> > > > OCZ bereitet Start der SSD-Serie Vertex 5 vor

OCZ bereitet Start der SSD-Serie Vertex 5 vor

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

oczDer Speicherspezialist OCZ wird angeblich bald eine neue SSD-Serie auf den Markt bringen und somit steht wohl die fünfte Generation der Vertex-Laufwerke in den Startlöchern. Die SSDs sollen je nach Wahl des Kunden eine Kapazität von 128, 256 oder 512 GB besitzen und bereits Ende Mai 2013 in den Regalen der Händler zu finden sein. Bisher sind leider noch nicht viele Details zu der Vertex 5 bekannt, aber angeblich sollen die Laufwerke auf den identischen Controller wie die aktuelle Vektor-Serie setzen und somit auf den Barefoot 3 zurückgreifen. Lediglich beim NAND-Speicher soll OCZ eine Veränderung gegenüber der Vektor-Baureihe vorgenommen haben, denn die Vertex 5 soll auf MLC-Speicher aus dem 20-nm-Prozess zurückgreifen.

Darüberhinaus sollen sich die Laufwerke vor allem gegen die aktuellen Samsung-SSDs durchsetzen und deshalb zum gleichen Preis erhältlich sein oder sogar leicht unter den Preisen von Samsung liegen. Bisher sind aber noch keine konkreten Verkaufspreise bekannt und dieses Gerücht muss sich nach der Veröffentlichung erst noch bestätigen.

ocz vertex 5

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (24)

#15
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Wer sagt eigentlich, dass die Vector 25nm NANDs verwendet? In den meisten Datenblätter seiner SSDs hat OCZ schon vor gut einem Jahr die Angaben bzgl. der NANDs von 25nm MLC auf 2xnm MLC geändert, da OCZ die NANDs selbst binnt und labelt kann da alles mögliche verbaut sein, man muss deren Angaben also vertrauen.
#16
customavatars/avatar283_1.gif
Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25267
Zitat
Eigentlich wollte OCZ weg vom margenarmen Consumersegment und sich auf Enterprise SSD konzentrieren, nun soll es doch im Preiskampf weiter gehen?

Ich bezweifle das in dem Segment jemand mit klarem Verstand zu OCZ greifen würde. :vrizz:

Sollte das Laufwerk kommen, bin ich auf die zugesicherte Schreiblast gespannt. ;) Für die Vector mit "high-end" NAND gibt OCZ nur ~36TB an, während z.B. jede M4 oder M500 von Crucial 72TB zugesichert bekommt.
Würde mich nicht wundern, wenn die Angabe diesmal einfach ganz fehlt.
#17
customavatars/avatar11544_1.gif
Registriert seit: 26.06.2004
HH
Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Zitat Mr.Mito;20470838
Ich bezweifle das in dem Segment jemand mit klarem Verstand zu OCZ greifen würde. :vrizz:


Wie heisst es so schoen; Zweifel ist der Weisheit Anfang. Energy Saving: SSDs im Server (1)

Die V4 und Vector laufen bisher recht unauffaellig. Die von behardware veroeffentlichte Ruecklaufquote der V4 war zuletzte besser als die der m4.
#18
customavatars/avatar283_1.gif
Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25267
Jetzt könnte man meine Aussage ja einfach wörtlich nehmen und ... :vrizz:²
Mal im Ernst, der Knackpunkt ist ob hier wirklich der Listenpreis bezahlt wurde und welche Infos man zu den Laufwerken hatte, die man so vielleicht nicht einsehen kann.

Ist nur meine Meinung, muss man natürlich nicht teilen. Kann natürlich sein das eben jenes Laufwerk zuverlässig ist, hat auch keine "OCZ" gebinte NANDs drin (eMLC?) - kaufen würde ich es trotzdem nicht. ;)
#19
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Der Artikel ist zwei Jahre alt, da haben noch viele hier Lobenlieder auf die OCZ und deren SF SSD gesungen. Außerdem wurde damals eine Enterprise Version mit dem entsprechenden Enterprise SF-1500 Controller mit Power-Failure-Protection getestet, der für eines der Hauptprobleme der SF, die Energiesparzuständen, wohl weniger anfällig sein dürfte. Dauerbetrieb ist übrigens selbst bei SSD mit nicht so hichwertigen NANDs, obwohl man solche bei den Enterprise SSD nun wirklich selbst von OCZ erwarten sollte, weniger kritisch. Die Ausfälle passiesen am Ende oft, weil die Data Retention Time einfach schon zu kurz ist und genau das spielt eben bei Dauerbetrieb weniger eine Rolle, da die Daten ja auch dauernd intern wieder verschoben werden.
#20
customavatars/avatar283_1.gif
Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25267
Letzteres sieht man bei XS ja ab und an, wenn jemand seinen "Dauerschreibtest-Rechner" umziehen lassen muss und zu langsam ist und/oder keine USV verwendet. Schwups, weg war das Laufwerk. :vrizz:
Würden die Jungs einfach alle 2 Wochen den Rechner kurz runterfahren, würden sich Ausfälle viel eher zeigen und es wäre praxisnaher. Aber geht wohl eher um Spaß an der Freud. Schade das zu der M4 schon länger kein Update mehr kam. :D
#21
Registriert seit: 21.06.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 863
Entweder hat man bei OCZ seine Hausaufgaben inzwischen gemacht oder es wird ein Abgang der kläglichen Sorte,
das wissen die wohl selber. Inzwischen hab ichs mal für clever gehalten die [U]wichtigen[/U] Ordner auf ein bewährtes
Laufwerk umzubiegen:d
btw, hat hier jemand eine Vorstellung davon ab wieviel Eur/Gb nen Datenträger grundsätzlich als Junk anzusehen ist?
#22
Registriert seit: 04.11.2005

Bootsmann
Beiträge: 514
eher ein schleichender Abgesang, ohne jetzt wie Herr Breuer von DB über die Kirch-Gruppe zu reden:
Au-ja.de News:Letzte Frist verpasst: OCZ droht der Ausschluss vom Börsenhandel
#23
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12097
Zitat Mr.Mito;20475640
Letzteres sieht man bei XS ja ab und an, wenn jemand seinen "Dauerschreibtest-Rechner" umziehen lassen muss und zu langsam ist und/oder keine USV verwendet. Schwups, weg war das Laufwerk.
Deswegen ist Dauerbetrieb für eine SSD auch schonender als lange Pausen.
Zitat Mr.Mito;20475640
Würden die Jungs einfach alle 2 Wochen den Rechner kurz runterfahren, würden sich Ausfälle viel eher zeigen und es wäre praxisnaher. Aber geht wohl eher um Spaß an der Freud. Schade das zu der M4 schon länger kein Update mehr kam. :D
Nach der JEDEC JESD218 müssen Consumer SSDs die Daten bis zum Erreichen der garantierten Zyklen bis zu 12 Monate bei 30°C halten (und eine gewisse Fehlerrate einhalten):
[ATTACH=CONFIG]231925[/ATTACH]

Da die Daten Retention Time mit steigernder Temperatur (pro 10°C um 50%) und den verbrauchten P/E Zyklen abnimmt, müssen die SSDs schon deutlich mehr als die garantierten Zyklen schaffen, wenn man glauben soll, dass sie die Norm einhalten und wenn sie die Norm nicht einhalten, dann sind die garantierten Zyklen auch schlicht erstunken und erlogen. Bei xs.org sind die aber irgendwann schlicht nur noch rekordgeil geworden und nachdem die 830 256GB nicht zuweltzt wegen der großen Kapazität und weil die fehlerhafte MD5 Prüfsumme aber etwa 24.000 Zyklen ignoriert wurde, so ein gewaltiges Datenvolumen vorgelegt hat, ist der Thread da nun auch leider eingeschlafen.
Zitat sualk027;20475819
Entweder hat man bei OCZ seine Hausaufgaben inzwischen gemacht oder es wird ein Abgang der kläglichen Sorte,
Es wird wohl so oder so ein Abgang der kläglichen Sorte, denn alleine die noch ausstehenden Garantierisiken reichen wohl aus um denen das Genick zu brechen. Wertvoll ist bei OCZ allenfalls noch Indilinx, aber solange die Situation von OCZ so unklar ist, wird kein anderer SSD Hersteller den Controller einsetzen wollen und somit wird der Barefoot3 kein Geld einspielen können und man wartet ab, wie sich die Enterprise Edition schlagen wird, die im Herbst kommen soll.

Der Controllermarkt wird aber auch immer enger, den LAMD hat nach der Übernahme durch Hynix außer Corsair noch kein anderer Hersteller eingesetzt, nicht einmal Hynix selbst und wie es bei Sandforce nach der Übernahme durch LSI weiter geht, kann auch niemand vorhersagen. Die erste Generation ist immer noch besonders ausfallfreudig und so eine intensive Entwicklungshilfe von Intel ist für die nächste Version wohl kaum noch einmal zu erwarten, während LSI es sich andererseits auch nicht leisten kann, einen Controller mit so vielen Problemen auf den Markt zu bringen, wie es bei der zweiten SF-Generation der Fall war.
Zitat sualk027;20475819
Inzwischen hab ichs mal für clever gehalten die [U]wichtigen[/U] Ordner auf ein bewährtes Laufwerk umzubiegen
Auf ein Backup darf man auch dann nicht verzichten, wenn die Daten auf der zuverlässigsten SSD überhaupt liegen und das Backupmedium sollte immer in einem anderen Gehäuse als das gesicherte Laufwerk stecken, also z.B. auf einer USB Platte oder einem NAS sein.

Das schlimmer an der Sache ist, dass die Revision der Zahlen ja schon seid über einem halben Jahr in Gange ist und zuletzt nur sehr wage Umsatzzahlen veröffentlicht wurden: zwischen 65 und 85 Millionen USD. Für mich grenzt das an Insolvenzverschleppung, aber da die meisten Aktien von OCZ in der Hand von institutionellen und damit einflussreichen Investoren sind, wird man da wohl noch mal mehr als ein Auge zudrücken und für das Delisting bis ans Limit für die Veröffentlichung der Zahlen gehen, also bis Oktober. Ein entsprechenden Antrag hat OCZ ja schon gestellt.

Die Investoren werden nun hoffen, die Firma als ganzes zu verkaufen, damit sie möglichst viel rausholen können und die möglichen Käufer werden vermutlich hoffen die Filetstücke (Indilinx) günstig aus der Insolvenzmasse zu erwerben, damit sie nicht die (Garantie-)Lasten mit übernehmen müssen. Aber wer kommt da in Frage?

- WD hat HGST übernommen und die arbeiten bei Enterprise SSDs mit Intel zusammen, haben also eigentlich keinen Bedarf.
- Intel und Samsung hat eigenen Controller, die kommen sicher nicht in Frage.
- Micron hat ebenfalls schon einen eigenen Enterprise Controller und arbeitet sonst mit Marvell zusammen, deren Interesse an Indilinx ist also wohl eher begrenzt.
- Hynix hat ja LAMD gekauft und LAMD zielt wohl eher auf das Enterprise Segment, im Retailsegment ist Hynix aber noch nicht sehr präsent, bisher nur in wenigen Märkten und mit dem Sandforce Controller - nicht mit dem eigenen LAMD.
- Seagate könnte Interesse haben, entsprechende Gerüchte gab es ja schon.
- SanDisk hat Pliant gekauft und verwendete deren SAS Controller, bietet aber keine SATA SSDs als Enterprise an.
- Toshiba vielleicht? Deren Controller waren i.d.R. ja umgelabelte Controller anderer Hersteller, früher von JMicron und und nun von Marvell. Dann gibt es noch SSDs mit Sandforce Controllern von denen.
#24
customavatars/avatar55164_1.gif
Registriert seit: 06.01.2007

Flottillenadmiral
Beiträge: 5866
Das Doofe ist, dass dieser User immer alles schlechtredet!
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]