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AMD soll demnächst auch eigene SSDs anbieten

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AMD Logo 2013Das Produktangebot der US-amerikanischen Chipschmiede AMD umfasst längst nicht mehr nur Prozessoren. Schon seit dem Jahr 2006 kümmert man seit dem Zukauf von ATI auch um leistungsfähige Grafikchips. Erst in dieser Woche hatte AMD mit der Radeon R9 295X2 die bislang schnellste Grafikkarte präsentiert. Aber auch Speicherriegel gehören seit 2011 zum Produktportfolio der US-Amerikaner. Laut der stets gut bedienten Gerüchteküche Fudzilla.com soll AMD demnächst ein weiteres Segment betreten.

Gemeinsam mit dem japanischen Elektronikkonzern Toshiba, der vor wenigen Wochen erst den Speicherspezialisten OCZ aufkaufte und diesen damit vor der drohenden Insolvenz bewahrte, soll der Chiphersteller demnächst seine ersten Solid-State-Laufwerke vorstellen. Diese sollen wahrscheinlich auf OCZ-Technik basieren. Im Gespräch sind laut Fudzilla.com NAND-Flashspeicherchips mit einer Strukturbreite von 19 Nanometern und ein Controller aus dem Hause Barefoot. Geplant sollen Modelle im 2,5-Zoll-Format mit 120 und 240 GB Speicher sein. Eine offizielle Ankündigung soll kurz bevorstehen.

Ziel AMDs soll es aber nicht sein, SSDs unter eigenem Namen in den Handel zu schicken und der Konkurrenz wichtige Marktanteile zu nehmen, sondern vielmehr OEM-Partnern ein nahezu komplettes Produktportfolio anbieten und diesen ein vollständiges Paket zu günstigen Preisen verkaufen zu können – ähnlich wie es Konkurrent Intel macht.

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Kommentare (35)

#26
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Registriert seit: 30.06.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2559
Zitat Gentlem4n;22078210
Jetzt kommts. Haltet euch beide fest.
Meine Vertex 2 läuft immer noch.
UNFASSBAR


Nein, durchaus möglich, denn selbst von den schlechtesten OCZ Modellen sind ja nur ca. 30% ausgefallen.

Wenn in den AMD SSDs wirklich alte OCZ Technik drin stecken würde, würde ich die Dinger noch nicht einmal geschenkt nehmen.
#27
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Registriert seit: 16.06.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1595
Zitat Little Boozer;22079930
Hiroshima...


Die Rede war von Panzertechnik und du kommst mit ner Atombombe:rolleyes:
#28
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Schleswig in Schleswig Holstein!
Leutnant zur See
Beiträge: 1137
Der Thread nimmt einen lustigen Verlauf... :confused:
OCZ gehört jetzt AMD, weil Toshiba die SSDs für AMD produziert...
Das hat natürlich dann mit Rüstung zu tun... und weil viele billig Panzer besser sind als wenig teure....
Oh und Hiroshima nicht zu vergessen..

What the...? :fresse:
#29
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Registriert seit: 30.06.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2559
Ich glaube nicht, dass das Wort "AMD" das Problem ist, sondern das Wort "OCZ". Würde Intel alte OCZ SSDs verkaufen, würde ich auch keine Intel SSDs geschenkt nehmen.

Aber die Kriegsvergleiche sind tatsächlich völlig daneben.
#30
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Registriert seit: 13.09.2009

Bootsmann
Beiträge: 666
Zitat Punisher0815;22079961
Die Rede war von Panzertechnik und du kommst mit ner Atombombe:rolleyes:


Atombomben gibt es nicht, dazu gibt es genug videos auf Youtube.
#31
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Registriert seit: 28.12.2012

Obergefreiter
Beiträge: 106
Und ihr glaubt ernsthaft, AMD wäre dumm genug um ausfallbehaftete SSDs von Toshiba zu kaufen?
Toshiba hat mit Sicherheit den großteil der Probleme gefixt...
#32
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Registriert seit: 16.01.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 359
Zitat Sharif;22079539
Intel macht Fette Gewinne und die machen ein 5 Milliarden Dollar Fabrik zu in Costa Rica was sagst du dazu.

Ich sage dazu nur, dass du offensichtlich den Artikel nicht verstanden hast, denn die Fabrik steht in Arizona und wird nicht zugemacht, sondern nicht in Betrieb genommen, weil die Nachfrage nach PCs sinkt. :rolleyes:

Zitat Sharif;22079539

Hinter AMD stehen Arabische Aktionäre ihnen gehören auch über 50 Prozent der Aktien so schnell macht AMD nicht Pleite.
Chip und GPU ist nicht nur für Gamer Interessant auch für Militär und wer das Beherrschen kann Gewinnt auch Kriege.

Zum Glück war niemand so blöd AMD Chips in Militärhardware zu verbauen, denn spätestens in der Wüstenhitze würde das Zeug anfangen zu schmelzen. :lol:

on Topic:
Ob AMD da nachgedacht hat oder hat man sich bei AMD schon mit dem Billigheimerimage abgefunden?

Eine Partnerschaft zwischen AMD (SeaMicro) und Toshiba bei Enterprise SSDs wäre jedenfalls deutlich sinnvoller gewesen.
#33
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Registriert seit: 28.12.2012

Obergefreiter
Beiträge: 106
"Soll auf OCZ Technik basieren" ist auch sehr vage formuliert.
Toshiba hat OCZ nicht zum Spaß übernommen, die werden irgendwas gehabt haben, was halt bei den Toshibas erheblich schlechter ist.
Also kann man hoffen, dass es sich nicht um OCZ Modelle mit geringeren Ausfallraten, sondern um aufgebohrte Toshibas handelt.
#34
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12005
Zitat CHAOSMAYHEMSOAP;22080938
Ob AMD da nachgedacht hat oder hat man sich bei AMD schon mit dem Billigheimerimage abgefunden?
Die haben sich ja selbst auf die Billigschiene gestellt, da sie sich aus dem High-End Bereich verabschiedet haben. APUs werden kaum so bald High-End CPUs sein, zumal wenn man sie mit 28nm Prozessen fertigen lassen muss, während Intel schon Produkte mit 14nm Fertigung ankündigt, also die gleiche Anzahl an Transistoren auf etwa einem Viertel der Fläche unterbringen kann.

Zitat CHAOSMAYHEMSOAP;22080938
Eine Partnerschaft zwischen AMD (SeaMicro) und Toshiba bei Enterprise SSDs wäre jedenfalls deutlich sinnvoller gewesen.
Im Enterprisebereich sieht es für AMD doch noch schlechter aus als bei Consumer-CPUs. Selbst der treuer Kunde HP nimmt für seine Microserver nun von AMD auch Intel gewechselt und bei High-End Systemen kann AMD auch keinen Blumentopf mehr gewinnen. Wem sollen sie denn Enterprise SSDs verkaufen, wenn schon keiner mehr deren total veraltete Enterprise CPUs kauft?

Zitat Oromis;22081165
Toshiba hat OCZ nicht zum Spaß übernommen, die werden irgendwas gehabt haben, was halt bei den Toshibas erheblich schlechter ist.
Toshiba hat OCZ nicht übernommen, die haben nur Assets aus der Konkursmasse gekauft, was ein Unterschied ist! Dazu gehört eben die SSD Sparte und Indilinx, aber z.B. nicht die Netzteilsparte. Das haben sie vermutlich einmal gemacht um einen eigenen SSD Controller (Indilinx) zu bekommen und dann um eine Endkundenvertriebsstruktur zu erhalten, welche sie bisher kaum haben, da Toshiba ja erst kürzlich überhaupt mit der Q-Serie die ersten Retail SSDs gebracht hat.
Zitat Oromis;22081165
Also kann man hoffen, dass es sich nicht um OCZ Modelle mit geringeren Ausfallraten, sondern um aufgebohrte Toshibas handelt.
Die Ausfälle wegen der schlechten NAND Qualität sollten der Vergangenheit angehören, denn OCZ muss nun ja wohl nicht mehr Restwafer kaufen und selbst binnen, sondern sollte von Toshiba zugriff auf hochwertige NANDs bekommen. Aber die Controller in den OCZ SSD werden weiterhin die eigenen Indilinx sein bzw. hat OCZ ja nun bei der Intrepid 3000 wieder zu Marvell gewechselt. Eigentlich war für die zweite Jahreshälfte eine Enterpriseversion des Barefoot3 angekündigt, da scheint es also Probleme zu geben, sonst hätte man nun wohl kaum den Marvell genommen.

Indilinx, Sandfore und LAMD waren Startups, die sich an SSD Controllern versucht haben. Die Kunden mit Sandforce SSDs haben teils massiv unter Problemen gelitten und erst nachdem Intel die FW der zweiten Generation aufwendig debuggt hat, wurde es besser. Hynix hat LAMD gekauft, aber bisher keine SSD mit dem Controller gebracht, dafür dürfte es auch stichhaltige Gründe geben. Sandforce dreitte Generation geistert schon lange durch die Medien und über Messen, wird aber wohl erst im nächsten Jahr kommen und auch Indilinx Barefoot3 scheint nicht den Weg weder in die kommenden Toshiba SSD noch die neuen OCZ Enterprise SSDs zu finden, so ganz toll scheinen die Controller dieser Startups also bis heute und trotz aller Weiterentwicklung noch immer nicht zu sein.

Was ich aber nicht wirklich verstehe ist, das AMD sein RAM nicht von einem der RAM Hersteller direkt bezieht und auch bei den SSDs nicht direkt an einen der NAND Hersteller herangeht, sondern nur indirekt über die frisch erworbene Tochterfirma OCZ an Toshibas.
#35
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Registriert seit: 16.01.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 359
Zitat Holt;22082207
Im Enterprisebereich sieht es für AMD doch noch schlechter aus als bei Consumer-CPUs. Selbst der treuer Kunde HP nimmt für seine Microserver nun von AMD auch Intel gewechselt und bei High-End Systemen kann AMD auch keinen Blumentopf mehr gewinnen. Wem sollen sie denn Enterprise SSDs verkaufen, wenn schon keiner mehr deren total veraltete Enterprise CPUs kauft?

Mit SeaMicro hat AMD seinen eigenen Serverproduzenten und der hat einige nette Sachen auf Lager.

Mir scheint das jedenfalls sinnvoller zu sein als 5GHz Heizkraftwerke inklusive 500W Gafikkarten made by AMD jetzt auch mit umgelabelten OCZ (jetzt Toshiba) an das Gamerkiddie verhökern zu wollen. ;)
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