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Der Budd-e, der Bulli für das neue Jahrtausend

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vwVolkswagen hat auf der aktuell stattfindenden CES den Budd-e vorgestellt, bei dem es sich um eine Studie für einen Kleinbus mit Elektro-Antrieb handelt. Bis es so weit ist und wir den Budd-e auf den Straßen sehen werden, wird es aber noch etwas dauern, das zeigt ein erster Blick auf den Bulli-Erben schnell. Rein äußerlich besitzt der Budd-e dabei deutliche Anleihen an seinen berühmten Ur-Ahnen, gleichzeitig wirkt die Studie aber noch recht abgehoben, mit ihren zahlreichen Beleuchtungselementen.

Rein technisch basiert der Budd-e auf dem E-Baukasten des VW-Konzerns. Im Rahmen der Keynote wurde eine Reichweite von 232 Meilen nach dem EPA-Standard angegeben, während nach dem EU-Zyklus 373 Meilen erreicht werden sollen. Die Batterie, die eine Kapazität von 101 kWh besitzt, wurde beim Budd-e flach auf dem Boden untergebracht, was zu einer guten Straßenlage und einer hohen Sicherheit führt.

Volkswagen nennt den Budd-e selbstbewsst das erste Auto im Internet of Things, ein „Social Vehicle“. Jeder Mitfahrer kann sein eigenes Tablet mitbringen und konfigurieren. Wenn der Trip dann losgeht, werden die Inhalte von allen Mitfahrern zusammengefügt und so Playlisten generiert – was sicherlich nicht immer ohne Diskussionen verlaufen wird. Ein großes Display im Fahrgastraum sorgt dafür, dass auch alle Infos gut zu erkennen sind. Volkswagen spricht auch davon, dass der Budd-e ein Teil des Smarthomes werden soll. So kann die Türklingel an das Auto weitergeleitet werden oder der Füllstand des Kühlschranks überprüft werden kann. Als Partner für solche Gedankenspiele wurde heute LG ins Spiel gebracht. Ebenso sollen die Cloud-Klingelanlagen von Doorbird eingebunden werden.

Das Cockpit wird von drei großen Displays dominiert, die alle wichtigen Informationen zusammenfassen. Die Informationen können frei nach den eigenen Vorlieben angeordnet werden. Der Budd-e kann vollständig über Gesten oder mit der Stimme gesteuert werden, das betrifft bei der heute gezeigten Studie auch die Türen. Das Lenkrad besitzt ebenfalls keine Tasten mehr, sondern nur noch große Touch-Elemente.

Auch an anderer Stelle reagiert Volkswagen mit dem Budd-e auf die veränderten Anforderungen der modernen Gesellschaft: Es gibt eine integrierte Paketbox, die vom Zusteller beispielsweise über eine Smartwatch geöffnet werden kann.

Viele der heute gezeigten Features des Budd-e sollen bis Ende des Jahrzehnts in die Realität umgesetzt werden. Man darf gespannt sein, wie es wirklich aussehen wird.

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Kommentare (29)

#20
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9451
Also VW hat da definitiv ein ambitioniertes Projekt. Einige Ideen sind sehr interessant wie die social features und die "Paketschublade".
Auch das dreifach-Dispaly design rund um das Lenkrad erscheint mir ein spur sinnvoller als das riesige, mittige Display in der Konsole beim Tesla.
Hoffentlich schaffen es viele features in die finalen Versionen.

Dass VW als Unternehmen allerdings in letzter Zeit einiegs an Mist gebaut hat, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Ich "hoffe" auch dass der Kunde das bei der Kaufentscheidung im Kopf behält und sowas in Zukunft nicht wieder vorkommt.
#21
Registriert seit: 30.04.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 225
@blubb0r87

Tolle Einstellung, also sind zentausende Fliesbandarbeiter mitschuldig am Abgasbetrug und mit den 100 Mio Strafe meine ich das Privatvermögen der Vorstandsmitglieder.
#22
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Registriert seit: 25.03.2011
Oberbayern-Landkreis München
Bootsmann
Beiträge: 514
Es ist doch schon sehr interessant, wer sich so alles auf den schlips getreten fühlt. Primär wohl diejenigen, welche ein auto anschaffen müssen wollen. Wer außerhalb der städte wohnen will, weiß vorher welche infrastructur ihn erwartet und sollte sich im nachhinein nicht beschweren. Nicht nur "großstadthipster" verzichten auf den konsumirrsinn, sondern eher menschen mit verstand.
Ich lebe seit 2006 ohne eigenes auto und bin froh, ohne diesen ganzen wahnsinn drumherum. Für interessierte sehr lesenswert der blog von C.Herrmann zum thema [COLOR="#FF0000"]autofrei leben.[/COLOR]
Autohersteler werden prinzipiell umdenken müssen, wenn sie weiterhin ihre produkte verkaufen wollen. Wahrscheinlich eher in richtung ganzheitliche systeme.
Mal sehen was die zukunft noch so bringt. Ich kaufe mir diesen monat ein schönes neues [COLOR="#FF0000"]pedelec[/COLOR]. Ein bischen spaß muß sein!
#23
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Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 14863
Ich fahre gerne meinen Mustang 5.0 V8 und fahre auch generell gerne Auto, habe kein Interesse ohne Auto zu sein und seh daran nichts eerstrebenswertes.
Was jetzt menschen mit alten autos die es schlicht brauchen ,mit konsumirrsinn zu tun haben weisst wohl nur du..

Anschaffen will ich auch kein auto, ich habe ja eins...
alsu sehr in der Krise scheinen mir die Autohersteller auch nicht. Aber wie es mit jeder Ideologie ist ,amn redet sich gerne die Realität wie man sie gerne hätte..
#24
Registriert seit: 30.04.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 225
Ein Fahrad mit Pedelec würde ich mir auch gerne kaufen,
aber ich habe viel zu viel Angst das es geklaut wird. Leider fehlt es für teure Fahrräder an sicheren Abstellmöglichkeiten. bei z.B. Bahnhöfen, Einkaufzentren.
In Japan gibt es super Fahradgaragen, die sind unterirdisch und werden in einer Box per Aufzug weg gestellt, zwar nicht ganz billig, aber man sollte nicht vergessen, das die Autofahrer über 60 Milliarden Steuern bezahlen, von denen knapp 23 Milliarden in die Vehrkersinfrastruktur invenstiert werden.
#25
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Registriert seit: 25.03.2011
Oberbayern-Landkreis München
Bootsmann
Beiträge: 514
Zitat Langoras;24200336
Ein Fahrad mit Pedelec würde ich mir auch gerne kaufen,
aber ich habe viel zu viel Angst das es geklaut wird. ...zwar nicht ganz billig, aber man sollte nicht vergessen, das die Autofahrer über 60 Milliarden Steuern bezahlen, von denen knapp 23 Milliarden in die Vehrkersinfrastruktur invenstiert werden.

Woher hast du diese zahlen...60mrd€? Wenn das wirkliche zahlen sind, dann ist ja wohl klar, daß autofahrer ausgenommen werden wie weihnachtsgänse. Aber dazu gehören auch immer zwei: einer der es macht und einer der es mit sich machen läßt.
Das mit dem klauen ist mir in den letzten jahren nicht untergekommen. Seit jahren benutze ich ein Kryptonite Evolution 2000 an richtig teuren bikes . Es hat sich noch niemand daran versucht es zu knacken.
Wenn du angst hast, solltest du mal zu einem therapeuten gehen. Oder dein bike versichern und mit einem guten schloß sichern!
#26
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9451
Zitat djrobinson;24200412
Das mit dem klauen ist mir in den letzten jahren nicht untergekommen. Seit jahren benutze ich ein Kryptonite Evolution 2000 an richtig teuren bikes . Es hat sich noch niemand daran versucht es zu knacken.
Wenn du angst hast, solltest du mal zu einem therapeuten gehen. Oder dein bike versichern und mit einem guten schloß sichern!
Uff, also gestohlen wird wirklich oft soweit man so höhrt und Statistiken liest. Auch mit Boolzenschneider welche durch die üblichen Kettenglieder durchgehen wie Butter.
Bei dem massiven Teil das du nutzst, kann man aber in der Tat beruhigt sein.


Zitat djrobinson;24200412
Woher hast du diese zahlen...60mrd€? Wenn das wirkliche zahlen sind, dann ist ja wohl klar, daß autofahrer ausgenommen werden wie weihnachtsgänse. Aber dazu gehören auch immer zwei: einer der es macht und einer der es mit sich machen läßt.

Die Zahlen sind inklusive der Mineralölsteuer die mehr als die Hälfte ausmacht:
Zitat
Weiterhin beläuft sich Summe, die Autofahrer laut ADAC jährlich in die Staatskasse spülen, auf 53 Milliarden Euro (2012).

Steuern und Co.: Mit diesen Kosten werden Autofahrer in Deutschland belastet
Das Problem mit den Straßen ist allerdings folgendes:
Zitat
davon aber nur 19 Milliarden für den Erhalt und Neubau des Straßennetzes ausgegeben. Mit dem Rest werden andere Projekte des Bundes finanziert, die nicht unbedingt mit dem Straßenverkehr zu tun haben müssen.


Ob man deswegen dem Auto grundsätzlich abschwören sollte? Schwer zu sagen..
Elektro-Mobilität ist jedenfalls erstmal die Zukunft. Und zwar erstmal als Autos im Eigenbesitz. Alles andere ist den meisten Menschen nunmal zu unbequem.
Die gegenargumente sollte man aber überdenken.
Die Energiegewinnung fürs Stromnetz wird schließlich ebenfalls auf erneuerbar und sauberer umgestellt (da sind wir hierzulande, im Gegensatz zu den E-Autos selbst ja sogar recht weit vorne mit dabei) und dass die Produktion der E-Autos umweltschädigender ist, ist inzwischen auch nicht mehr richtig. Sobald die Massenfabriken wie die von tesla fertig sind, werden zudem auch die Kosten weiter sinken.
#27
Registriert seit: 30.04.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 225
"Woher hast du diese zahlen...60mrd€? Wenn das wirkliche zahlen sind, dann ist ja wohl klar, daß autofahrer ausgenommen werden wie weihnachtsgänse."

Ich hatte mal eine Auflistung von 2011 gesehen, da waren es knapp über 63 Milliarden. Man darf nicht vergessen dass der Autofahrer ja nicht nur KFZ-Steuern und Benzinsteuer zahlt.
Jeder Autofahrer hat eine Hapftlichtversicherung und meist noch eine Teil/Vollkastoversicherung und was zahlt man da? Versicherungssteuer.
Wenn man Zubehör oder Teile Kauft (Öl, Filter, Autopflegemittel) kommen die Mehrwertsteuer und wenn man in die Werkstatt fährt, zahlt der Autofahrer auch die Sozialabgaben des Arbeitgeberanteils für die Angestellten, die im Stundenpreis drin sind.
#28
Registriert seit: 28.10.2015
Saarland
Obergefreiter
Beiträge: 77
Zitat djrobinson;24200245
Es ist doch schon sehr interessant, wer sich so alles auf den schlips getreten fühlt. Primär wohl diejenigen, welche ein auto anschaffen müssen wollen. Wer außerhalb der städte wohnen will, weiß vorher welche infrastructur ihn erwartet und sollte sich im nachhinein nicht beschweren. Nicht nur "großstadthipster" verzichten auf den konsumirrsinn, sondern eher menschen mit verstand.


Andere Leute beleidigen und sich dann darüber wundern, dass sie sich beleidigt fühlen passt ins Bild. "Wer ein Auto hat, hat keinen Verstand", "Wer nicht in der Stadt wohnen will ist selbst schuld", "Ein Auto ist Konsumirrsinn, ich kauf mir ein Pedelec". Nicht die schlechteste Möglichkeit, sich selbst schlecht darstehen zu lassen. ;)
#29
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Registriert seit: 08.02.2008
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Korvettenkapitän
Beiträge: 2202
Was für ein seltenst hässliches Kfz... Dagegen sieht ein Fiat Multipla ja designtechnisch aus wie n Wiesmann GT...
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