmal auf den Prüfstand. Absetzen will sich KLEVV aber durch das Äußere der SSDs, die in einem Aluminium-Gehäuse mit gebürsteter Oberfläche gefasst sind.

KLEVV Urbane SSD
KLEVV Urbane SSD

KLEVV gewährt auf seine SSDs eine dreijährige Herstellergarantie und bietet neben der Hardware auch noch ein Softwarepaket bestehend aus KLEVV SSD Toolbox und Acronis True Image HD 2015. Preise nennt der Hersteller noch nicht. Diese dürften sich aber in einem üblichen Rahmen für solche Mittelklasse-SSDs bewegen (auch wenn KLEVV diesen Begriff im Zusammenhang mit seiner Marke sicherlich nicht gerne hört). Unklar ist auch ein genauer Termin für die Verfügbarkeit am Markt.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 11.12.2011
NRW
Korvettenkapitän
Beiträge: 2183
Okay, die Dinger sehen auf jeden Fall richtig gut aus. Mal sehen ob das Innere auch stimmt. :D
#2
customavatars/avatar84190_1.gif
Registriert seit: 03.02.2008
Stuttgart
Bootsmann
Beiträge: 594
Jetzt kommen alle......
#3
customavatars/avatar121633_1.gif
Registriert seit: 19.10.2009
Schweiz
Bootsmann
Beiträge: 754
Ein gebürstetes Alugehäuse hatten auch schon meine ersten SSDs. Samsung 32GB mit 100MB/s Lesen und 80MB/s Schreiben. Kosteten damals über 400eur :d
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12110
Laut Computerbase gehöhrt Essencore zur SK Group zu der auch der Speicherhersteller SK Hynix zählt. Da wundert es mich nun doch, dass man dann nicht auf die NANDs oder den (LAMD) Controller von SK Hynix zurückgreift und stattdessen Einheitskost serviert, die mit einem Phison S10 ja auch nicht gerade einem 5 Gänge Menu sondern eher Fast-Food entspricht.
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