> > > > SanDisk Optimus Max SAS-SSD mit bis zu 4 TB

SanDisk Optimus Max SAS-SSD mit bis zu 4 TB

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

SanDisk-LogoSanDisk hat eine neue SSD-Serie für den Enterprise-Markt vorgestellt, welche mit einer Kapazität von bis zu 4 TB aufwarten kann. Der in eMLC in 19 nm gefertigte Flashspeicher wird dabei über ein Wide/Dual-SAS-Interface angebunden. Die theoretische Übertragungsrate beträgt also 6 GBit pro Sekunde. Mit einer sequentiellen Schreib- und Leserate von 400 MB pro Sekunde bricht sie keine neuen Geschwindigkeitsrekorde, dazu ist sie aber auch nicht entwickelt worden. SanDisk hat die Optimus-Max-Serie für Server entwickelt, die für Media-Streaming-Anwendungen, Web-Server und Video on Demand (VOD) vorgesehen sind. Das dazu typische Anwendungsfeld sieht dabei eine Datenrate von jeweils 90 MB pro Sekunde für das Lesen und Schreiben von Daten vor. Weiterhin angegeben werden 75.000 IOPS für das Lesen und 15.000 IOPS für das Schreiben von Daten.

Aufgrund des Einsatzgebietes sind auch die Normen zur Datensicherheit höher als gewohnt. So spricht SanDisk von einem nicht korrigierbaren Fehler alle 1017 Lesevorgänge. Die Mean Time Between Failures (MTBF) liegt bei 2,5 Millionen Stunden. SanDisk gewährt eine Garantie von fünf Jahren für eine Nutzung von 1-3 Drive-Writes pro Tag (DWPD). Das mit der Produktnummer SDLLOC6M-038T-5Cxx versehene Laufwerk hat bisher weder einen Erscheinungstermin noch Preis. Noch für dieses Jahr spricht SanDisk auch von einer Version mit 8 TB, für das kommende Jahr sogar mit 16 TB. Damit haben die SSDs zumindest im Enterprise-Bereich erstmals mit HDDs zumindest aufgeschlossen und werden sie in naher Zukunft sogar überholen.

Ebenfalls angekündigt wurde eine neue SSD-Serie der Lightning-Produktreihe. Diese ist ebenfalls mit einem SAS-Interface ausgestattet, was in diesem Fall aber bis zu 12 GBit pro Sekunde erreicht. Die Kapazitäten der Lightning Eco Gen. II , Lightning Ascend Gen. II und Lightning Ultra Gen. II reichen dabei von 200 GB bis 1,6 TB. SanDisk gibt Übertragungsraten für das sequentielle Lesen und Schreiben von Daten von bis zu 1.000 und 500 MB pro Sekunde. Die IOPS liegen bei bis zu 190.000 für das Lesen und 100.000 für das Schreiben. Nähere technische Daten findet ihr auf der Produktseite aller 2,5-Zoll-SSDs von SanDisk.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12018
"über ein Wide/Wide-SAS-Interface" sollte doch wohl sowas wie "Dual/Wide SAS Interface" heißen, oder?

"SanDisk gewährt eine Garantie von fünf Jahren für eine Nutzung von 1-3 Drive-Writes pro Tag (DWPD)." So eine 1 bis 3 Angabe ist schon sher komisch. Gibt es Modelle mit nur einem DWPD und andere wo die Garantie auch bei 3 DWPD nach 5 Jahren noch greift? Oder ist die Standardgarantie nur ein DWPD, aber man kann denn das zweite und dritte DWPD dazu kaufen? Oder hängt das etwa von der Nutzung, also der jeweils erzeugten WA ab? Dann müsste man aber auch angeben, bis zu wie viele P/E Zyklen der NANDs sich die Garantie dann erstreckt.

Wobei 1 PWPD über 5 Jahre, also 5x365 Tage = 1825Tage sowieso wenig wenn man bedenkt, dass die 20nm eMLC von Micron immerhin 10.000 garantierte P/E Zyklen haben sollen, die normalen 19nm NANDs von SanDisk über 6000 halten (bei 3000 garantierten) und eMLC nun einmal deutlich mehr als normale MLC bieten sollten, sind das doch die allerbesten Die Qualitäten die aus der Fertigung kommen.
#2
customavatars/avatar163675_1.gif
Registriert seit: 22.10.2011
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4746
Ich hoffe bald kann man die HDD-Raudaubrüder aus dem Rechner verbannen ;)
#3
customavatars/avatar44198_1.gif
Registriert seit: 04.08.2006
Wien
Kapitänleutnant
Beiträge: 1611
Zitat TheOpenfield;22164084
Ich hoffe bald kann man die HDD-Raudaubrüder aus dem Rechner verbannen ;)

Hab ich schon lange :p
Der Radaubruder steckt im NAS ;)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]