> > > > MWC 2014: Next Generation YotaPhone von beiden Seiten angefasst

MWC 2014: Next Generation YotaPhone von beiden Seiten angefasst

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

hardwareluxx news newSchon gestern konnten wir das YotaPhone der russischen Firma YotaDevices genauer unter die Lupe nehmen. Am Stand in Halle 1 des Mobile World Congress in Barcelona konnten wir das Gerät anfassen und fotografieren. Es folgen unsere Gedanken und ersten Eindrücke zum außergewöhnlichen Zwitter mit eInk-Display. Die neue Generation des Smartphones wurde auf dem MWC frisch vorgestellt und kommt unter anderem mit einem hochauflösenderen eInk-Display (960 x 540 px), Snapdragon 800 Prozessor und Wireless Charging. Was das Gerät aber wirklich interessant macht, ist das Full-Touch-eInk-Panel.

Das Konzept

Hands-on

In unserem Hands-on konnten wir uns von der nächsten Generation des YotaPhones überzeugen. Die großen Kritikpunkte konnten die Russen ausmerzen. So gibt es nun ein Full-Touch eInk und nicht mehr nur eine sensitive Bar am unteren Rand, das Gerät ist schneller und dünner als bislang - und deutlich ansehnlicher. Zudem fühlt es sich auch hochwertiger und robuster an. Der größere Akku soll trotz Touchpanel auf der Rückseite für mindestens die selbe Akkulaufzeit sorgen wie beim Vorgänger.

Vor allem aber ist das hochauflösendere eInk-Display ein Gewinn für das YotaPhone. War es vormals schwierig, Straßennamen oder andere kleine Schrift auf dem alten YotaPhone zu entziffern, ist das nun kein Problem mehr. Dank des SDK dürften nun auch deutlich mehr Apps die Funktionen des YotaPhone nutzen, auch wenn die Entwickler hier schon fleißig waren und viele Features selbst liefern. Verarbeitung, Optik und Haptik haben uns soweit sehr gut gefallen - vor allem beim angegebenen Preispunkt von 400 Euro UVP zum Marktstart. Natürlich ist das Gerät nicht das schickste auf dem Markt, durch seine ungewöhnlichen Features aber durchaus eines der Interessantesten. 

Praktisch: Sobald auf dem AMOLED-Display Touch registriert wird, schaltet der Touchsensor der Rückseite komplett ab, sodass es nicht zu Fehleingaben kommt. Ebenfalls intelligent fanden wir den Super-Stromsparmodus, in dem Anrufe und Nachrichten ausschließlich über das eInk hereinkommen und dort auch angenommen bzw. beantwortet werden können. So sollte man selbst mit einem fast leeren Akku noch einige Zeit durchalten können. Das Touch-eInk Display reagierte für eInk-Verhältnisse recht schnell. Die vielen Vorteile die man durch das schwarz-weiß Display im Alltag hat, könnten das YotaPhone 2 durchaus zu einem "Haben-Wollen"-Gerät machen.

Verfügbarkeit und Preis

Das YotaPhone der zweiten Generation soll ca. im August bis September erscheinen. Bei den Launch-Märkten fokussiert man sich auf Deutschland und Russland, in denen das Gerät für ca. 400 Euro auf den Markt kommen soll. Wir werden demnach selbstverständlich schnellstmöglich ein Testsample organisieren.

Komplette Spezifikationen

yota specs2

Social Links

Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Das lohnt sich ja noch mehr wie ein Nexus Gerät von Samsung.
Wird zwar trotzdem ein Nischenprodukt bleiben (kann mir nicht vorstellen, dass viele Leute sowas verwenden werden), aber ich finde das Gerät wirklich extrem interessant.
Und für 400 Euro :love:
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung Galaxy A3 (2016) & Galaxy A5 (2016) im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/TEASER_SAMSUNG_A2016

Die Oberklasse sorgt für Schlagzeilen, die Mittelklasse für Marktanteile. Deshalb war es vor knapp einem Jahr nur logisch, dass Samsung mit der neuen A-Reihe einen Gegenpol zur immer stärker werdenden Konkurrenz im Bereich zwischen 200 und 400 Euro platzieren wollte. So erfolgreich die beiden... [mehr]

Huawei P9 lite im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HUAWEI_P9_LITE_TEASER_KLEIN

Größer, schneller, schicker: Mit dem P9 lite bringt Huawei erwartungsgemäß den Mittelklasseableger seines Aushängeschilds in den Handel. Dabei verlässt man sich nicht auf leichte Korrekturen, was den Vorgänger nicht nur alt aussehen lässt, sondern das deutlich teurere Schwestermodell auch... [mehr]

Kommentar: Wie Microsoft mich dazu brachte, ein Lumia gegen ein iPhone zu...

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/MICROSOFT2012

Microsofts Verkäufe im Smartphonebereich sind im letzten Quartal regelrecht eingebrochen. Lediglich 2,3 Millionen Geräte konnte die mobile Sparte des Konzerns absetzen. Die hochpreisigen Surface-Tablets verkaufen sich mittlerweile besser als die Lumia-Smartphones. Dieses Jahr war die erste... [mehr]

HTC 10 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HTC_10_TEASER_KLEIN

Vom Innovator zum Sorgenkind: HTC gilt derzeit als eines der größten Sorgenkinder des Smartphone-Marktes. Nach dem guten, aber nicht überragenden One M8 und One M9 soll der schlicht 10 genannte Nachfolger nun endlich die Trendwende einläuten. Zu wünschen wäre es dem Unternehmen, ganz so... [mehr]

Huawei G8 (GX8) im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HUAWEI_G8_9_TEASER_KLEIN

Auf der IFA stand das Mate S im Vordergrund, doch mit dem G8 - das inzwischen auch als GX8 angeboten wird - hatte Huawei auch ein neues Mittelklassemodell mit dabei. Allmählich ist das Smartphone bei immer mehr Händlern verfügbar, die den Preis schnell unter die Empfehlung von knapp 400 Euro... [mehr]

Huawei P9 im Test (2/2) - Das leistet die Leica-Kamera

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/HUAWEI_P9/HUAWEI_P9_2_TEASER_KLEIN

Wie wichtig die Smartphone-Fotografie inzwischen ist, zeigt derzeit wohl nichts so deutlich wie die Kooperation zwischen Leica und Huawei. Auf der einen Seite ein exzellenter Ruf in Sachen Kameras, auf der anderen Expertise im Bau von Handys. Im zweiten Teil des Tests muss das P9 zeigen, dass es... [mehr]