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ATI RD600 - Automatisches Overclocking und dreimal PCI-Express x16

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[url=http://www.amd.de]AMD[/url] stellte seinen AM2 vor und [url=http://wwww.intel.de]Intel[/url] wird in Kürze seine Core 2 Architektur bzw. erste Prozessoren auf diesem Design auf den Markt bringen. Auf der Chipsatzseite bleibt Intel seinem 975X als High-End Chipsatz treu, [url=http://www.nvidia.de]NVIDIA[/url] hat gerade erst die nForce 590 SLI Intel Edition vorgestellt und mit dem RD600 will nun auch [url=http://www.ati.de]ATI[/url] gründlich mitmischen. Erste Präsentationsfolien verraten nun einige Details zum neuen High-End Chipsatz von ATI. Ähnlich wie bei NVIDIAs LinkBoost tut, wobei der HyperTransport Bus zwischen dem MCP und dem SPP um 25% übertaktet wird, will dies dann auch ATI tun. Mainboards mit RD600 Chipsatz sollen dabei einen FSB von 1.333 MHz problemlos erreichen können. Mit Luft nach oben hin konzipiert sind so Taktraten von 1.500 MHz für den FSB möglich.Besonders interessant dürfte die Implementierung des Speichercontrollers sein, der für Intel Prozessoren im RD600 vorgesehen ist. Dieser arbeitet nun asynchron zum FSB. Dies bedeutet, dass Teiler nicht länger von Nöten sind und so der FSB angehoben werden kann, ohne den Speicher ebenfalls stärker zu belasten. DDR2-1066 Speicher wird ebenfalls direkt und ohne Übertaktung unterstützt. ATI selbst gibt an, dass mit dem aktuellen Referenzdesign des RD600 bereits Taktraten von 375 MHz (1.500 MHz Quad Pumped) erreicht wurden.

Parallel zu NVIDIAs nTune Software arbeitet man auch bei ATI an einer entsprechenden, ATI System Management (ASM) getauften Lösung. Über das ASM lässt sich dann bequem via Windows XP Software der FSB, Speichertakt, PCI-Express Takt, die Speicher Timings und verschiedene Spannungen einstellen.

Um die Physikberechnung weiter zu unterstützen plant ATI bereits jetzt den Ausbau seiner auf der Computex erwarteten Lösung zur Physikberechnung. Genau wie in der NVIDIA-Lösung auch kann die Physikberechnung dabei zusammen mit der Berechnung des grafischen Teils auf einer Karte geschehen oder aber im CrossFire-Verbund auf einer von beiden Karten. Zusätzlich dazu soll es aber auch die Möglichkeit geben, zwei serienfremde Grafikkarten hier einzusetzen. So könnte zum Beispiel eine ATI Radeon X1900 XTX die grafische Berechnung übernehmen, während eine ATI Radeon X1600 sich um die Physikberechnung kümmert. Diese Lösung will ATI wie folgt verbessern: Dank dreier PCI-Express x16 Slots auf dem Mainboard, berechnen beispielsweise zwei ATI Radeon X1900 XT Karten im CrossFire Verbund die Grafik, während sich eine weitere Grafikkarte der ATI Radeon X1000 Serie um die Physikberechnung kümmert.



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