> > > > AMD Radeon RAMDisk geht an den Start

AMD Radeon RAMDisk geht an den Start

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

AMDRAMDisks sind keine neue Erfindung und bereits seit mehreren Jahren in vielen Systemen im Einsatz. Das Prinzip dahinter ist, dass Daten nicht auf der Festplatte verbleiben, sondern in den Arbeitsspeicher ausgelagert werden und somit schneller verfügbar sind. Die über den RAM möglichen Transferraten sind deutlich höher und Zugriffszeiten geringer, als dies bei Festplatte der Fall ist und selbst SSDs werden in den Schatten gestellt. Ein Nachteil ist, dass die Daten im flüchtigen Arbeitsspeicher bei jedem Neustart verloren gehen. Sie müssen als wieder zurückgeschrieben werden, wenn das System ausgeschaltet wird. Natürlich ist solch ein Speicher auch in der Kapazität eingeschränkt. Wer 12 GB Arbeitsspeicher in seinen System verbaut hat, sollte keine 8 GB davon als RAMDisk verwenden.

Zahlreiche Programme erlauben die Einrichtung einer RAMDisk, ab einer gewissen Kapazität ist dies aber nicht mehr kostenlos möglich. Als AMD erstmals ankündigte eine Software für die Erstellung einer RAMDisk zur Verfügung zu stellen, war die Hoffnung groß, dass dies kostenlos geschehen würde. Immerhin können die neuen Desktop-APUs "Trinity" bis zu 64 GB Arbeitsspeicher ansprechen. Nun hat AMD sein Angebot online geschaltet und bietet die RAMDisk bis zu einer Kapazität von 4 GB kostenlos an. Beim Kauf eines Radeon-Arbeitsspeicher kann diese auf 6 GB aufgebohrt werden.

AMD Radeon RAMDisk

AMDs Lösung basiert auf einer Zusammenarbeit mit Dataram, die für Endkunden ebenfalls eine kostenlose Version bis 4 GB anbieten und für bis zu 64 GB 18,99 US-Dollar verlangen. AMDs Angebot ist identisch, denn auch hier werden für das Upgrade 18,99 US-Dollar verlangt.

Unter www.radeonramdisk.com findet ihr weitere Informationen sowie das komplette Angebot von AMD. Dort sind auch die FAQ sowie unter anderem eine Anleitung zu finden, wie sich z.B. der Browser-Cache in die RAMDisk auslagern lässt.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (12)

#3
customavatars/avatar163959_1.gif
Registriert seit: 27.10.2011

Bootsmann
Beiträge: 750
Nö, soll es nicht. 4 GB Arbeitsspeicher sind nicht wirklich viel. Ich persönlich habe sogar 8 GB recht schnell voll, und zwar ohne RAM-Disk oder besonders hungrige Programme. ^^
(Da steht übrigens, man solle keine 8 GB benutzen. Können tut man das natürlich schon.)
#4
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6376
Was hier für Ton angegelt wird und das im HWLuxx. Zum Artikel: Ist doch gut mal was neues :)
#5
customavatars/avatar145933_1.gif
Registriert seit: 28.12.2010

Obergefreiter
Beiträge: 107
@AMDpro

fahr mal runter, es zwingt dich niemand das zu benutzen.
und ja klar hau dir doch den ganzen Steamordner in die RAM. Wie kann man sich darüber bloß so aufregen...
Das Ding ist für Cache/Temp Dateien gedacht und nicht für Origin, Steam Uplay mit jeweils 30 Spielen.

Und zu verschenken hat AMD sicher auch nichts...das hat niemand.

Und hast dich wahrscheinlich noch extra deswegen hier angemeldet... 1. Beitrag und gleich so etwas.
#6
customavatars/avatar180189_1.gif
Registriert seit: 27.09.2012
Thüringen
Hauptgefreiter
Beiträge: 188
Grüße zusammen,

nehmen wir mal an ... Ich habe in meinem Rechner 8 GB und ich würde jetzt 4 GB als RAMDISK reservieren. In wie fern würde sich das auf mein System denn eigentlich auswirken ...
Offen habe ich immer nur ICQ ; Thunderbird & Google Chrome. Selten mal nebenbei PhotoShop, WORD ect. ... Wenn ich jetzt ein Spiel starten, sagen wir BF3 oder Skyrim, dann würde ich doch damit an die Grenzen meines RAM´s kommen ... Aber 4 GB RAM würden da als Speicher(RAM) theoretisch auch reichen.
Denn 4 GB virtuelle Auslagerungsdatei klingt verlockend ;)

EDIT: Anmerk:,

ich hab mal drüber nachgedacht. Zusammengesponnen. 16 GB RAM besorgt, RAMDISK auf 8GB (wird von meinem System aus als Auslagerungsdatei vorgeschlagen und eingerichtet) und dies dann gleichzeitig als Auslagerungsdatei, sowie TEMP (System und Internet) eingerichtet. Bitet in meinen Augen 3 Vorteile.
1. Die SSD wird entlastet
2. Die Zugriffszeiten werden drastisch erhöht
3. Beim herunterfahren vom Rechner, werden diese ja gleichzetig bereinigt ... Temp Datein brauch ja keiner ;)

Alles in allem könnte ich mich mit diesem Gedanken anfreunden ...
#7
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
DIE Auslagerungsdatei in die RAMdisk packen ist ziemlich sinnbefreit. Das macht dann sinn, wenn man sehr viel RAM hat und es unwahrscheinlich ist, dass man das braucht. Also zB 12GB. Da kann man dann 4GB abknöpfen und (und jetzt kommt es) einem Programm als Auslagerungsdatei zur Verfügung stellen, als Temp Folder zB. Das erhöht den Speed und entlastet das normale Storage.

Also zB für Bilderbearbeitung oder sowas. Zugleich kann man es als Storage für Zwischenspeicherung nehmen. Um zB Zwischenstände anzulegen, ohne dabei ewig warten zu müssen.

Generell ist das schon ne nette Idee, nur eben keine Neue. Einen Vorteil gegenüber anderen Lösungen oder der von dataram hat man auch nicht. Einzig, dass man damit die Reichweite der Vermarktung erhöht, weil AMD halt schon ein paar mehr kennen und so evtl auch erst darauf gebracht werden. RAMdisks ist schon nen Thema was sehr alt ist, seeehr alt.
#8
customavatars/avatar120417_1.gif
Registriert seit: 26.09.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 459
Gibts u.a. von ASrock for free und nennt sich XfastRAM incl. komfortabler Konfiguration.
#9
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 17863
Hier wird nicht zensiert. Wenn Leute aber nicht in der Lage sind sich zu benehmen, wozu du scheinbar gehörst, wenn man sich deinen Eröffnungspost anschaut, dann wird eingeschritten. (ließ mal deine PNs)

Und wenn der Text nichts aussagt außer Pöbelein und auf einem Niveau aggiert, welches man aus der Gosse kennt, tja dann ist das keine Zensur, sondern nur das Entfernen von MÜLL.
Aber diesen Unterschied mußt du wohl erst noch lernen und ich hoffe sehr, dass gelingt dir, in deinem Interesse.
#10
Registriert seit: 15.09.2012

Obergefreiter
Beiträge: 85
Jetzt bin ich ein wenig neugierig. Aber nur sekundär auf die Leistungssteigerung bei einem temp-verzeichnis auf der RAMDisk..
#11
customavatars/avatar111173_1.gif
Registriert seit: 27.03.2009
provinz [email protected] Sexony
Fregattenkapitän
Beiträge: 2731
RAM-Disk ? Hab ich mal vor Jahren ausprobiert und für nicht Vorteilhaft bewertet, zumindest für den Großteil vollkommen uninteressant !


Zitat RcTomcat;19570765
.
Auf jemanden mit der Einstellung verzichtet die Community dankend.


Also Bitte, in den meisten Community´s (Gemeinschaft) sind die meisten sich untereinander auch nicht holt, hunderttausende von verschieden Usern/Meinungen/Ausführungen in diversen Themen sind Tagtäglich in vielen Foren an der Tagesordnung - Es ist und bleibt die Meinung eines Users, wer es kontrovers oder beleidigend auffasst, kann und darf es immer noch ignorieren. Wenn ich alles kommentieren würde, käme ich mit einen 24std. Tag nicht aus :banana:
#12
Registriert seit: 13.04.2004

Hauptgefreiter
Beiträge: 180
Ich bin zwar nicht mehr firm mit Windows aber vor zig Jahren hatte ich auch mal ne Ramdisk und das war eigentlich ganz einfach und brauch afair keine extra Software.

Unter Linux ist ne Ramdisk schon seit Jahren gang und gäbe. /dev/shm und /tmp sind normalerweise (kommt auf die Distribution an) als tmpfs gemountet.
Ein tmpfs liegt auch im Ram. Kann aber auch in die swap ausgelagert werden. Zusätzlich bleibt beim Hostsystem der komplette Hauptspeicher sichtbar und wird nicht vom System abgespaltet.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Samsung SSD 850 EVO mit neuem 48 Layer 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-850EVO-48/TEASER

Bereits vor einiger Zeit hat Samsung den nächsten Schritt in der Fertigung von NAND-Speicher angekündigt, nämlich die Produktion von 3D-NAND mit 48 Layern. Dieser soll jetzt in der Samsung SSD 850 EVO zum Einsatz kommen, wobei sich der Produktname nicht ändert, die Bestände werden also nach... [mehr]

OCZ Trion 150 SSD mit 240 GB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/OCZ-TRION-150/TEASER

Letztes Jahr hat OCZ mit der Trion 100 eine SSD auf TLC-Basis für preisbewusste Käufer auf den Markt gebracht. Nach etwas über einem halben Jahr erfährt die Trion nun ein Update in Form der OCZ Trion 150, bei der weiterhin TLC-Speicher von Toshiba zum Einsatz kommt, der jetzt allerdings in 15... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]