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Plextor stellt M6 PRO SSD mit PlexTurbo-Technologie vor

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plextorlogoMit der M6 PRO stellt Plextor eine neue SSD vor, die vor allem professionelle Anwender ansprechen soll. Einem hohen Anspruch gerecht werden will Plextor mittels aktueller Technologien wie 19 nm Toggle-NAND von Toshiba und einem aktuellen Controller von Marvell. Performancemäßig bewirbt Plextor die M6 PRO mit einer Leseperformance von 545 MB/s und einer Schreibperformance von 490 MB/s bei sequenziellen Zugriffen. Wie von Plextor gewohnt wird die Firmware im eigenen Haus entwickelt.

Neben einer AES-Verschlüsselung mit 256-Bit unterstützt die neue Plextor M6 PRO SSD außerdem den DEVSLP-Stromsparmodus, um die Leistungsaufnahme in Leerlaufphasen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Ein besonderes Augenmerk möchte Plextor auf die sogenannte PlexTurbo-Technologie richten. Dabei handelt es sich um eine Caching-Technologie, die den Hauptspeicher des PCs nutzt, um häufig genutzte Daten zwischenzulagern. Diese Technologie kennen wir bereits von Samsung in Form von „RAPID" – auch wenn die technische Umsetzung im Detail unterschiedlich sein dürfte, ist das Prinzip das gleiche.

Wie es für das High-End-Segment üblich ist, kommt die Plextor M6 PRO SSD mit einer fünfjährigen Garantie und ist ab sofort verfügbar. Die empfohlenen Endkundenpreise betragen 82,60 Euro (128 GB), 143,30 Euro (256 GB), 290,50 Euro (512 GB) und 579,80 Euro (1TB) inkl. MwSt., womit die M6 PRO ungefähr auf dem Niveau der Samsung SSD 850 PRO Series liegt. Einen Test der Plextor M6 PRO SSD werden wir demnächst veröffentlichen.

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
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Was heißt hier "einem aktuellen Controller von Marvell", die hat den gleichen 9187 wie die M5Pro und nicht den überarbeiteten 9189 den Crucial bei der m550 und der MX100 einsetzt. Der Unterschied zwischen beiden ist zwar gering, der 9189 ist nur ein leicht überarbeiteter 9187, aber damit ist der 9187 im Grunde kein aktueller Controller mehr.

Diesem PlexTurbo RAM Cache hätten sie sich genauso sparen können wie Samsung sich sein RAPID. Das ist alles nur toll für hohe Scores in einigen Benchmarks, aber weniger in der Praxis. Obendrein wird auch noch über die Funktionsweise gelogen:[QUOTE][URL=http://blog.goplextor.com/?p=4859]With PlexTurbo you won’t have such an issue because our new software uses RAM as a write-through cache. It means that the data will be written to the RAM and the SSD at the same time, and your data will be less vulnerable to the power loss.URL][/QUOTE] Wenn das stimmen würde, wieso können denn auch die Schreibraten mit RAM Cache höher sein als ohne?

Man sieht ja z.B. bei AS-SSD deutlich bessere Schreibrate und AS-SSD überschreibt beim Test des seq. Schreibens das gleiche Testfile mehrfach hintereinander. Bei einem Write-Through Cache ergäbe sich da aber keine Leistungsteigerung:[QUOTE][URL=http://en.wikipedia.org/wiki/Cache_(computing)]- Write-through: write is done synchronously both to the cache and to the backing store.[/URL][/QUOTE]
Bei solchen Benchmarks bracht man nur den Inhalt des letzten Schreibvorgangs dann auch wirklich auf die SSD zu schreiben, was ja offensichtlich auch passiert, wenn man sich die Ergebnisse ansieht. Das geht aber nicht, wenn man wirklich synchron auf die SSD schreibt, sondern nur, wenn man das Schreiben auf die SSD erst später durchführt:[QUOTE][URL=http://en.wikipedia.org/wiki/Cache_(computing)]- Write-back (or write-behind): initially, writing is done only to the cache. The write to the backing store is postponed until the cache blocks containing the data are about to be modified/replaced by new content.[/URL][/QUOTE] Praktisch wartet man meist mit dem Zurückschreiben nicht, bis der Platz im Cache benötigt wird, das wäre zu riskant, sondern man schreibt dann möglichst zaitnah die Daten zurück, wenn gerade eine Pause ist. Das entspricht dann dem, was da im deutschen Wikipedia geschrieben steht, nur dass dieser Schreibpuffer eben wohl auch den ganzen Cache umfassen kann:[QUOTE][URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Cache#Write-Back]Durchgängiges Schreiben (write-through)
Der zu schreibende Block wird sofort in der nächsthöheren Speicherebene abgelegt. Damit ist die Konsistenz gesichert. Damit der Prozessor nicht jedes Mal warten muss, bis der Block in der nächsthöheren Speicherebene (die ja langsamer als der Cache ist) abgelegt ist, benutzt man einen Pufferspeicher (write buffer). Wenn dieser voll läuft, muss der Prozessor jedoch anhalten und warten.[/URL][/QUOTE] Ob das dann noch Write-Through ist? Eigentlich nicht wirklich, oder?
#2
customavatars/avatar22858_1.gif
Registriert seit: 14.05.2005
der 1000 Waküteile
Das Bastelorakel !
Beiträge: 45389
Die Preise sind heftig :(
#3
customavatars/avatar19237_1.gif
Registriert seit: 09.02.2005

Hauptgefreiter
Beiträge: 229
Naja das ist UVP, wird also günstiger erhältlich sein ;).
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