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Apple Watch von Brikk soll 75.000 US-Dollar kosten

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apple watchBereits kurz nach der Präsentation der Apple Watch und hier vor allem der teuren Watch-Edition trauten sich die ersten Hersteller von Luxus-Uhren, bzw. solche die schon recht teure Uhren weiter modifizieren, mit ersten Designs in die Öffentlichkeit. Diese, mit zahlreichen Diamanten bestückten Uhren, sollten bis zu 83.000 US-Dollar kosten. Ohnehin herrscht derzeit großes Rätselraten, mit welchen Preisen Apple für die Apple Watch an den Start gehen möchte. Klar ist bisher nur, dass die Sport-Edition ab 349 US-Dollar starten soll. Mit Sapphir-Glas und aufwendigeren Armbändern sollen aber schnell fast 1.000 Euro fällig werden. Wohl nur etwas für Liebhaber soll die Watch-Edition mit 18-karätigem Gold sein.

Modifizierte Apple Watch von Brikk
Modifizierte Apple Watch von Brikk.

Wem auch das noch nicht luxuriös genug ist, für den sehen die Hersteller eben weiter modifizierte Modelle vor. Dazu gehört auch Brikk, der gleich 30 unterschiedliche Modelle vorstellte. Die große Modellvielfalt ergibt sich schon alleine aus der Tatsache, dass Apple mit 38 und 42 mm zwei unterschiedliche Größen anbieten wird. Beim Gehäuse soll die Auswahl zwischen 24-karätigem Gelbgold, 18-karätigem Pinkgold und 950er Platinum bestehen. Hinzu kommt eine reichhaltige Auswahl an dazu passenden Armbändern.

Modifizierte Apple Watch von Brikk
Modifizierte Apple Watch von Brikk.

Für den Bling-Bling-Faktor sorgen zahlreiche Diamanten, die dem Modellnamen Standard, Deluxe und Omni folgen. Die Standard-Edition sieht eine Reihe von Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 0,5 Karat sowie ein Lederarmband vor. Die Deluxe-Edition wird mit mehreren Reihen an Diamanten mit einem Gewicht von 2,3 Karat versehen, wobei hier auch die Krone der Uhr mit Diamanten bestückt ist. Auch das Lederarmband wird mit einigen Steinfachen versehen. In die Vollen greift Brikk bei der Omni Edition. Bei dieser befinden sich 12,3 Karat an Diamanten auf dem kompletten Uhrengehäuse sowie dem Armband, welches in diesem Fall ebenfalls aus zum Uhrengehäuse passenden Gold besteht.

Modifizierte Apple Watch von Brikk
Modifizierte Apple Watch von Brikk.

Die Standard-Edition beginnt bei einem Preis von 7.495 US-Dollar, für die Deluxe-Edition werden 11.995 US-Dollar fällig. Im Bereich eines Sportwagens bewegt sich die Omni-Edition, deren Preis bei 69.995 US-Dollar liegen soll. Die Uhren lassen sich auf der Seite von Brikk bereits vorbestellen und sollen vier bis sechs Wochen nach Ankündigung der Lieferbarkeit von Apple an die Kunden ausgeliefert werden. Brikk bietet im übrigen auch noch die passend angepassten iPhone 6 und iPhone 6 Plus an, die ebenfalls mit Gold und Diamanten zu glänzen wissen.

Rückschlüsse auf die Preise der Apple Watch sind weiterhin nur schwer möglich. Sollte es sich bei der von Brikk angepassten Variante für 7.495 US-Dollar im die Watch-Edition von Apple handeln, so wäre zumindest klar, dass diese nicht ab Werk 10.000 US-Dollar oder mehr kosten wird. Ansonsten darf man weiterhin gespannt sein, wie Apple die Apple Watch in den Markt einführen wird. Die bereits angesprochene Modellvielfalt ist sicherlich eine Herausforderung. Die andere der Preis und damit auch die Aussicht auf zukünftige Versionen, denn üblicherweise wird eine Uhr für mehrere hundert oder tausend Euro nicht alle ein bis zwei Jahre gewechselt.

Auch die vermeintliche Akkulaufzeit ist immer wieder ein großer Kritikpunkt. Zuletzt wurde bekannt, dass sie je nach Nutzung zwischen 2,5 und 19 Stunden durchhalten soll. Tim Cook bestätigte bei seinem Besuch in Deutschland vor wenigen Tagen, dass er sein Modell jede Nacht an das Ladegerät hängt.

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7765
Ich lache immer noch über die komplett verschandelte Nikon Df von Brikk. Da muss schon einiges zusammenkommen, damit man sich sowas kauft: Nicht wissen wohin mit dem Geld und komplett geschmacksbefreit sein.

Das Zeug ist so häßlich, da bleibt nicht einmal Platz für Neid.
#2
Registriert seit: 15.09.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 958
Zitat Krümelmonster;23226246
Das Zeug ist so häßlich, da bleibt nicht einmal Platz für Neid.


Da sagste was. Die Teile gehen überhaupt nicht. Außer vll. an Karneval.
#3
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Registriert seit: 10.02.2013
Za'ha'dum
Kapitänleutnant
Beiträge: 2045
Hässlich. Was anderes fällt mir dazu nicht ein, außer: für das Geld bekommt man auch was schönes, stilvolles :D
#4
Registriert seit: 26.02.2015

Banned
Beiträge: 9
Ich find das purre Geldverschwendung. Man könnte damit viel besseres tun und kaufen. Und ich mein jetzt nicht Spenden nach Afrika und der Gleichen, sondern z.B. für die Bildung hier ausgeben. Damit man lernt, dass solchs Zeugs purre Geldverschwendung ist. Ich kenne Schulen, an denen die Schüler gezwungen sind, ihre teils sehr wichtigen Sachen (Matura, etc.) auf Pentium 4 Prozessoren basierenden Systemen, bei denen selbst Word laggt, zu schreiben. Wenn ich da denke, mit wie vielen I3 Systeme man für das Geld, dieses unnötigen, unvollendeten sowie geschmacklosen Gadgets, eine Schule ausstatten könnte, dann frag ich mich, wie es überhaupt soweit kam... :(
Das hat nichts mehr mit Technischem Fortschritt zu tun!
#5
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Registriert seit: 14.05.2005
der 1000 Waküteile
Das Bastelorakel !
Beiträge: 45426
Bis Ostern ist es ja nicht mehr lange hin ! ;)
#6
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7765
Zitat Melanin;23227976
Ich find das purre Geldverschwendung. Man könnte damit viel besseres tun und kaufen. Und ich mein jetzt nicht Spenden nach Afrika und der Gleichen, sondern z.B. für die Bildung hier ausgeben. Damit man lernt, dass solchs Zeugs purre Geldverschwendung ist. Ich kenne Schulen, an denen die Schüler gezwungen sind, ihre teils sehr wichtigen Sachen (Matura, etc.) auf Pentium 4 Prozessoren basierenden Systemen, bei denen selbst Word laggt, zu schreiben. Wenn ich da denke, mit wie vielen I3 Systeme man für das Geld, dieses unnötigen, unvollendeten sowie geschmacklosen Gadgets, eine Schule ausstatten könnte, dann frag ich mich, wie es überhaupt soweit kam... :(
Das hat nichts mehr mit Technischem Fortschritt zu tun!


Das wird Käufer solcher Hardware wenig interessieren. Ich habe auch kein Problem damit, wenn sich jemand mit Vermögen eine Uhr für 75.000$ kauft, soll er doch. Aber das hier ist Elektronikspielzeug mit einer Halbwertszeit von vielleicht 1 Jahr. Man könnte alternativ auch einfach die Geldscheine verbrennen. :)
#7
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Registriert seit: 27.07.2008
Nahe München
Vizeadmiral
Beiträge: 6620
Ich glaube nicht, dass sich das Ding in De gut verkaufen wird.
Zumal einer der potentiellen Kunden die nächsten 4 Jahre gesiebte Luft atmet ;)


Die zielen eher auf den Saudi-Arabischen und zum kleinen Teil auf den Amerikanischen Markt ab (just my guess), wo es Menschen gibt, die eh alles haben und für die 75k$ in wenigen Stunden oder gar Minuten wieder "drin" sind..
Die gleichen Leute, die in Italien einen Ferrari bestellen und den sofort nach Deutschland o.Ä. zum tunen und modifizieren geben lassen, damit ja kein anderer das gleiche Auto hat.

Das Thema Werterhalt ist bei so einem Produkt im Grunde nicht vorhanden.
Wer eine mechanische Uhr für 75k$ kauft, der kauft eine solide Wertanlage - die AppleWatch für das selbe Geld ist spätestens bei release der Nachfolgeruhr quasi nurnoch Materialwert.


Aber gut. Wer sich sowas kaufen will, soll das gerne tun - mir schadet er damit ja nicht.
#8
Registriert seit: 17.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1267
Zitat L4M4;23230085

Die zielen eher auf den Saudi-Arabischen und zum kleinen Teil auf den Amerikanischen Markt ab (just my guess), ...


Genau. Und Asien.

Man muss nur einmal in Zürich in die Auslagen der Uhrengeschäfte und Juweliere schauen. Das Design ist an Europäer vollkommen unverkäuflich und offensichtlich auf den arabischen, russischen und asiatischen Geschmack ausgerichtet. Auch die Beschriftungen in den Schaufenstern sind (zusätzlich) Chinesisch. Die Juweliere suchen händeringend nach chinesisch sprechendem Verkaufspersonal.

Man sieht gold-, edelstein und diamantbesetzte Herren(!)-Armbanduhren. Die Preise (nur schon im Schaufenster) gehen bis 1 Mio Franken. In China sind solche Uhren ein beliebtes Bestechungsmittel, weshalb manche Kunden gleich mehrere Stück kaufen.
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