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Auch iPad 4th Generation in Einzelteile zerlegt

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ipad3Wie auch schon beim neuen iPad mini, haben die Kollegen von iFixit auch das iPad 4th Generation auseinandergeschraubt und sind dabei auf keine Überraschung gestoßen. Wie auch schon beim iPad der dritten Generation wird jedoch die schlechte Reparaturmöglichkeit bemängelt, denn das mobile Gerät soll sich sehr schlecht reparieren lassen, da viele Teile miteinander verklebt sind und dadurch einzelne Teile nur schlecht ausgetauscht werden können. Zum Öffnen des Gerätes musste natürlich zuerst das Displayglas abgenommen werden und danach konnte auch der Bildschirm entfernt werden. Dieser ist laut ersten Informationen nicht von Samsung produziert worden, sondern von LG. Des Weiteren hat sich die Größe des Akkus nicht verändert und auch der Aufbau im Inneren wurde beibehalten. Auf dem Logic Board befindet sich natürlich der neue Apple A6X und außerdem wird der Speicherchip wie auch schon beim iPad mini und beim iPhone 5 nicht von Samsung stammen, sondern Apple greift hier wieder auf Hynix zurück.

Die neue Frontkamera mit 1,2 Megapixeln und 720p-Aufnahmen ist gegenüber der Fronkamera des iPad der dritten Generation um 0,4 Millimeter dicker geworden, aber Apple musste dadurch den Unibody nicht vergrößern und konnte die Kamera trotzdem problemlos unterbringen. Insgesamt vergeben die Kollegen von iFixit für die Reparatur nur 2 von 10 möglichen Punkten und somit lässt sich laut dieser Einschätzung das iPad 4th Generation fast nicht selbst reparieren.

Der komplette Aufbau kann unter diesem Link abgerufen werden.

ipad 4 ifixit

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 09.01.2011
Berlin
Flottillenadmiral
Beiträge: 6034
schade, dass das (qualitäts)motto vieler hersteller heutzutage gilt: außen hui, innen pfui.

also, könnte man schon fast von vorsätzlichkeit reden, dass im falle eines defektes das gerät entweder für viel geld repariert oder für noch mehr geld erneuert werden müsste.

für mich ein weiterer grund, beim anschaffungspreis zu sparen; unabhängig vom hersteller.
#2
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Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Nun ja, wir leben in einer Wegwerf-gesellschaft.
Und "Geiz ist geil" ist zwar am anfang verlockend, aber wer billig kauft, kauft 2 mal.

WIr haben ja bei den meisten Herstellern die Wahl, eine "Verlängerte Garantiezeit" dazuzukaufen.

Ob es sich rentiert muss jeder für sich selbst entscheiden.

Auch ist es so, dass es eine Serienstreuung gibt.

Hatte ein 800€ Läppi der keine 2 Jahre hielt (Akku und Steckplatz für das ladegerät).
Und auf der Andren Seite habe meine Eltern ein 500€ teil gekauft dass jetzt schon seit 7 Jahren im Einsatz ist. Und mit einer SSD immer noch gut leistung bringt.

Um die Lange geschichte kurz zu halten.

WIR ALS KUNDEN haben die ENTSCHEIDUNGSKRAFT.

Spätestens dann, wen die Verkaufszahlen zurrückgehen merken die Hersteller was los ist.

In den 90ern kam dieser "Billig" Boom.

Ober seit den frühen 2000ern gehte s wieder mit "Regional und Qualität".

Allein diese "BIO" Sachen, zeigen ja welche MACHT wir habe.

Aber hans nimmerlein steckt die hände in die Hose, jammert das alles doof ist und kauft irgendwas ohne sich vorher zu informieren.

Diese Eintellung hat 1936 gezeigt, wohin es führt....

#3
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Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 14863
wenn dann wars 1933, 1936 war der onkel adi schon 3 jahre am ball ;)
#4
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Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1960
Und außerdem ist es Fakt, dass Hersteller immer häufiger dazu neigen ihren Produkten ein gewisses Verfallsdatum, meist nur kurz nach Ablauf der Garantie, einzupflanzen.
Oft sind das bloß Lappalien, wie billig gelöhtete Kontaktstellen, die nach gewisser Zeit brüchig werden, o.ä.
Aber weil ein Großteil der Kunden nicht weiß, wieso ihr Gerät gerade jetzt, komischerweise 2 Monate nach Ablauf der Garantiezeit den Dienst verweigert, finden sie sich halt damit ab und schaffen sich Ersatz an.

Natürlich gibt es viele Produkte, die dagegen sprechen, viele Hersteller, die auch heute noch auf qualitativ hochwertige Produkte setzen, aber das nur den namhaften und teuren Markenprodukten zuzuschreiben ist falsch.

Meine Mutter hatte bspw. 9 Jahre lang ein Handrührgerät von Bosch, bis es kaputt ging. Sie kaufte sich dann, aufgrund der durchweg guten 9 Jahre langen Erfahrungen mit dem alten Gerät, selbiges, inzwischen zwecks Modellpflege überarbeitete Produkt erneut.
Dieses überlebte die Garantiezeit um 1 Monat.
Das gleiche Gerät wurde dann noch einmal gekauft, ist inzwischen wieder kaputt, ganze 3 Wochen nach Ablauf der Garantie.

Dass das Zufall sein soll, wage ich doch stark zu bezweifeln und diverse Erfahrungsberichte im Netz und Rücksprache mit einem Bekannten, der als eigenständiger Reperatudienstleister für Elektrogeräte tätig ist, untermauern meine Meinung.
#5
Registriert seit: 13.06.2010

Obergefreiter
Beiträge: 109
Man kann sein Gerät wieder an Apple verkaufen. Kaputte Geräte nehmen sie auch umsonst zurück und kümmern sich ums Recycling
#6
Registriert seit: 06.02.2006

Admiral
Beiträge: 9520
Oh wie gütig von Apple, defekte Geräte kostenlos zurückzunehmen...
#7
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10403
Um es mal aus der Sicht von Apple zu betrachten: Bei dem geringen Produktionspreis lohnt sich doch eine Reparatur garnicht. Da wird einfach statt der Reparatur ein neues Gerät geschickt. Das gilt nicht nur fürs Ipad.

Dass der Kunde für das Gerät 700€ bezahlt hat ist aus der Sicht doch irrelevant.

Dass sie solche verklebten Geräte hier in D aber verkaufen dürfen stört mich als Fachmann. Man müsste konsequent bleiben und die Geräte für die Entsorgung zurück an Apple schicken.
Die sollen dann mal jemanden finden, der Spaß daran hat diese Geräte fürs Recycling zu zerlegen.
#8
Registriert seit: 29.10.2012

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1504
Das ist nun mal der heutige Trend ... kompakt, leicht und am besten im jährlichen Zyklus zu ersetzen. Dann muss man sich auch nicht um Reparaturen gedanken machen.

Apple war allerdings was Reparaturmöglichkeiten angeht seit eh und je möglichst verschlossen. Wenn ich daran denke wie ich die ersten mini's zwecks RAM Upgrade mit nem flexiblen Spachtel geöffnet habe oder gar die alten SE(30)'s mit einen langen & angeschliffenen Schraubenzieher (hatten die in D damals absolut unüblichen TORX Schrauben tief im Tragegriff versenkt) ...

Ciao
AppleRedX
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