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Crucial MX100 kommt mit 16-nm-Flash

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crucialDer Chiphersteller Micron wird bald eine neue SSD-Baureihe in sein Portfolio aufnehmen. Die Laufwerke werden im Handel unter der Bezeichnung Crucial MX100 zu finden sein und sollen vor allem durch neue Flash-Speicher-Bausteine auffallen. Der Hersteller wird in dieser Baureihe erstmals auf Speicherchips mit 16-nm-Prozess setzen und damit nochmals eine deutlich kleinere Strukturbreite nutzen. Durch die kleinere Strukturbreite sollen die Preise der Chips nochmals etwas nach unten gehen, aber diese Entwicklung wird wahrscheinlich noch einige Wochen dauern.

Leider sind bisher noch keine weiteren Details zu der kommenden Baureihe bekannt. Es ist weder bekannt, welcher Controller bei der MX100-Serie zum Einsatz kommt und auch die genauen Leistungsdaten wurden noch nicht verraten. Da die SSDs aber bereits Anfang Juni auf der Computex 2014 offiziell vorgestellt werden sollen, werden diese Informationen wohl nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

crucial-mx100ssd

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 27.07.2009

Fregattenkapitän
Beiträge: 2848
Im zweiten Absatz soll es wahrscheinlich auch MX100 heißen.
#2
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10401
War es nicht so, dass mit sinkender Strukturbreite zwar der Verbrauch sinkt aber auch die Lebensdauer?
#3
Registriert seit: 01.12.2005

Bootsmann
Beiträge: 620
Die Lebensdauer der Flash Zellen hat heutzutage sogut wie nichts mehr mit der Lebensdauer von SSDs zu tun. Ohne Überprovisionierung und wear levelling wäre schon spätestens bei den 50nm MLC ICs schluss gewesen. Die Lebenssdauer ist nur hauptsächlich nur noch das Verhältnis von Überprovisionierung zu möglichen Schreibzyklen.

Zur Lebensdauer hier ein Diagramm: 30C3: Exploration and Exploitation of an SD Memory Card - YouTube habs leider nur als YT Video.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12034
Das Overprovisioning spielt nur im Zusammenhang mit der Write Amplification eine Rolle und da vor allem beim Betrieb im Steady State, also wenn die komplette Nutzkapzität gefüllt und die SSD dann mit zufälligen Zugriffen überschrieben wird. Sowas passiert aber bei Heimanwendern nicht, weshalb Heimanwender SSDs auch wenig OP haben und Enterprise SSD sehr viel, siehe die Micron M500DC.

Heimanwender sollte SSDs niemals zu voll werden lassen und da aktuelle System i.d.R. alle TRIM untersützten, kann darüber dem Controller wieder Platz als frei gemeldet werden. Außerdem sind die Schreibzugriffe bei Heimanwendern auch mehr sequentieller Natur als bei Enterpriseanwendungen. Die Lebendauer aktueller SSDs ist mehr als ausreichend und wenn mal eine kaputt geht, dann i.d.R. nicht wegen verschliessener NAND, von den Nieten wie solchen mit dem alten Barefoot oder den mit sehr minderwertigen NANDs dubioser Herkunft bestückten SSDs von Herstellern ohne eigene NAND Fertigung mal abgesehen.
#5
Registriert seit: 01.12.2005

Bootsmann
Beiträge: 620
Stimmt, Überprovisionierung war der falsche Begriff. Reservesektoren sollte wohl besser passen. Aber wie du schon sagst effektiv wird wohl kein Poweruser Heimanwender seine SSD in weniger als 10 Jahren kaputtschreiben können.
#6
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12034
Overprovisioning und Reservesektoren ist im Grunde das gleiche, zumal es bei SSDs eigentlich keine klassischen Reservesektoren wie bei HDDs gibt, also Sektoren die nie beschrieben werden bis man sie aufgrund des Ausfalls anderer Sektoren benötigt. Die aktuellen Controller nutzen grundsätzlich die ganze Kapazität aus und wenn Zellen ausfallen, hat man hinterher eben weniger Free Area bzw. OP.

Aber wie schon gesagt: Die Größe der OP spielt nur eine Rolle wenn es um die Write Amplification geht und solange eine SSD nicht zu voll ist, ist der Einfluss auf die WA auch gering und da Heimanwender ihre SSD nie ganz füllen sollten, hat das OP bei ihnen auch kaum Einfluss auf die Haltbarkeit.

Auf die möglichen Schreibzyklen hat das OP schon gleich gar keinen Einfluss, dass rechnen sich allenfalls die Marketingleute so hin, denn wenn ich NAND verbaue aber die Nutzkapaztität nicht erhöhe, dann verteilen sich die Schreibzugriffe ja auf mehr Zellen und damit kann ich im Ganzen mehr Daten auf die SSD schreiben bevor die Zellen die gleiche Anzahl an Zyklen erreichen, was dann das Marketing so hinstellt, als würden die Zellen mehr Zyklen abkönnen. Das ist als wenn man eine Doppelbereifung auf eine LKW Achse hat und der Reifenhersteller es als einen Reifen betrachtet und behauptet, dieser Doppelreifen könnte nun doppelt so viel tragen wie ein einzelner Reifen. Das stimmt nur in sofern, weil es ja zwei Reifen sind, wobei jeder von denen nicht mehr tragen kann, als wenn er alleine auf der Achse wäre.
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