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G.Skill bringt DDR4-Arbeitsspeicher mit 3.666 MHz auf den Markt

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gskill DDR4-Arbeitsspeicher nimmt weiter an Fahrt auf. Nachdem G.Skill Ende April sein erstes DDR4-Kit mit einer Kapazität von satten 128 GB an den Start brachte, dreht man nun weiter an der Taktschraube und bringt die ersten Module mit einer Geschwindigkeit von 3.666 MHz auf den Markt. Bislang war meist bei 3.400 MHz Schluss.

Getestet wurden die neuen Speicherriegel der RipJaws-4-Familie auf einem Gigabyte X99 SOC Champion-Mainboard. Zum Einsatz kamen vier Module mit einer Kapazität von jeweils 4.096 MB – insgesamt also 16 GB im Quad-Channel-Betrieb. Trotzdem will G.Skill die Spannung nicht weiter erhöht haben. Die hohen Taktraten sollen mit gerade einmal 1,35 V erreicht worden sein und das bei relativ scharfen Timings von CL18-18-18-38 und einer Command-Rate von CR2. Gekühlt werden die Module von einem hauseigenen Aluminium-Heatspreader, welcher schon auf langsameren Riegeln der Serie zum Einsatz kommt. Unter Haube sollen Samsung-IC-Chips ihre Dienste verrichten.

Über Preis und Verfügbark sprach G.Skill allerdings noch nicht. Ein Schnäppchen werden sie mit Sicherheit jedoch nicht werden. Die gleichen Module mit 3.400 MHz kosten in unserem Preisvergleich als 16-GB-Kit derzeit fast 740 Euro und sind auch nur sehr begrenzt verfügbar. DDR4 kann im Desktop-Segment ohnehin nur auf der X99-Plattform in Kombination mit einem „Haswell-E“-Prozessor genutzt werden. Die Plattform wurde vor knapp neun Monaten im August vorgestellt.

gskill ddr4 3666 k
Die G.Skill-RipJaws4-Module erreichen nun Geschwindigkeiten von bis zu 3.666 MHz

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Kommentare (10)

#1
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Oberbootsmann
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betrachtet man den extrem kleinen käuferkreis für solchen ram ist der preis gar nicht mal so hoch.

für 99% der x99 besitzer ist der ram ja relativ uninteressant.

@hwluxx,
GTA5 bringt ja anscheinend in hohen details schon einen i7 4790k an sein limit, gepaart mit einer high end grafikkarte. nun gab es hier ja mal den test mit einem oder mehreren übertakteten 5820k und mehr.

ich fände es mal interessant einen wirklichen vergleich beider prozessoren beim gaming zu haben. vlt beide auf 4.4ghz getaktet und dazu eine titan x sli. oder eine r9 395x.

einen solchen test gibt es noch auf keiner HW seite
#2
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Zitat Stegan;23474094
3666MHz ... und das bei relativ scharfen Timings von CL18-18-18-38 und einer Command-Rate von CR2 ...


Naja die Timings würde ich jetzt nicht relativ scharf bezeichnen, aber aktuell ist wohl bei den MHz noch nicht mehr machbar.
Bin schon gespannt was dann bei Skylake Sockel 1151 mit DDR4 Dual Channel geht.
Aber wie schon bei DDR3 bringen mehr MHz bzw. niedrigere Timings (bei Intel) nicht den riesen Unterschied, und das ist wohl bei DDR4 nicht anders. Ich selbst habe ein 4x4GB G.Skill DDR4-3000 CL15 Kit, habe aber in Sachen OC noch nichts probiert und nur mal Stock (DDR4-2133), DDR4-2666 (max. mit BLCK 100) und XMP DDR4-3000 (BLCK 125) ausprobiert. Theoretische Benchmarks liefern schon unterschiedliche Ergebnisse aber in der Praxis merkt man nicht viel.
#3
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Zitat Bucho;23478056
Naja die Timings würde ich jetzt nicht relativ scharf bezeichnen, aber aktuell ist wohl bei den MHz noch nicht mehr machbar.
Bin schon gespannt was dann bei Skylake Sockel 1151 mit DDR4 Dual Channel geht.
Aber wie schon bei DDR3 bringen mehr MHz bzw. niedrigere Timings (bei Intel) nicht den riesen Unterschied, und das ist wohl bei DDR4 nicht anders. Ich selbst habe ein 4x4GB G.Skill DDR4-3000 CL15 Kit, habe aber in Sachen OC noch nichts probiert und nur mal Stock (DDR4-2133), DDR4-2666 (max. mit BLCK 100) und XMP DDR4-3000 (BLCK 125) ausprobiert. Theoretische Benchmarks liefern schon unterschiedliche Ergebnisse aber in der Praxis merkt man nicht viel.


In der "Praxis" hat man auch vom Wechsel DDR3 -> DDR4 erst mal keinen spürbaren Mehrwert.
Aber hinter diesen kleinen Leistungssteigerungen steckt ja viel mehr als nur technischer "Fortschritt"
Primär muss dort ja Geld verdient werden! Samsung oder Hynix könnten auch einfach mal 12-24 Monate lang nichts neues veröffentlichen, sonder forschen und dann, im Vergleich zum DDR4 Einstieg , ultraschnelle ICs auf den Markt werfen.
Aber in der Zeit wird dann halt kaum Geld verdient. Ich glaube nicht, dass sich das jemand leisten kann.

Mit einer der Gründe aus denen ich nahezu immer eine Generation hinter der aktuellen Version bleibe, was die meiste Hardware angeht. Da finde ich für meinen Bedarf in der Regel das optimale P/L Verhältnis.

Mit einer der Gründe warum ich immer eine Generation hinter der aktuellen Hardware bleibe.
#4
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was hast du denn für ein system ? solltest deine sys info mal aktualisieren :)
#5
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Zitat Nighteye;23481155
was hast du denn für ein system ? solltest deine sys info mal aktualisieren :)


Nun stellt sich die Frage wen Du wohl meinen magst ;-)
#6
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@mrcs
Ich schätze mal er meint Dich da Deine Sysinfo unvollständig ist und auch nix in der Signatur steht.

Aber bei der Gelegenheit habe ich meine veraltete Daten auch mal aktualisiert ... schäm ...
#7
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Jop bucho hat recht :)

Krasses system Bucho. Schon mit DDDR4

Kannst dann ja direkt auf Skylake switchen wenn du lust drauf hast. Aber nötig wäre es wohl nicht.
Nutzt du software für so viele Threads ?
#8
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Ich kann den HTPC im Profil gerne mal vervollständigen was die Infos angeht.

Ob ich mein aktuelles Produktivsystem nun in die Signatur packen soll ... lohnt eigentlich nicht, da es sich derzeit Stück für Stück zu einem "aktuellen" Gaming-System verändert,
und die Überbleibsel am Ende nur noch als Zweit-PC ( Minecraft Rechner fürs Frauchen ) herhalten muss.
#9
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@NightEye
DDR4 ist leider noch immer recht teuer, obwohl er endlich im Preisfall ist. Ich denke mit Skylake wird er dann dichter bei DDR3 Preisen liegen.

Daß neue Speichertechnologien anfangs teuer sind und leistungstechnisch nicht viel bringen war ja immer schon so. Die Anforderungen CPU (ohne iGPU/APU) <-> Speicher wachsen im normalen Desktop Bereich nicht so stark daß man es merken würde. Auch die Speichermenge die benötigt wird steigt nicht mehr so wie früher.

Wen es interessiert - Wenn ich mich mal grob so zurückerinnere an meine PC Historie:

1990 - 1MB (32pin SIMM) - 386/SX 16MHz
1991 - 4MB Upgrade (Danke Wing Commander II ;) )
1992/93 - 8MB (32pin SIMM) - 486DX2 50MHz
1996 - 32MB (72pin FPM) - Pentium 166MHz (nonMMX)
1997 - 64MB (168pin SD-RAM 66MHz) - AMD K6 233MHz
1998 - 128MB (168pin SD-RAM 100MHz) - Pentium II 400MHz
1999 - 256MB Upgrade
2000 - 512MB (168pin SD-RAM 133MHz) - Pentium III 866MHz
2002 - Upgrade auf Pentium III-S 1,4GHz
2004 - 1GB (DDR1 500MHz) - Pentium IV 2,8GHz
2005 - 2GB (DDR1 400MHz CL2) - Upgrade sowie Upgrade/Umrüstung auf Pentium-M @2,6-2,7GHz
2008 - 4GB (DDR2 667MHz) - Core2Duo E6400 gebraucht aber gleich Wechsel auf Core2Quad Q6700
2009 - 8GB (DDR2 800MHz) - Upgrade Speicher und 2010 CPU (Xeon X3370) und Anfang 2014 aus Langeweile auf X5460
2015 - 16GB (DDR4 3000MHz) - i7-5820K

Daneben/Dazwischen hatte ich einige zweit-PCs bzw. PCs bei meiner Familie wo jede Menge andere dabei waren (Celeron 300A->400, Duron 800, Pentium 4, Pentium E6500, Phenom II uvm.)
Wenn man sich das ansieht ist vom 1990-2000, also in 10 Jahren der Speicher um das 512fache gestiegen! Von 2000-2010 dann "nur" noch um das 16fache. Und von 2010-2015 (also nur 5 Jahre statt 10) dann lediglich das doppelte. 2020 wird dann vielleicht das 4fache sein?
Okay ich muß dazu sagen daß meine Speicherausstattung (zum Kauf/Upgrade) meistens über dem Durchschnitt lag und ich eigentlich immer "mehr als genug" hatte. Aber trotzdem sieht man daß man einfach nicht mehr so viel "mehr" benötigt wie früher. Und auch die effektive Speichergeschwindigkeit spielt nicht mehr so eine große Rolle, obwohl die relativ konstant gestiegen ist, leicht abflachend.


Naja am Sockel 2011-3 kann ich vermutlich nicht mehr auf Skylake-E aufrüsten, aber dann noch auf Broadwell-E - das ist wohl fix.
Oder meinst Du Plattformwechsel da ich ja schon DDR4 habe? Das macht glaube ich kaum Sinn denn Skylake am 1151 Sockel wird mit 4 Kernen / 8 Threads nur in wenigen Sachen schneller sein als (m)ein gleichgetakteter Haswell-E mit 6 Kernen / 12 Threads. Kommt natürlich immer auf die Anwendung/Spiel drauf an.

Nach vielen Jahren wollte ich halt wieder mal ein komplett neues System und nachdem ich eh schon die Core Nehalem, Sandy Bridge, Ivy Bridge übersprungen habe hab' ich halt gleich die Haswell-E genommen. Normale Haswell wollte ich nicht da ja schon der neue Sockel vor der Türe steht und abgesehen davon wollte ich nicht von 4 Kernen auf max. 4 Kerne +HT upgraden. Am Sockel 2011-3 kann ich wenn ich lustig bin auf jede Menge Kerne aufrüsten, mal sehen was Broadwell-E bringt.

Die vielen Threads nutze ich nicht sehr oft, aber ich konvertiere/bearbeite öfters Videos wo es sich schon auszahlt und mit Virtualisierung spiele ich mich auch wo mehr Kerne/Speicher auch eine feine Sache sind. Spiele profitieren leider noch wenige davon. BF4 zocke ich ganz gerne und da bringen 6 Kerne schon was und einige kommenden Spiele werden das ja hoffentlich auch. (SW Battlefront im Herbst, Star Citizen irgendwann ... werde ich mir wohl auch zulegen da ich ja Fan der alten Wing Commander war)
#10
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Registriert seit: 07.03.2005

Admiral
Beiträge: 10979
Ich bin auch der meinung das 8GB Ram für ein System welches im jahr 2015 Gebaut wird, zu wenig ist. Noch Reicht es zwar, aber man ist bei vielen Spielen schon gut bei 6,5 GB und das ist nicht gerade viel Luft.
War schön deine History und so zu lesen.
Hab ca bei 2000 angefangen mit 128mb SDR ram.

Hatte bisher auch noch kein Upgreade mit Stagnierender Kern anzahl seit dem Athlon 64 im Jahr 2004.

Hatte 2006 den Dual Opteron Server mit 2 echten CPU,s und 6GB DDR400 ECC Reg Ram.
Das teil steht heute noch bei mir ungenutzt im Keller :)
Danach halt 2009 einen Phenom II X3 Direkt auf AM3 Board mit DDR3 Ram. Hab DDR2 Quasi übersprungen.
2011 Den Bulldozer FX4100 welcher für mich ein Echter Quad Core mit K8 IPC ist.

Und jetzt gehe ich entweder auf Skylake oder Zen. Würde mir am liebsten einen 6 Kerner holen. Skylake als 6 Kerner ist mir aber zu teuer.
Daher wenn Skylake, dann höchstens einen 4 Kerner ohne SMT. Oder ich warte noch 1,5 jahre auf Zen :D mal sehen wie geduldig ich bleibe ^^
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