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Oculus Rift: Wegen Kontroversen um Gründer wollen Entwickler die Unterstützung aufgeben

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oculus rift vr brilleAktuell gibt es eine handfeste Kontroverse um den Mitbegründer von Oculus VR, Palmer Luckey. So hat Palmer Luckey eine Organisation namens Nimble America mit einer Spende von 10.000 US-Dollar unterstützt. Nimble America soll wiederum Donald Trump im Wahlkampf aushelfen. Auch antisemitische Tendenzen werden der Organisation nachgesagt. Nimble America hat zudem Anti-Hilary-Clinton-Plakate verteilt. Luckeys Unterstützung der recht plumpen Herangehensweise von Nimble America hat reichlich Kritik aus der Community heraufbeschworen. Auf Facebook hat sich der 24-jährige Oculus-VR-Mitbegründer bereits gerechtfertigt. Er habe angenommen Nimble America nutze moderne Kommunikationsmethoden um vor allem junge Wähler zu erreichen. Das klingt natürlich überraschend naiv – weswegen die Aussagen Luckeys von vielen Usern angezweifelt werden. Luckey bestreitet zudem ein Nutzer namens „NimbleRichMan“ gewesen zu sein, der zahlreiche kontroverse Beiträge verfasst hatte. Auch hier gibt es aber Zweifel an Luckeys Aussagen, denn andere beharren darauf, dass Palmer Luckey definitiv unter jenem Pseudonym gepostet habe.

oculus rift shipping

Jetzt ist abseits aller boulevardesker Berichterstattung, die aktuell um Palmer Luckey kreist, natürliche die berechtigte Frage, wie weit das Handeln eines Firmengründers auch auf dessen Unternehmen zurückwirken sollte. An diesem Punkt mahnt nämlich auch Luckey, dass Oculus VR sozusagen nicht für seine Fehler büßen sollte. Mehrere Entwickler haben bereits ihre Schlüsse gezogen. So hat etwa Tomorrow Today Labs, ein Studio das eine VR-Physik-Middleware und ein noch unangekündigtes VR-Spiel entwickelt, angekündigt die Oculus Rift nicht mehr zu unterstützen. Das soll zumindest solange der Fall sein, wie Palmer Luckey noch für Oculus VR arbeite. Auch der Indie-Entwickler Scruta Games schließt sich an. Auch die etwas bekannteren Entwickler Polytron („Fez“) und Kokoromi („SuperHypercube“) haben ihren Ärger Ausdruck verliehen. Sie fordern ebenfalls, dass Palmer Luckeys Handlungen bei Oculus VR deutliche Konsequenzen haben sollten.

Wie die ganze Geschichte ausgeht, ist noch offen. Es kam schon oft vor, dass Gamer und Entwickler zunächst in einem Aufschrei ihrem Ärger Luft machten, letzten Endes aber keine wirtschaftlich greifbaren Konsequenzen folgten. Eventuell dürften auch Palmer Luckey und Oculus VR einfach darauf hoffen, dass sich der Sturm wieder legt.

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Kommentare (19)

#10
Registriert seit: 22.06.2012

Bootsmann
Beiträge: 671
@pkoenig & Balle

Volle Zustimmung. Oculus VR ist für mich damit gestorben.

Dem Kerl werde ich kein Geld hinterher werfen.
#11
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Registriert seit: 27.10.2011

Bootsmann
Beiträge: 749
Es ist nur halt einfach scheiße, eine Firma anhand von solchen Aussagen zu boykottieren. Es gibt IMMER Leute, die zu einer Meinung eine andere haben, und zwar für alle Themen.
Was ist mit den anderen Leuten, die bei Oculus VR arbeiten? Sollen die auch darunter leiden? Was können die bitte dafür?
Und wie weit ist es mit unserer (bzw. der amerikanischen) Freiheit der Wahlen, wenn man mit Protesten und Boykotten rechnen muss, wenn man eine legale Partei wählt? Wenn jemand unbedingt den größenwahnsinnigen Trump wählen will - bitte, nur zu. Ist meiner Meinung nach ein Fehler, aber ich möchte niemandem die freie Entscheidung dazu nehmen, weil ich seine wirtschaftliche Existenz bedrohe.

Ist natürlich jedem selbst überlassen, für was man sein Geld ausgibt, aber dann zu Boykotten aufrufen finde ich ziemlich schwach.
#12
Registriert seit: 16.07.2008

Obergefreiter
Beiträge: 125
Zitat ZebuluXX;24941811
@pkoenig & Balle

Volle Zustimmung. Oculus VR ist für mich damit gestorben.

Dem Kerl werde ich kein Geld hinterher werfen.


Dann kaufe ich mir eben eine. Du kaufst sicher auch keine Produkte von BASF, VW, Mercedes, Bayer u.a. 😂
#13
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Registriert seit: 26.06.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 230
Irgendwie lustig, dass es jetzt wegen so etwas soooo einen Aufschrei gibt. Seit Jahren wird über die schlechten Arbeitsverhältnisse von oftmals asiatischen Firmen gesprochen und dass die Arbeiter dort menschenunwürdig behandelt werden.

Und trotzdem rennt die halbe Menschheit in die 1-Euro-Läden und kauft sich da ne neue Jeans für wenige Taler. Denn Geiz ist ja bekanntlich geil.

Oder halb Deutschland regt sich jedes Jahr kurz vor Weihnachten über die schlechte Bezahlung bei einem großen Versandhändler auf. Und trotzdem bestellt dort nahezu jeder.

Und nun gibt es so ein Theater, weil da 10.000 Dollar an irgendso nen komischen Haufen gespendet wurden? Würde man das in Deutschland umsetzen (jemanden aufzufordern seinen Job zu kündigen) wären ja, je nach Bundesland, auf einmal 10-15% der Einwohner arbeitslos :fresse:

Ich will das nicht gut heißen, aber dass es übertrieben ist, ist glaube ich klar.
#14
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1411
Zitat Das_Kuh;24942098
Irgendwie lustig, dass es jetzt wegen so etwas soooo einen Aufschrei gibt. Seit Jahren wird über die schlechten Arbeitsverhältnisse von oftmals asiatischen Firmen gesprochen und dass die Arbeiter dort menschenunwürdig behandelt werden.

Und trotzdem rennt die halbe Menschheit in die 1-Euro-Läden und kauft sich da ne neue Jeans für wenige Taler. Denn Geiz ist ja bekanntlich geil.

Oder halb Deutschland regt sich jedes Jahr kurz vor Weihnachten über die schlechte Bezahlung bei einem großen Versandhändler auf. Und trotzdem bestellt dort nahezu jeder.

Und nun gibt es so ein Theater, weil da 10.000 Dollar an irgendso nen komischen Haufen gespendet wurden? Würde man das in Deutschland umsetzen (jemanden aufzufordern seinen Job zu kündigen) wären ja, je nach Bundesland, auf einmal 10-15% der Einwohner arbeitslos :fresse:

Ich will das nicht gut heißen, aber dass es übertrieben ist, ist glaube ich klar.


Ganz zu schweigen davon dass es bei Hillary in einem sehr viel größeren Maße genauso abläuft. Was da auch manchmal für Lügen kommen, die selbst die Medien übernehmen, da stellt es einem die Nackenhaare auf.
Wie gesagt, die Doppelmoral- und PC-Seuche kommt auch hier rüber, und auch hier sieht man schon genannte Personen wie sie sich freiwillig entblößen, weil es plötzlich konform ist und Neusprech am laufenden Band klare Definitionen abändert wie es ihnen passt.
#15
Registriert seit: 01.07.2013

Obergefreiter
Beiträge: 127
Zitat Novastar;24941861
Und wie weit ist es mit unserer (bzw. der amerikanischen) Freiheit der Wahlen, wenn man mit Protesten und Boykotten rechnen muss, wenn man eine legale Partei wählt? Wenn jemand unbedingt den größenwahnsinnigen Trump wählen will - bitte, nur zu. Ist meiner Meinung nach ein Fehler, aber ich möchte niemandem die freie Entscheidung dazu nehmen, weil ich seine wirtschaftliche Existenz bedrohe.

Ist natürlich jedem selbst überlassen, für was man sein Geld ausgibt, aber dann zu Boykotten aufrufen finde ich ziemlich schwach.


Und was ist mit denen, die ihre eigene wirtschaftliche Existenz durch eine Trump-Präsidentschaft bedroht sehen? Ich jedenfalls möchte nur ungern jemanden unterstützen, der das Geld dann für politische Extremisten ausgibt, und dann noch für so schäbige Trollerei.

Boykotte sind zwar schon recht inflationär, aber in dem Fall kann ich es verstehen.
#16
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 11987
Dann ist es also legitim, wenn die wirtschaftliche Existenz durch Hilary bedroht ist? Interessante Einstellung

gesendet mit smartdingens
#17
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9431
Unsinnige Antwort, denn das ist nunmal Politik - jeder hat seine eigene Meinung wer besser ist.
Es ging aber um das Prinzip ob man ein Unternehmen oder jemanden wegen seiner politischen Einstellung benachteiligen darf.

Meiner Meinung nach ein klares Ja,
Denn wieso soll man jemanden durch Produktkauf zu unterstützen, dessen Meinung man nicht teilt - wenn man die Wahl hat?

Man darf/sollte niemanden benachteiligen oder bevorteilen wegen Dingen für die er/sie nichts kann, also Herkunft, Sexualität, Abstammung, Geschlecht, Erziehung, nicht-missionarisch-betriebene-Religion usw. Aber die politische Einstellung ist in Aller Regel etwas was man sehr wohl wählen kann, entsprechend sollte man nicht erwarten, geschützt zu werden wenn man z.B. Trump unterstützt.
Am Ende ist das wieder reale Demokratie. Dessen Anhänger kaufen dann eben eher die Rift, lol.

Wie auch immer, denke nicht dass das dermaßen große Auswirkungen haben wird. Jeder hat aber das Recht, diese Dinge in eine Kaufentscheidung mit ein zu beziehen.
#18
Registriert seit: 17.10.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 170
Zitat DragonTear;24951718
Unsinnige Antwort, denn das ist nunmal Politik - jeder hat seine eigene Meinung wer besser ist.
Es ging aber um das Prinzip ob man ein Unternehmen oder jemanden wegen seiner politischen Einstellung benachteiligen darf.

Meiner Meinung nach ein klares Ja,
Denn wieso soll man jemanden durch Produktkauf zu unterstützen, dessen Meinung man nicht teilt - wenn man die Wahl hat?

Man darf/sollte niemanden benachteiligen oder bevorteilen wegen Dingen für die er/sie nichts kann, also Herkunft, Sexualität, Abstammung, Geschlecht, Erziehung, nicht-missionarisch-betriebene-Religion usw. Aber die politische Einstellung ist in Aller Regel etwas was man sehr wohl wählen kann, entsprechend sollte man nicht erwarten, geschützt zu werden wenn man z.B. Trump unterstützt.
Am Ende ist das wieder reale Demokratie. Dessen Anhänger kaufen dann eben eher die Rift, lol.

Wie auch immer, denke nicht dass das dermaßen große Auswirkungen haben wird. Jeder hat aber das Recht, diese Dinge in eine Kaufentscheidung mit ein zu beziehen.



Ich geb dir Recht das jeder seine Meinung eh für die Richtige erachtet und ich geb dir auch Recht das jeder seine Kaufentscheidung daran festmachen kann welche politsche Meinung der Produzent/Verkäufer hat .

Das is soweit Richtig das kann man alles für sich selbst ausmachen, Aber zu Boykotten aufrufen ist nach meiner Auffassung schon Grenzwertig bis strafbar denn das kommt einem Rufmord gleich.

Und ich weiss auch nicht ob man wirklich was für seine "Politische" Einstellung kann . Ich weiss zb. nicht warum ich Völkisch denke obwohl das in der heutigen Zeit so verschrien ist. (Hat die Umerziehung bei mir nicht gegriffen?)

Du sagst niemand soll benachteiligt oder bevorzugt werden wegen seiner Herkunft , Sexualität , Abstammung , Erziehung und Religion . Geb dir da Recht, aber Religion ist das nicht schon fast gleichzusetzen mit Politischer Einstellung ? Denn die kann man in aller Regel auch frei wählen.

Im großen Ganzen nehmen siche Alle Menschen bei dem Thema Politik nicht viel. Denkt der eine nicht so wie ich es will wird diskriminiert.

Bestes Bsp. ist doch unsere derzeitige Politische Landschaft ....
#19
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9431
Zitat O5Tw1nD;24960863
Du sagst niemand soll benachteiligt oder bevorzugt werden wegen seiner Herkunft , Sexualität , Abstammung , Erziehung und Religion. Geb dir da Recht, aber Religion ist das nicht schon fast gleichzusetzen mit Politischer Einstellung ? Denn die kann man in aller Regel auch frei wählen.
Habe darum extra "nicht-missionarisch-betriebene Religion geschrieben". Ich finde was man selbst glaubt und im eigenen Haus, oder dafür vorgesehene Gebäude "praktiziert", ist einem selbst überlassen bzw. geht nur einen selbst was an. Denn mit welchem Recht soll man über etwas urteilen was einen selbst nicht beeinflusst?

Es ist nur etwas anderes wenn man dann rausgeht und andere Menschen ändern oder beeinflussen will.
Dann ist es in der Tat mit Politischem gleich zu setzen, denn das Ziel jeglicher Politik, ist es Menschen zu beeinflussen bzw. irgendwas zu ändern.

Zitat O5Tw1nD;24960863
Im großen Ganzen nehmen siche Alle Menschen bei dem Thema Politik nicht viel. Denkt der eine nicht so wie ich es will wird diskriminiert.
Was heisst denn "diskriminiert"? Das nennt sicht schlichtweg "Ablehnung" und damit muss man im Leben umgehen können (egal ob CEO oder nicht).


Zitat O5Tw1nD;24960863
Ich weiss zb. nicht warum ich Völkisch denke obwohl das in der heutigen Zeit so verschrien ist. (Hat die Umerziehung bei mir nicht gegriffen?)
Das ist natürlich Erziehungssache, wobei man meiner Meinung nach, dann nur nicht gelernt hat, weitsichtig zu denken und aus der Geschichte zu lernen.
"Völkisches Denken" (interessante Verharmlosung...) wird uns als Menschheit ins Verderben führen (bzw. führt einzelne Völker ins verderben). Die Vergangenheit hat das tausendfach gezeigt.
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