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Research in Motion streicht 2000 Stellen

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Erstellt am: von
Alexander Spier

rim_logoDer kanadische Blackberry-Hersteller RIM hat angekündigt 2000 Stellen abzubauen. Nach dem stärker werdenden Wettbewerb im Smartphone-Bereich, dem damit verbunden Verlust von Marktanteilen und schwächeren Ergebnissen in den letzten Quartalen, setzt man ein angekündigtes Programm zur "Kostenoptimierung" um. Neben den Entlassungen gibt es auch einige Umbauten im Management.

Von der Kündigung betroffen sind circa elf Prozent der Mitarbeiter. Danach werden noch 17.000 Menschen bei Research in Motion (RIM) beschäftigt sein. Betroffen ist vor allem Nordamerika, aber auch einige andere nicht näher benannte Länder. Nach Aussage des Konzerns baue man damit Redundanzen ab und verschiebe Ressourcen in Bereiche mit dem höchsten Wachstumspotential. Der Abbau sei umsichtig und notwendig für den langfristigen Erfolg der Firma, schreibt der Hersteller in seiner Pressemitteilung. Es ist die erste größere Entlassungswelle bei RIM - in den letzten fünf Jahren hatte der Hersteller seine Mitarbeiterzahl nahezu vervierfacht.

Die Entlassungen wurden bereits bei Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen angekündigt und nun konkretisiert. Aufgrund der starken Konkurrenz von Apple- und Android-basierten Smartphones, der konservativen Ausrichtung der Geräte und die Konzentration auf den eigenen Push-Mail-Dienst verlor RIM in letzter Zeit Marktanteile und machte weniger Gewinn. Zudem verzögerten sich die Versuche mit eigenen Multimedia- und Touch-Geräten, die Trends der Mitbewerber aufzunehmen oder blieben hinter den Erwartungen zurück. Negativ aufgenommen wurden auch die von einigen Ländern erzwungenen Behördenzugänge zu den Mails der Kunden.

Trotz der Ankündigung fiel die Aktie im Laufe des Tages bereits um über vier Prozent. Im letzten halben Jahr verlor sie deutlich über 50 Prozent.

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Kommentare (1)

#1
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Das klingt mal wieder nach "N Typ oben hats verkackt und die armen Schweine darunter dürfen drunter leiden". Na ja, irgendwann werden Fachkräfte so selten sein, dass es den Leuten schwer fallen dürfte, nach einer Kündigung wieder jemanden zu finden, der zur Stelle passt. Hoffentlich bricht das Kartenhaus bald zusammen.
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