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Weitere Details zu AMDs RS780-Chipsatz

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AMDs nächster Chipsatz RS780 für den Sockel AM2+ wird den Hypertransport in der Version 3.0 einführen und über eine integrierte Grafik mit "Universal Video Decoder" (UVD) verfügen. Diese Technologie ist auch in AMDs aktuellen Midrange-Grafikkarten HD-2600 zu finden, nicht aber in der HD-2900, und liefert Hardwarebeschleunigung für H.264 und VC-1. Beide Codecs werden häufig für HD-Videomaterial eingesetzt. Passend für HD-Videomaterial bietet der RS780 Videoausgabe über Displayport, HDMI, DVI, TV-out, VGA und LVDS. Ebenfalls in dem Chipsatz integriert ist HDCP, sowie ein Sound-Controller, durch den die Ausgabe von Ton und Bild gleichzeitig über HDMI möglich ist. Neu bei dem Chipsatz ist, dass sämtliche PCIe-Schnittstellen (in der Version 2.0) in die Northbridge verlagert wurden und die Southbridge SB700 somit nur noch die PCI-Schnittstellen beherbergt. Die Southbridge liefert zudem insgesamt 14 USB-Schnittstellen, von denen allerdings nur 12 dem aktuellen 2.0-Standard entsprechend. Für Festplatten stehen insgesamt 6 SATA2-Anschlüsse zur Verfügung, welche sich wie gewohnt in RAID 0, 1 und 10 betreiben lassen. Anders als Intel verzichtet AMD nicht auf eine IDE-Schnittstelle, doch wird dieser auf manchen Mainboards für AMDs HyperFlash, vergleichbar mit Intel Turbo Memory, genutzt werden. So langsam aber sicher müssen sich die Nutzer von ihren IDE-Geräten trennen.

Für Geschäftskunden sieht AMD einen Broadcom BCM5761-Ethernet-Controller vor, über den "remote management" ermöglicht wird. Zudem empfiehlt AMD die Kopplung mit einem TPM-Modul nach 1.2-Standard.

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