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Die Ergebnisse des Lesertests mit OCZ Storage Solutions

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teaserEnde März riefen wir unsere Leser und Community-Mitglieder dazu auf, sich für unseren jüngsten Lesertest in Zusammenarbeit mit OCZ Storage Solutions zu bewerben. Im Rahmen der Aktion durfte eine von drei neuen OCZ-Vector-180-SSDs getestet werden. Während bislang alle OCZ-SSDs auf eine maximale Kapazität von 480 GB beschränkt waren, gibt es die Vector 180 auch mit einer Speicherkapazität von bis zu 960 GB. Doch neben der größeren Kapazität bietet die Vector 180 zudem einen verbesserten Schutz gegen Stromausfälle und soll auch unter Last eine gleichbleibende Performance abliefern.

Im Inneren der Vector 180 arbeitet hierfür ein hauseigener Barefoot-3-M00-Controller mit MLC-Flashspeicherchips von Toshiba, die bereits im 19-nm-Verfahren in der zweiten Generation gefertigt werden. Damit soll die OCZ Vector 180 im Falle der 480-GB-Version sequentielle Lese- und Schreibraten von bis zu 550 bzw. 530 MB pro Sekunde erreichen. Viele SSDs brechen allerdings nach einer längeren Nutzungsdauer bei der Geschwindigkeit deutlich ein und erreichen nur noch einen Bruchteil der versprochenen Maximalleistung.

Alle Hersteller geben bei ihren Spezifikationen die maximalen Leistungswerte an, die unter optimalen Bedingungen und im neuen Zustand erreicht werden können. Wie schon bei der ARC 100 soll auch die Vector 180 mit einer dauerhaft hohen Leistung aufwarten können – auch bei gemischten Workloads (wie zum Beispiel Internetsurfen mit 65 Prozent und 35 Prozent Schreiben). Der Hauptfokus liegt bei OCZ Storage Solutions somit nicht auf rekordverdächtigten Spitzenwerten in theoretischen Benchmarks, sondern auf einer praxisnahen Langezeitleistung, was auch unter Test bestätigen konnte. Zudem ist die Vector 180 die erste OCZ-SSD, die mit dem Power Failure Management Plus zumindest einen teilweisen Schutz gegen Einbruch oder Wegfall der Spannungsversorgung besitzt.

Bei seiner Vector 180 verspricht der Hersteller im Garantiefall mit „ShieldPlus“ genannten Leistung eine schnelle und problemlose Abwicklung, sodass man beispielsweise auch ohne Kaufbeleg und dank Vorabtausch schnell ein Ersatz-Laufwerk erhält. Das „ShieldPlus“-Programm gilt für fünf Jahre. Für die OZC Vector 180 mit 480 GB bezahl man in unserem Preisvergleich derzeit etwa 266 Euro – dafür gibt es dann auch die True-Image-Cloning-Software von Acronis und einen 3,5-Zoll-Desktop-Adapter mit dazu.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
OCZ Vector 180 480 GB
Straßenpreis 299 Euro (UVP)
Homepage de.ocz.com
Technische Daten  
Formfaktor 2,5 Zoll
Kapazität (lt. Hersteller) 480 GB
Kapazität (formatiert) 447 GiB
Verfügbare Kapazitäten 120, 240, 480, 960 GB
Cache 1 GB (DDR3-1600)
Controller Barefoot 3 M00
Chipart MLC (Toshiba 19 nm, 2. Gen.)
Lesen (lt. Hersteller) 550 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 530 MB/s
   
Herstellergarantie 5 Jahre inkl. Vorabtausch
Lieferumfang 3,5 Zoll Einbaurahmen

Die Ergebnisse

Unsere drei Leser und Community „blaualge“, „eXilitY“ und „Fallwrrk“ durften sich in den letzten vier Wochen selbst ein Bild der neuen OCZ-SSD machen. „Fallwrrk“ testete sein Modell auf einer Z75-Plattform mit Intel Core i5-2550K, welcher auf 2,5 GHz übertaktet wurde, und einer AMD Radeon R9 280X, 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher unter Windows 8.1. Die versprochenen Leistungsdaten konnte er damit fast erreichen, stellte aber fest, dass die Leistung nach fünf Testdurchläufen um etwa 10 % einbrach. OCZ teilte mit, dass dieser kleine Leistungseinbruch der Ausfallsicherung „PFM“ geschuldet sei. Wird die SSD zu 80 % mit Daten vollgeschrieben, behält sie ihre Geschwindigkeit laut „Fallwrrk“ aber weiterhin konstant.

„blaualge“ testete die SSD nicht nur in seinem Desktop-Rechner, sondern auch in seinem Notebook. Auch er merkt positiv an, dass die OCZ-SSD im Gegensatz zu seiner eigenen SSD die Leistung auch bei Vollbelegung konstant halten kann. Etwas enttäuscht ist er, dass sich die Ladezeiten von Spielen kaum bis gar nicht – zumindest aber nicht merklich – verbessert haben. Einzig beim Nachladen von Inhalten sei das System etwas schneller geworden. Seinem Notebook aber konnte die SSD einen deutlichen Leistungsschub verpassen, vor allem was die Startzeit des Betriebssystems anbelangt. Auch die Ruckler, die er während seiner wöchentlichen Bahnfahrten mit seiner alten HDD im Zug noch hatte, waren nach dem Einbau der SSD verschwunden. Nun kann er während seinen Fahren ungestört arbeiten, Filme schauen und Musik hören, wie er selbst schreibt. Die SSD hat bei „blaualge“ damit die HDD im Notebook ersetzt.

Auf gleich zwei unterschiedlichen Testsystemen ließ „eXilitY“ die neue SSD gegen seine Samsung Evo 840 antreten. In seinem User-Review beschreibt er nicht nur einige allgemeine Hintergrund-Informationen zu SSDs, sondern liefert auch eine Fülle an Benchmarks mit zahlreichen Vergleichsvideos und beschreibt ausführlich den Einbau. Auch in seinen Tests konnte die OCZ Vector 180 die versprochenen Leistungsdaten erfüllen. Der kurze Leistungs-Einbruch durch die PFM-Funktion sei zwar in den Benchmarks ersichtlich, im Office- und Spiele-Betrieb aber nicht zu bemerken. Im direkten Konkurrenz-Vergleich zur Samsung-SSD liegen beide Modelle seiner Meinung nach auf Augenhöhe, weswegen er für die OCZ Vector 180 eine Kaufempfehlung für all diejenigen ausspricht, die im 500-GB-Segment eine schnelle und vor allem stabile SSD suchen. Allerdings bemängelt er etwas den Preis und empfielt eine UVP von 269 Euro – der Straßenpreis liegt aber schon heute auf diesem Niveau.

Zu den User-Reviews:

Ablauf:

  • Bewerbungsphase bis 12. April 2015
  • Auswahl der Bewerber + Versand: ab 15. April 2015
  • Testzeit bis 31.Mai 2015

Kleingedrucktes:

  • Mitarbeiter der Hardwareluxx Media GmbH und von OCZ Storage Solutions sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Redaktion von Hardwareluxx 
  • Ein Account im Hardwareluxx-Forum ist für die Teilnahme zwingend notwendig.
  • Die Teilnehmer werden per PN benachrichtigt.
  • Alle Testmuster verbleiben nach Veröffentlichung der Testberichte bei den Testern.
  • Sollten die Testberichte nicht rechtzeitig online gestellt werden, behält OCZ Storage Solutions sich vor, den vollen Betrag in Rechnung zu stellen.
  • Die Reviews verbleiben ausschließlich bei uns im Forum.

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Kommentare (12)

#3
Registriert seit: 26.04.2012

Bootsmann
Beiträge: 647
Die Ruckler bei der Bahnfahrt entstehen durch das hin- und herschwanken auf der strecke und des damit verbunden hdd schutz, der die hdd bei größeren erschütterungen schützt. Da ich nur RB/RE fahre und die Strecke mehr Kurven als Geraden hat, kommt dies sehr oft vor
#4
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
:hmm:
Was blöderes fällt dir nicht ein oder wie?, eine HDD läuft bis zu einem Grad normal,
das eine HDD(3,5er) anfängt auszusetzen,
benötigt es einen Kraftaufwand wie bei einen guten Tritt gegen z.b. ein PC Gehäuse.
Eine 5400er 2,5er ist da noch weniger empfindlich

:stupid:


edit:
Die Ausrede nimmt dir vielleicht ein Mensch ab der sich nicht sonderlich gut auskennt,
Und kauft daher eine SSD für den Lappi dazu, nichts anderes als Schleichwerbung
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Dieses Video zeigt wie wenige es braucht im Vibrationen zu erzeugen die HDDs schon stören.
#6
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

Wenn du es nicht verstehst, solltest du dich nochmal mit der Thematik der HDD auseinandersetzen.
#7
Registriert seit: 26.04.2012

Bootsmann
Beiträge: 647
sry, aber da ich der besitzer des notebooks samt software bin und die aussetzer mit der hdd und der software (zum schutz der hdd), zustande kommen, aber nicht mit ssd und der software, liegt es wohl an der hdd.

und bevor du jetzt fragst. mein ntoebook besitzt ein 500GB HDD mit 7.200 Umdrehungen. FRU 42T1223 | Lenovo ThinkPad Notebook Replacement Part

+

ThinkVantage Active Protection System

und bevor du wieder anfängst. fahre bitte auf der strecke Trier <-> Gerolstein mit dem RB/RE. Dort gibt es schon einige heftige Erschütterungen, die auch gerne die Fahrgäste durchschütteln.
#8
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Bei Notebooks die wirklich mobil genutzt werden, ist alleine die mechanische Unempfindlichkeit ein Argument für eine SSD, aber das trifft für jede SSD zu und ist damit kein Argument für eine bestimmten SSD.
#9
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
Wird so sein.
Deshalb gibt's bis heute nach 23 Jahre (eine der ersten 2,5er HDD 1992) noch immer die 2,5er HDD in Notebooks,
weil diese sich schon von einem Zug aus der Ruhe bringen lässt
#10
Registriert seit: 26.04.2012

Bootsmann
Beiträge: 647
Gut das der wehrte Herr so viel Ahnung von der Materie hat und den kräften die auf einer kurvigen Bahnstrecke ind RB/RE's vorzufinden sind...

Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten und diese sind, dass es auf Grund der heftigen Schläge und Geschaukel öfters mal dazu kam, dass die HDD Protection angesprungen war und die HDD kurz stoppte.
#11
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Die Kommentare eines besimmten Nutzers gehören eben genau da hin, wo man auch das Produkt anwendet nach dem er sich benannt hat. Übrigens sind HDD wegen der Steigerung der Datendichte und den damit verbundenen erhöhten Anforderungen an die Präzision der Positionierung der Köpfe auf den immer schmaleren Spuren sowie der Verringerung der Abstände der Köpfe zu den Platten, im Laufe der Jahre immer empfindlicher geworden und die heutigen daher mit denen von vor Jahrzehnten nicht mehr zu vergleichen.
#12
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Registriert seit: 23.10.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 870
Zitat
„Fallwrrk“ testete sein Modell auf einer Z75-Plattform mit Intel Core i5-2550K, welcher auf 2,5 GHz übertaktet wurde,

Sorry, aber das heißt nicht "übertakten" sondern "untertakten".
Der i5-2550K hat ein Takt von 3,4 GHz bzw. 3,8 GHz mit Turbo.
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