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FSP EMERGY – Heim-Akku im Rollkoffer

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Mit der zunehmenden Bedeutung von Elektromobilität und privaten Solaranlagen werden Energiespeicher für den Heimbereich immer wichtiger. Aber auch als Notfalllösung für Stromausfälle kann ein großzügiger Heim-Akku relevant sein. Die neu vorgestellten FSP EMERGY-Produkte bieten sich als praktische und zudem auch noch flexible Lösung an.

Anders als Teslas Powerwall werden die EMERGY-Lösungen nicht fest an einer Wand angebracht. Die Akkuzellen befinden sich stattdessen in einem Rollkoffer und sind damit prinzipiell mobil. FSP sieht die Produkte dann auch nicht nur als Heimlösung, sondern auch als transportable Stromquelle. Die EMERGY-Produkte können sowohl mit Netzstrom als auch von einer Solaranlage geladen werden. Der gespeicherte Strom wird anschließend so abgegeben, dass auch anspruchsvolles elektronisches Equipment damit versorgt werden kann. FSP sieht Einsatzmöglichkeiten zum einen beim Zwischenspeichern von Solarstrom, zum anderen aber auch als USV-Lösung. Die Heim-Akkus gewährleisten dann eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Selbst das kleinste Modell mit 900 Wh kann einen typischen 42-Zoll-LCD-Fernseher für vier Stunden mit Strom versorgen.

Neben der EMERGY 1000-Serie mit 900 Wh großem Li-Ion-Akku bringt FSP außerdem die EMERGY 3000-Serie mit 1,7 kWh großem Lithium-Eisenphosphat-Akku bzw. mit 2,6 kWh großem Li-Ion-Akku auf den Markt. Eine Lebensdauer wird nur für den Lithium-Eisenphosphat-Akku angegeben. Er soll 2.000 Ladezyklen überstehen. Maximal können 1,5 kW abgerufen werden. Die EMERGY-Akkus werden allesamt im Rollkoffer mit ausziehbarem Handgriff ausgeliefert. Damit sie im Heimeinsatz akustisch unauffällig bleiben, werden sie komplett lüfterlos gekühlt.  

Die Rollkoffer-Akkus werden ab sofort verkauft. FSP nennt allerdings nur US.Dollar-Preise. Der Akku aus der EMERGY 1000 Series kostet demnach 2.100 Dollar, die 2,3 kWh-Lösung aus der EMERGY 3000-Serie 3.300 US-Dollar und die 1,7 kWh-Lösung mit höherwertigem Lithium-Eisensphosphat-Akku 4.500 US-Dollar. Solar-Panele werden als optionales Zubehör angeboten.

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Kommentare (9)

#1
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Registriert seit: 11.12.2011
NRW
Korvettenkapitän
Beiträge: 2170
Wie viel wiegen die Dinger denn bitte? oO
#2
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29103
Ich frage mich, ob die als Handgepäck durchgehen und wie die Sicherheitskontrolle damit abläuft ;)
#3
Registriert seit: 23.09.2009

Kapitänleutnant
Beiträge: 1928
Da man schon Probleme bekommt, Modellbau Akkus per Airmail zu verschicken... interessante Frage.
#4
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Registriert seit: 13.11.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1052
Zumindest bei der Lufthansa bekommt man da Probleme, mehr als 160Wh darf man nicht mitnehmen. Quelle Denke mal das andere Airlines ähnliche auflagen haben werden.
#5
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Registriert seit: 02.02.2012
72202
Korvettenkapitän
Beiträge: 2073
Don du gehst doch sicher mit auf die Computex ;D test es doch...schnell ein Sample bestellen bei FSP!
#6
Registriert seit: 02.09.2010
Forchheim
Oberbootsmann
Beiträge: 1014
@Simel
Und wenn der Akku nicht geladen ist?
#7
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 29103
Zitat Zeusx86;23499780
Don du gehst doch sicher mit auf die Computex ;D test es doch...schnell ein Sample bestellen bei FSP!


Mal sehen ;)
#8
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Registriert seit: 13.11.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1052
@Uftherr
Denke mal das ist denen egal da auch ein entladener Akku sehr gut brennt. Wobei ein Akku mit "nur" 100Wh schon ordentlich qualmt. Ich würde es jedenfalls nicht darauf anlegen ob man den Akku nun mitnehmen darf oder nicht.
#9
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Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6620
Zitat Uftherr;23500119
@Simel
Und wenn der Akku nicht geladen ist?



Auch ein leerer LiIon Akku erhitzt sich extrem, wenn man ihn kurzschließt - deshalb muss man bei allen Li-Zellen die Pole abkleben, bevor man sie in irgendeine Sammelstelle wirft.

So ein Koffer ist bei einer ernsten Beschädigung wie ein riesen Grillanzünder, egal ob voll oder leer.
Die werden wohl eine mechanik einbauen, dass das Ding nicht explodiert, sondern lediglich Ventiliert - aber dabei kommen hochgiftige Gase in die Luft, was man auch nicht direkt in nem Flugzeug haben möchte.
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