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IFA 2014: Toshibas Canvio AeroMobile ist eine portable SSD mit W-LAN

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Externe Festplatten und SSDs sind weit verbreitet, meist als Sicherungsmedium oder als Datengrab. In aller Regel werden sie per USB angebunden. Gerade in Kombination mit Smartphone oder Tablet ist das aber hinderlich. Abhilfe möchte Toshiba mit der IFA-Neuheit Canvio AeroMobile schaffen.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die kompakte, 1,25 cm flache und 120 g leichte externe SSD wenig von typischen externen Laufwerken – sieht man einmal von der hellgoldenen Farbgebung ab. Positiv fällt zumindest schon einmal der microUSB 3.0-Port auf, der eine hohe Transferrate bei der Anbindung per Kabel verspricht. Noch auffälliger ist der microSD-Kartenleser zur Speichererweiterung. Toshiba bietet für ihn auch eine automatische Backup-Funktion an, die den Inhalt der Speicherkarte auf dem externen Laufwerk sichert.  Doch die größte Besonderheit verbirgt sich im Inneren des Kunststoffgehäuses.  Zur 128-GB-SSD kann eine W-LAN-Verbindung mit bis zu 150 Mbit/s hergestellt werden (802.11 b/g/n; 1T1R, 2,4 GHz). Bis zu acht Geräte greifen dann gleichzeitig auf die Canvio AeroMobile zu – und das unabhängig davon, ob auf den Geräten Windows (7 bis 8.1), Mac OS X (10.7 und 10.8), iOS (5.1 bis 7) oder Android (2.3 bis 4.2) läuft. 

Toshiba wird entsprechende Apps anbieten. Die externe SSD kann so problemlos als drahtlos angebundene Speichererweiterung für Mobilgeräte genutzt werden und beispielsweise auf der Urlaubsfahrt die ganze Familie mit Content versorgen. Das gilt zumindest solange, wie die Transferrate ausreicht und der interne Akku durchhält. Die integrierte Stromquelle soll die drahtlose Storagelösung aber immerhin für acht Stunden lang mit Strom versorgen können.  Als SSD ist die Canvio AeroMobile unempfindlich gegenüber Erschütterungen und damit für den mobilen Einsatz besser geeignet als vergleichbare HDD-Lösungen. 

Toshiba plant den Verkaufsstart für Oktober, die unverbindliche Preisempfehlung wird mit 149 Euro angegeben. Noch wird die Drahtlos-SSD aber in unserem Preisvergleich nicht gelistet.

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Kommentare (1)

#1
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Die Idee an sich finde ich nicht schlecht.. Aber ein nettes Zusatz Feature wäre Bluetooth 4.x gewesen um die Platte im Auto auch mit dem Radio etc verbinden zu können
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