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LSI kündigt SSD-Controller SandForce SF3700 an

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LSI hat einen neuen SSD-Controller aus der SandForce-Baureihe angekündigt. Der Chip mit der Bezeichnung SF3700 wird entweder direkt via SATA oder über PCI Express 2.0 angesprochen und soll gegenüber den Vorgängern einige Verbesserungen bieten. Der Chip wird mit insgesamt 14 Rechenkernen ausgestattet sein und neun Speicherkanäle bieten. Dadurch soll laut Hersteller eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 1,8 GB/s beim Schreiben und Lesen ermöglicht werden. Zudem sollen bei kleinen Datenblöcken 150.000 IOPS erreicht werden, wobei es sich dabei laut Hersteller um einen Worst-Case-Wert handeln soll.

Des Weiteren bietet der Chip eine AES-256-Bit-Verschlüsselung und durch weitere Verbesserungen der Fehlerkorrektur sollen auch Speicherbausteine mit immer kleiner werdenden Strukturbreiten eine genügend hohe Ausdauer bieten. Die Fehlerkorrektur wird von LSI unter der Bezeichnung SHIELD zusammengefasst und wird neben der Write Amplification zur Reduzierung unnötiger Schreibzugriffe auch DuraWrite zur Komprimierung der Daten beinhalten. Natürlich wird auch der TRIM-Befehl unterstützt, um die Lebensdauer der Speicherzellen noch weiter zu steigern.

Insgesamt sind wohl vier verschiedene Versionen des SF3700 geplant. Den Einstieg macht dabei der SF-3719 für dem OEM-Bereich und der SF3729 soll vor allem in mobilen Geräten zu finden sein. Der SF3739 hingegen wird wohl für SSDs eingesetzt und der SF3759 als Topmodell ist für den Enterprise-Bereich bestimmt.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 03.10.2012
Schleswig in Schleswig Holstein!
Leutnant zur See
Beiträge: 1137
Da bin ich mal gespannt, wird ja dann der erste Sandforce Controller der unter der Regie von LSI entsteht!
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12085
Zitat
14 Rechenkernen ausgestattet sein
...
der SF3729 soll vor allem in mobilen Geräten zu finden sein.
Da bin ich aber mal auf die Leistungsaufnahme gespannt :D Die 14 Kerne wollen ja auch versorgt sein und wenn man sie abschaltet, geht das dann wohl auf die Performance. Immerhin aber schon erschreckend, dass dann der SSD Controller fast sicher mehr Kerne als die eigentliche CPU enthält.
Zitat
Dadurch soll laut Hersteller eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 1,8 GB/s beim Schreiben und Lesen ermöglicht werden. Zudem sollen bei kleinen Datenblöcken 150.000 IOPS erreicht werden, wobei es sich dabei laut Hersteller um einen Worst-Case-Wert handeln soll.
Was für einen Worst Case meinen die? Oben rechts steht was von Performance mit wenigen Dies, das bezieht sich also wohl kaum auf die Leistung mit nicht oder schlecht komprimierbaren Daten, wie es nun einmal normal sind. Echte 1.8Gb/s in NAND zu schreiben ist selbst bei 9 Kanälen in aktuelle NANDs kaum zu machen, dafür sind die einfach nicht schnell genug und selbst lesend ist das extrem anspruchsvoll, wie die ersten SSDs mit dem Controller ja auch zeigen, die diesen Wert ja auch nicht erreichen.

Warten wir mal konkrete SSDs mit dem Controller ab und schauen, was diese leisten und vor allem, ob endlich mal ein Sandforce ausgereift auf den Markt kommt.
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