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GoPros Karma-Drone ist zusammenklappbar und passt in einen Rucksack

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GoProDie Gerüchte haben sich bestätigt und GoPro hat soeben die Karma und damit die erste Drohne aus eigenem Hause vorgestellt. Ursprünglich sollte der Quadrocopter deutlich früher erscheinen, musste aber auf den aktuellen Zeitpunkt verschoben werden, was für einige Zweifel bei den Investoren gesorgt hat. Die GoPro Karma soll ab dem 23. Oktober verkauft werden und kostet ohne Kamera 799 US-Dollar, mit einer GoPro Hero 5 Black 1.099 US-Dollar und einer Hero 5 Session 999 US-Dollar.

Der wichtigste Pluspunkt der Karma soll ihr zusammenfaltbares Design sein. Damit kann sie für den Transport besonders platzsparende zusammengelegt und einer dazugehörigen Transportbox transportiert werden. Gesteuert wird die Karma über einen Handheld ähnlichen Controller. Dieser verfügt auf der Oberseite und damit dem Deckel über ein Display und auf der Unterseite sind einige Knöpfe zur Steuerung und Bedienung der Funktionen vorhanden.

Die Karma ist kompatibel zu den neuen Hero-5-Modellen sowie der Vorgänger-Generation Hero 4, wird an einem Gimbal befestigt, der diese auf drei Achsen stabilisiert. Der Gimbal kann auch abgenommen werden und damit können Kamera und Gimbal auf in der Hand gehalten werden um bestimmte Aufnahmen zu machen. DJI bietet neben seinen Drohnen mit Gimbal auch solche Stabilisierungen an, die in der Hand gehalten werden können. Die Kamera ist an der Vorderseite der Karma angebracht, sodass die Rotoren nicht ins Bild kommen sollen – etwas was bei den DJI-Phantom-Modellen bei voller Geschwindigkeit aufgrund der Neigung gerne passiert.

Zur einfachen Steuerung verfügt die GoPro Karma über die Möglichkeit auf Knopfdruck zu Starten und zu Landen. Auch eine einfache Funktion der Heimkehr der Drohne auf Knopfdruck ist vorhanden. Zudem sind einige Flugprofile vorhanden, die vorprogrammiert in der Steuerung abgerufen werden können. Damit lässt sich eine Cable-Cam simulieren oder aber ein bestimmter Punkt wird umkreist. Unklar ist allerdings noch, ob die Karma bestimmten beweglichen Objekten folgen kann. Dann wäre auch noch zu klären, wie die GoPro Karma diesem Objekt folgt. Denkbar wäre eine optische Erkennung über die Kamera oder aber die Vorgabe eines GPS-Signals bzw. eines Senders, der vom zu folgenden Objekt mitgeführt wird.

In der kommenden Woche soll DJI ebenfalls eine Drohne vorstellen, die zusammengeklappt werden kann und sich damit deutlich besser transportieren lässt.

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 06.06.2009
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Beiträge: 281
Ich stehe diesen Dingern trotzdem noch skeptisch gegenüber...damit lassen sich schwere Unfälle verursachen.(speziell in Ortschaften mit dichtem Verkehr)
Habe mal kurz gegoogelt und dann gelesen,dass dieses Ding 20min und über 900m weit fliegen kann...damit könnte es auch außerhalb der Sichtweite geraten. (Geschwindigkeit 56km/h...das ist dann ein Geschoss)
#5
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Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6620
Dir ist klar, dass man Drohnen normalerweise dezent weiter oben bewegt?
Ich hab selten irgendwelche Drohnen im Stadt-Stau stehen gesehen :fresse:

Aber ja, Drohnen sind kein Kinderspielzeug - aber da ist mMn der Preisunterschied von Kleinen harmlosen Drohnen für 30€ zu Profi-Geräte zu groß - jemand, der sich ne 500€ Drohne leisten kann, weis, dass das Ding kein Spielzeug ist.
#6
Registriert seit: 06.06.2009
Westküste Geiseltalsee
Stabsgefreiter
Beiträge: 281
Speziell mit diesen Profiteilen lässt sich richtig viel Schei... bauen,wenn man es will. (siehe Laserpointer und Blenden von Piloten oder LKW-Fahrern)
Was die Höhe anbelangt,so gibt es zumindest in meiner Umgebung dank eines Segelflugplatzes auch Ultraleichtflugzeuge,Segler und Gleitschirmflieger...die dürften dann in Reichweite dieser Drohnen liegen)

Es gibt ja genug Freaks,die zu so etwas fähig währen...Ökofuzzies setzen Autos in Brand und setzen dadurch große Mengen gefährlicher Stoffe frei, es werden Steine von Brücken auf Fahrzeuge geworfen usw.
Ich könnte mir auch vorstellen,dass Terrororganisationen solche Dinger als fliegende Bombe einsetzen.
#7
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9445
Zitat klippenkuckuck;24931994
Speziell mit diesen Profiteilen lässt sich richtig viel Schei... bauen,wenn man es will. (siehe Laserpointer und Blenden von Piloten oder LKW-Fahrern)
Was die Höhe anbelangt,so gibt es zumindest in meiner Umgebung dank eines Segelflugplatzes auch Ultraleichtflugzeuge,Segler und Gleitschirmflieger...die dürften dann in Reichweite dieser Drohnen liegen)

Es gibt ja genug Freaks,die zu so etwas fähig währen...Ökofuzzies setzen Autos in Brand und setzen dadurch große Mengen gefährlicher Stoffe frei, es werden Steine von Brücken auf Fahrzeuge geworfen usw.
Ich könnte mir auch vorstellen,dass Terrororganisationen solche Dinger als fliegende Bombe einsetzen.
Äh ja, verbieten wir dann am besten auch Laserpointer und das Haushaltsmesser mit dem man ja Leute abstechen könnte gleich mit.
Oh und alle LKWs denn damit kann man ja auch in Menschenmengen rasen!
Edit: Und alle Brücken für Fussgänger sperren nicht vergessen :D
#8
Registriert seit: 25.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 912
Zitat klippenkuckuck;24931994
Speziell mit diesen Profiteilen lässt sich richtig viel Schei... bauen,wenn man es will. (siehe Laserpointer und Blenden von Piloten oder LKW-Fahrern)
Was die Höhe anbelangt,so gibt es zumindest in meiner Umgebung dank eines Segelflugplatzes auch Ultraleichtflugzeuge,Segler und Gleitschirmflieger...die dürften dann in Reichweite dieser Drohnen liegen)

Es gibt ja genug Freaks,die zu so etwas fähig währen...Ökofuzzies setzen Autos in Brand und setzen dadurch große Mengen gefährlicher Stoffe frei, es werden Steine von Brücken auf Fahrzeuge geworfen usw.
Ich könnte mir auch vorstellen,dass Terrororganisationen solche Dinger als fliegende Bombe einsetzen.


Modellhelis/Flugzeuge gibt es schon ewwwiiiiggg und es ist nie groß was passiert (oder es ist zumindest nicht überall rumgeschrien worden). Einziger Unterschied eigentlich: Fernbedienung vs Smartphone/Tablet (ähnlich).
Misst hätte man damit schon lange bauen können. Aber dann kannste auch alles andere verbieten und alles und jeden 24/7 überwachen... sinnlos. Wie du schon schreibst: "Los lasst uns Steine verbieten!" sagt keiner, obwohl auch Gefahrenpotential vorhanden
#9
Registriert seit: 15.01.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3202
Wie die Funke jetzt aussieht ist eigentlich egal und Unfug treiben kann man auf 1000 Wege, mit der "Drohne" kommt nur einer dazu.

Der einzige bedrohliche Unterschied ist in meinen Augen, die Unwissenheit derer die solche Dinger jetzt Ready to fly betreiben können und mit dem Abheben UNWISSEND eine Dummheit begehen.


Die Kategorie Laserpointer, Sprengsätze, Drogenschmuggel und Fahnen in Stadien sind Bewusste Straftaten. Diese Menschen würden sich sonst auch anderen Mitteln bedienen. Die Drohne war gerade nur nahe liegend.

Dass sich jetzt jeder Horst in den Mediamarkt begeben kann und das Ding nach 20 Minuten in der Luft bewegt, dass finde ich so "erschreckend".

Weil was ist der Fall:
- Man startet mit einem zu komplexen und schweren Fluggerät
- Es wird nicht geschaut, welcher Ort ist zum Fliegen geeignet (Der Wendehammer in der Spielstraße und das kleine Stadtfest ist z.B. keiner!!!)
- Die Funke hing noch nicht einmal am Simulator oder wurde Lehrer Schüler gekoppelt (Weil Fluggerät augenscheinlich direkt idiotensicher betrieben werden kann)
- Eine passende Haftpflicht ist nicht abgeschlossen, Geschweige denn eine die Wildflug mit abdeckt!

Ich kenne einige Phantom Piloten und finde es erschreckend wie viele schon nicht ohne GPS fliegen können, vom "Acro" Modus mal abgesehen. Daher meine Haltung auch wenn ich selbst sehr gerne in der Luft bin.
Ein Flyaway bei GPS Problemen ist auch schwer abwendbar, wenn der Pilot nicht wirklich fliegen kann.
#10
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9445
Zitat Feivel;24936569
- Die Funke hing noch nicht einmal am Simulator oder wurde Lehrer Schüler gekoppelt (Weil Fluggerät augenscheinlich direkt idiotensicher betrieben werden kann).

Wat?
#11
Registriert seit: 15.01.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3202
Bevor man sich, vor ein paar Jahren noch, aufs Feld für seinen ersten Flug begeben hat, hat man erstmal am PC geübt und die Fernbedienung mit dem PC gekoppelt.
So hat man sich schon vor dem Flug damit auseinandergesetzt, wie zu steuern ist, wenn das Fluggerät die Richtung ändert und zum Beispiel auf einen zufliegt.

Im Idealfall hatte man einen erfahrenen Freund, der die beiden Fernbedienungen miteinander verbunden hat, um so im Ernstfall immer eingreifen zu können, falls der Neuling die Kontrolle verliert.

Beides Vorkehrungen die jetzt erstmal nicht mehr nötig scheinen, aber da trügt der Schein.
#12
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Achso, verstehe.

Naja, ich finde wenn es die Möglichkeiten gibt (GPS, automatische Stabilisierung, Entfernungssensoren für Hinderniserkennung (hat die Karma übrigens leider nicht)), weshalb sollte man sie nicht einsetzen?
Dafür was man mit den Mitteln tut ist man immer noch selbst verantwortlich. Dass man sich vor dem ersten Flug nicht informiert, kann man das auch als bewusste Tat auffassen. Dummheit schützt ja bekanntlich nicht.

Davor mit einem zu grossen Fluggerät zu beginnen, etc. "schützt" zudem noch immer der Preis, würde ich sagen.
Was wäre denn eigentlich so die günstigste Drohne welche Position halten und sich selbst stabilisieren (und in der Luft halten) kann?
Ohne diese Features braucht man noch immer sehr viel geschick bzw. training. Die angebliche "3D Stabilisierung/Gyroskop" der Drohnenwinzlinge der <100€ Klasse hat sich zumindest für mich als nutzlos entpuppt.
#13
Registriert seit: 15.01.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3202
Ich habe auch nichts gegen diese Features ansich, im Gegenteil ich nutze sie ja selber.
Nur bau mal einen Quadrocopter oder Flieger selber der das kann und stell ihn ein.
Zwangsläufig wirst du ein paar Monate auf dem Reißbrett und beim Bau verbringen und dich mit der Materie auseinandersetzen.
Dabei stößt man auf viele Themen, die jemand bei diesem RTF Kram ganz einfach umgeht.

Der Preis (400 Euro für nenn einfachen DJI Phantom) schreckt doch niemanden ab. Der liegt doch ruckzuck unter dem Weihnachtsbaum ;-)


Wie du schon sagst es gibt mehrere Ausprägungen was Lage halten angeht. Reicht es dir, dass er sich zumindest abfängt und beim loslassen waagerecht steht?
Soll er nicht nur waagerecht stehen, sondern auch nicht weiter hoch oder runter gehen, wenn man alles loslässt?
Oder soll er sich überhaupt nicht bewegen, wenn man nichts tut.

Für letzteres musst du Gyro, mit Baro und GPS/Kompass haben, erst dann wird er unbeeindruckt von Wind (bis zu einem gewissen Maße) auf dem Fleck stehen.

Aber selbst mit Do it yourself wirst du nur sehr schwer unter 100 Euro bleiben, da allein der Flightcontroller mit GPS bei mindestens 50 Euro liegt. Beim Quadrocopter braucht man dann noch "alles" andere 4 mal (Motoren, ESCs) :)

Ein gebrauchter Phantom 1 oder 2 wäre da vermutlich mit die beste Variante.

Unwissenheit Schützt vor Strafe nicht, ist vollkommen Richtig. Heilt aber keine entstandenen Verletzungen und ohne ausreichenden Versicherungsschutz wird es schnell teuer.
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