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Plantronics Voyager Edge im Test

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Seite 1: Plantronics Voyager Edge im Test

voyager-edge-white-caseWearable Devices sind spätestens seit dem letzten Jahr in aller Munde. Doch abseits von Fitness-Armbändern und Smartwatches gibt es auch noch andere intelligente Begleiter, die weit weniger im Mittelpunkt des Interesses stehen: Bluetooth-Headsets. Mit dem Plantronics Voyager Edge haben wir uns einen der wohl am besten ausgestatteten Vertreter näher angeschaut.

Auf den ersten Blick mag die Einstufung eines Headsets als Wearable verwundern, doch angesichts der Ausstattung und der Funktionsvielfalt des Voyager Edge schwindet die Skepsis. Zwar soll das Plantronics-Flaggschiff vor allem beim Telefonieren unterstützen, doch auch darüber hinaus kann es helfend zur Seite stehen. Denn durch verschiedene Sprachbefehle und -ansagen kann der Griff zum Smartphone beinahe komplett entfallen - vor allem, wenn man ein Android- oder iOS-Handy sein Eigen nennt, dazu jedoch später mehr.

Technik ohne Schwächen

In erster Linie ist das Voyager Edge ein Headset für Telefonate. Hierfür bietet das 9 g leichte Gerät drei Mikrofone, die auf zwei Seiten des Arms sowie direkt oberhalb der Ohrmuschel angebracht sind. Im Zusammenspiel mit einem digitalen Signalprozessor sollen störende Umgebungsgeräusche erkannt und effektiv herausgefiltert werden; ähnliches kennt man von den meisten Smartphones, die hier in der Regel jedoch nur auf zwei Mikrofone setzen. Während hiervon der Anrufpartner profitiert, soll der Nutzer selbst auch für Störgeräuschen geschützt werden. Hierfür greift das Headset auf eine Erkennung der Umgebungslautstärke zurück und passt entsprechend automatisch die Lautstärke des Headsets an - zu hohe und damit gesundheitsschädliche Werte werden allerdings nicht erreicht.

Fünf Tasten an vier Positionen
Fünf Tasten an vier Positionen

Die Verbindung zwischen Voyager Edge und Smartphone wird - wie üblich - per Bluetooth hergestellt. Plantronics setzt dabei auf Version 4.0 des Kurzstreckenfunks, was vor allem in Hinblick auf den Energieverbrauch wichtig ist. Unterstützt werden dabei die Profile A2DP, HFP1.6, HSP 1.2 sowie EDR. Vor allem HFP ist hier ein wichtiges Element, denn damit kann das Headset auf die im Smartphone gespeicherten Kontaktdaten zugreifen, was die Bedienung erheblich vereinfacht. Gleiches gilt für die Smart Sensors genannte Technik: Dahinter verbergen sich Sensoren, die erkennen, ob das Headset getragen wird oder nicht. Empfängt das verbundene Smartphones einen Anruf, reicht das Einsetzen des Voyager Edge aus, um diesen entgegenzunehmen.

Komplette Ausstattung: Drei Mikrofone, Lagesensoren, Bluetooth 4.0 und NFC
Komplette Ausstattung: Drei Mikrofone, Lagesensoren, Bluetooth 4.0 und NFC

Für eine ausreichende Energieversorgung sorgt ein integrierter Lithium-Polymer-Akku mit unbekannter Kapazität. Plantronics gibt bei voller Ladung eine Gesprächszeit von 6 Stunden an, mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ladeetui, das über einen eigenen Akku verfügt, kann die Sprechzeit auf bis zu 16 Stunden verlängert werden. Im Standby sind so laut Hersteller bis zu 7 Tage möglich, ohne das Headset oder Etui per Micro-USB-Schnittstelle mit einem Ladegerät verbinden zu müssen.

Einfacher Start mit Eingewöhnungsphase

So wie die Ausstattung keine Wünsche offen lässt, so problemlos geht die erste Inbetriebnahme vonstatten - wenn man das richtige Smartphone nutzt. Zunächst muss die Systemsprache des Headsets gewählt werden. Neben Englisch und Deutsch stehen sieben weitere Sprachen zur Verfügung; zwei Klicks auf die Rufannahme-Taste bestätigen die Auswahl, im Anschluss erfolgt dann die Paarung mit dem Handy. Diese kann entweder wie üblich per Bluetooth erfolgen oder aber - hier zeigt sich ein Komfortunterschied zwischen iOS und Android - per NFC. Für letzteres wird das Headset einfach für zwei, drei Sekunden an den NFC-Chip gehalten, das entsprechend ausgestattete Smartphone quittiert dies dann mit der Paarungsanfrage. Wird diese positiv bestätigt, erfolgt im direkten Anschluss die Frage, ob dem Voyager Edge der Zugriff auf die Kontakte gewährt werden soll. Während die Einrichtung damit abgeschlossen ist, sollte sich der Nutzer spätestens jetzt mit den Bedienelementen vertraut machen.

Denn das Headset bietet gleich fünf Tasten, die teils doppelt und dreifach belegt sind. Das wichtigste Element ist dabei die Rufannahme-Taste, die zentral auf der Oberseite - die von der Ohrmuschel wegzeigende Seite - platziert ist. Um 90 Grad versetzt sind die beiden Tasten für die Lautstärkeregulierung, die auch für das Zurücksetzen der Systemsprache benötigt werden, sowie der Einschalter untergebracht. Auf der - beim Tragen im linken Ohr - oberen Seite des Arms wartet als letztes die Taste für Sprachkommandos, die jedoch auch für das Pausieren der Audio-Wiedergabe sowie das Stummschalten der Mikrofone zuständig ist. Vor allem in der Anfangsphase ist die Zahl der unterschiedlichen Bedienelemente sowie deren Positionierung gewöhnungsbedürftig, nach einigen Telefonaten erweist sich die jeweilige Platzwahl jedoch als äußerst praktisch. Leider sind die Lautstärketasten sowie die Taste für Sprachkommandos mit einem zu festen Druckpunkt versehen. Dadurch kann es passieren, dass das Headset beim Drücken seinen festen Halt im Ohr verliert.

In-Ear-Halterung und Kontakte für das Laden im Etui
In-Ear-Halterung und Kontakte für das Laden im Etui

Dies ist aber auch der Tragekonstruktion zuzuschreiben. Denn während Headsets üblicherweise über einen Bügel verfügen, der den oberen Teil der Ohrmuschel umschließt, verzichtet Plantronics auf einen solchen. Gesichert wird das Voyager Edge entsprechend dem In-Ear-Prinzip lediglich von einem Gummielement, das über dem Lautsprecher sitzt und im Ohr platziert wird. Aufgrund des geringen Gewichts sitzt das Headset so auch bei schnellen oder ruckartigen Bewegungen sicher; für Brillenträger bietet diese Konstruktion ebenfalls einen klaren Vorteil. Zu guter Letzt ist das Voyager Edge auch vor Feuchtigkeit geschützt, was den Einsatz im Freien auch bei leichtem Regen ermöglicht. Allerdings verlässt sich der Hersteller nicht auf die übliche IP-Zertifizierung, sondern auf eine P2i-Nanobeschichtung, die direkt auf dem Innenleben des Headsets und des Etuis aufgebracht ist.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 19.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1764
das ding sollte man mal den ganzen fahrern von bmw, mercedes und co ans herz legen die man andauernt mit handy am ohr rumfahren sieht weil se wohl zu geizig wahren die freisprecheinrichtung mit zu ordern


wo anders sehe ich nämlich keinem sinn in dem ding, außer vlt für leute die ihr samsung note nicht ans ohr halten wollen XD
#2
customavatars/avatar159508_1.gif
Registriert seit: 31.07.2011
Dortmund
Kapitänleutnant
Beiträge: 1968
Oder vielleicht für Fahrer von älteren Autos ohne Freisprecheinrichtung, die nicht unbedingt Punkte sammeln wollen?
#3
customavatars/avatar199253_1.gif
Registriert seit: 27.11.2013
Hannover
Stabsgefreiter
Beiträge: 367
Sorry aber der Test ist doch absolut unvollständig.
Entweder bleibt bei "nur" Hardware aus dem PC Bereich oder macht solche Tests ausführlicher.
Ich sehe bei dem ganzen Test nicht ein Argument, warum es ein Wearable Devices sein soll?
Weil man damit Siri und Sprachbefehle, die für ein normales Headset üblich sind, ausführen kann ?
Ist doch normal, dass ich mit mein Headset auf Kontakte zugreifen kann.
Auch die beiden Apps für IOS und Android könnte man mal zeigen und erklären.
So sehe ich nur ein ganz normales In Ear Headset mit nen paar netten Funktionen. Mehr nicht
#4
Registriert seit: 09.04.2008
A-2345 Brunn am Gebirge
Obergefreiter
Beiträge: 93
Welches sind die alternativen um 30-40€ mit ähnlicher Ausstattung?
#5
customavatars/avatar50343_1.gif
Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6777
Zitat PommesmannXXL;22087008
Oder vielleicht für Fahrer von älteren Autos ohne Freisprecheinrichtung, die nicht unbedingt Punkte sammeln wollen?

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