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Plantronics Voyager Edge im Test

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Seite 2: Praxiserfahrungen und Fazit

 

Praxiserfahrungen

Wie sicher dieser Schutz tatsächlich ist, konnten wir im Test nicht überprüfen. Dafür konnten wir uns knapp zwei Wochen lang von allen anderen Qualitäten und Schwächen des Voyager Edge überzeugen. Dafür wurde das Headset sowohl mit einem iPhone 5 als auch einem Nexus 4 genutzt - dank der Multi-Point-Technik kann das Gerät mit zwei Smartphones gleichzeitig verbunden werden. Während sich die Paarung bei beiden Plattformen wie beschrieben unterscheidet, gibt es in der generellen Nutzung kaum Abweichungen.

Ist das Headset eingeschaltet und verbunden, können die Gespräche problemlos geführt werden. Der Wechsel zwischen Telefon und Headset als jeweiligem Endgerät stellt in beiden Fällen kein Problem dar. Ein kleiner Unterschied: Auf dem iPhone wird ab Werk der Akkustand des Voyager Edge in der Status-Leiste angezeigt, auf Android-Geräten ist dafür die Plantronics-Applikation notwendig. Wiederum identisch fällt die Sprachqualität aus: Alle Gesprächspartner bestätigten, dass störende Nebengeräusche nicht zu hören waren, dabei wurde das Headset unter anderem während Autofahrten bei laufender Musik, aber auch Geschäften mit der üblichen Hintergrundakustik verwendet. Allerdings fiel auf, dass der Lautsprecher lediglich bei hohen und teilweise bei mittleren Frequenzen überzeugen kann. Was bei Telefonaten - bei denen auch HD-Audio unterstützt wird, falls das gewählte Smartphone kompatibel ist - unerheblich ist, macht sich jedoch bei der Musik-Wiedergabe, die beworben wird, negativ bemerkbar.

Etui mit Headset: LEDs informieren auf Wunsch über den Akkustand
Etui mit Headset: LEDs informieren auf Wunsch über den Akkustand

Als ein klarer Vorteil bei Telefonaten erwies sich die Sprachsteuerung. So können Gespräche nicht nur per Taste angenommen werden, über das entsprechende Kommando kann dies auch tastenlos erfolgen. Hierfür muss nach dem Sprachhinweis, der auf den Anruf hinweist und - falls die Nummer in den Kontakten hinterlegt ist - auch den Anrufer beim Namen nennt, mit „Annehmen“ geantwortet werden; mit „Ignorieren“ wird die Annahme abgelehnt. Generell ist der Sprachassistent äußerst hilfreich. Dieser informiert beim Einschalten des Headsets nicht nur über die verbleibende Akkulaufzeit, sondern auch über die Geräte, mit denen eine Verbindung hergestellt werden konnte. Nicht möglich ist über diesen hingegen das Wählen einer Nummer; lediglich die letzte Nummer kann per Sprache angerufen werden. Allerdings besteht die Möglichkeit, per Tastendruck Siri oder Google Now zu starten und über diese Assistenten Anrufe oder weitere Aktionen einzuleiten.

Als äußerst hilfreich erwies sich im Test auch das mitgelieferte Etui. Denn durch den hier integrierten Akku kann das Headset problemlos auch unterwegs geladen werden. Von Vorteil ist dabei vor allem im Auto, dass dabei kein Stecker verwendet werden muss: Die Verbindung wird einfach über fünf Kontakte hergestellt. Wer hingegen per Kabel laden möchte, kann auf den mitgelieferten Adapter für die 12-Volt-Fahrzeugsteckdose zurückgreifen. In puncto Laufzeiten konnten wir jedoch nicht ganz die von Plantronics genannten Zeiten erreichen. Ohne Ladeetui waren rund 5 der versprochenen 6 Stunden möglich, mit Etui wurden knapp 14 von 16 Stunden erreicht. Hinsichtlich der Standby-Zeiten wurden die beworbenen Zeit jedoch sogar leicht übertroffen. Ein Pluspunkt: Headset und Etui sind nach etwa eineinhalb Stunden wieder voll geladen.

Fazit

Plantronics bewirbt das Voyager Edge als das derzeit kompletteste Bluetooth-Headset. Angesichts der Ausstattung, die keine Wünsche offen lässt und - Stichwort A2DP - sogar mehr bietet, als man im Alltag nutzt, stimmt diese Aussage. Aber auch unsere gewonnenen Erfahrungen zeigen, dass das neue Modell zu den besten seiner Art gehört. Zu den Stärken gehören ganz klar das effektive Herausfiltern von störenden Nebengeräuschen, aber auch die klare - wenn auch nicht höchste Ansprüche befriedigende - Audio-Qualität. Ebenfalls gut gefallen haben das geringe Gewicht, der hohe Tragekomfort sowie die gute Verarbeitung und der Lieferumfang mit Ladeetui.

Überzeugende Qualität und hoher Komfort mit Android und iOS
Überzeugende Qualität und hoher Komfort mit Android und iOS

Allerdings gibt es trotz des sehr guten Eindrucks Potenzial für Verbesserungen. Hier sind vor allem der Druckpunkt einiger Tasten sowie die zumindest anfangs gewöhnungsbedürftige Anordnung und Belegung der selbigen zu nennen. Wünschenswert wäre darüber hinaus die Möglichkeit, Siri und Google Now auch per Schlüsselwort ohne Tastendruck starten zu können - ähnlich, wie Motorola es beim Moto X vormacht. Dass die Akkulaufzeiten zum Teil nicht ganz das erreichen, was der Hersteller verspricht, ist angesichts der geringen Differenz zu verschmerzen.

award eh

Für das Gebotene müssen Käufer jedoch vergleichsweise tief in die Tasche greifen. Denn wo die Konkurrenz technisch ähnliche Geräte bereits zu Preisen ab 30 bis 40 anbietet, verlangt Plantronics unverbindliche 130 Euro. In unserem Preisvergleich ist das Voyager Edge derzeit jedoch schon für knapp 95 Euro gelistet.

Positive Aspekte des Plantronics Voyager Edge:

  • geringes Gewicht und hoher Tragekomfort
  • Nebengeräusche werden effektiv unterdrückt
  • umfassende Ausstattung
  • Ladeetui für verlängerte Laufzeiten
  • hohe Verarbeitungsqulität

Negative Aspekte des Plantronics Voyager Edge:

  • gewöhnungsbedürftige Tastenpositionierung und -belegung
  • Druckpunkte teilweise zu fest

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 19.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1764
das ding sollte man mal den ganzen fahrern von bmw, mercedes und co ans herz legen die man andauernt mit handy am ohr rumfahren sieht weil se wohl zu geizig wahren die freisprecheinrichtung mit zu ordern


wo anders sehe ich nämlich keinem sinn in dem ding, außer vlt für leute die ihr samsung note nicht ans ohr halten wollen XD
#2
customavatars/avatar159508_1.gif
Registriert seit: 31.07.2011
Dortmund
Kapitänleutnant
Beiträge: 1968
Oder vielleicht für Fahrer von älteren Autos ohne Freisprecheinrichtung, die nicht unbedingt Punkte sammeln wollen?
#3
customavatars/avatar199253_1.gif
Registriert seit: 27.11.2013
Hannover
Stabsgefreiter
Beiträge: 367
Sorry aber der Test ist doch absolut unvollständig.
Entweder bleibt bei "nur" Hardware aus dem PC Bereich oder macht solche Tests ausführlicher.
Ich sehe bei dem ganzen Test nicht ein Argument, warum es ein Wearable Devices sein soll?
Weil man damit Siri und Sprachbefehle, die für ein normales Headset üblich sind, ausführen kann ?
Ist doch normal, dass ich mit mein Headset auf Kontakte zugreifen kann.
Auch die beiden Apps für IOS und Android könnte man mal zeigen und erklären.
So sehe ich nur ein ganz normales In Ear Headset mit nen paar netten Funktionen. Mehr nicht
#4
Registriert seit: 09.04.2008
A-2345 Brunn am Gebirge
Obergefreiter
Beiträge: 93
Welches sind die alternativen um 30-40€ mit ähnlicher Ausstattung?
#5
customavatars/avatar50343_1.gif
Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6778
Zitat PommesmannXXL;22087008
Oder vielleicht für Fahrer von älteren Autos ohne Freisprecheinrichtung, die nicht unbedingt Punkte sammeln wollen?

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