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Enterprise-SSD Intel 2500 Pro vorgestellt

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intel3Chipriese Intel hat mit der SSD-Serie 2500 Pro eine neue Enterprise-Baureihe vorgestellt und überrascht dabei vor allem bei der NAND-Auswahl. Das Unternehmen setzt nicht wie bisher gedacht bei den Chips auf Bausteine aus dem Joint-Venture mit Micron, sondern wird Speicherchips von SK Hynix verlöten. Die NAND-Bausteine stammen aus dem 20-nm-Prozess und setzen auf die MLC-Technik. Beim Controller setzt Intel auf den SF-2281 von LSI SandForce, womit  eine SATA-Schnittstelle mit bis zu 6 Gb/s zum Einsatz kommt. Intel gibt an, dass die Laufwerke Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 540 MB/s auslesen, wohingegen das Schreiben mit bis zu 490 MB/s möglich sein soll. Bei zufälligen 4K-Lesezugriffen werden 48.000 IOPS angegeben. Darüber hinaus sind laut Datenblatt beim Schreiben von zufälligen 4K-Böcken bis zu 80.000 IOPS möglich.

Die Intel 2500 Pro wird in einem 2,5-Zoll-Gehäuse mit den Kapazitäten 120, 180, 240, 360 und 480 GB zur Auswahl stehen. Beim M.2-Format wird der Kunde hingegen nur die Wahl zwischen 180, 240 und 360 GB haben. Preise wurden von Intel leider nicht bekannt gegeben und auch der Termin für die Auslieferung ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unbekannt.

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Kommentare (1)

#1
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Admiral
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Was ist an der SSD bitte Enterprise? Der SF-2281 ist es nicht, das sind nur die SF-25xx Modelle und wieso Intel nun NANDs von Hynix erbauen will, kann man auch schwer nachvollziehen. Entweder sie nutzen ihre Quote aus der Fertigung von IMFT schon voll aus und müssten weitere NANDs bei Micron teurer kaufen als sie die von Hynix beziehen können oder sie möchten damit an den LAMD als Ablösung für den Sandforce kommen.

Intel hat zwar eigene Controller, aber die sind den wirklichen Enterprise SSDs (DC P3000 und DC S3000er Reihen) sowie der Enthusiasten SSD 730 vorbehanlten. Da wäre der kommende SF-3700, wenn er dann mal kommt, als Controller für die Einstiegreihen einfach überdimensioniert und mit dem SF-2xxx gewinnt man doch keinen Blumentopf mehr. Hynix NANDs abzukaufen dürfe den Zugang zum LAMD sicher vereinfachen, zumal Intel wohl kaum darauf verzichten wird, selbst einen Blick auf die FW zu werfen und Anpassungen vorzunehmen.
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